Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 73, davon 71 (97,26%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 17 positiv bewertete (23,29%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 3.10. 2002 um 21:41:17 Uhr schrieb
ARD-Ratgeber über ebay
Der neuste Text am 20.1. 2018 um 12:51:16 Uhr schrieb
Pferdschaf über ebay
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 41)

am 24.7. 2007 um 20:31:21 Uhr schrieb
Yadgar über ebay

am 17.8. 2005 um 01:30:43 Uhr schrieb
Luca Brasi über ebay

am 27.7. 2004 um 13:55:22 Uhr schrieb
Ceryon über ebay

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ebay«

mcnep schrieb am 3.10. 2002 um 22:02:26 Uhr zu

ebay

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ich sammele ja Stempel, das heißt, so richtig sammeln tu ich die eigentlich nicht, hab mir ein paar schneiden lassen, mit 'Makel' und 'Kein Makel' drauf, einer fiktiven 'Foundation of encyclopædic art & animal testing' und dann bin ich irgendwann auf ebay gestoßen und hab mich da eine Nacht völlig bedrogt durchgeklickt und auf einmal ZACK hatte ich den Zuschlag für einen historischen Stempel, der laut Anbieter 'in den Trümmern der ehemaligen Reichkanzlei', irgendwo im Berliner Baustellendschungel gefunden worden sei, weiß den Text gar nicht mehr, irgendwas wie 'der Führer empfiehlt' oder 'Weitergeleitet nach Buchenwald', nein, nichts so frivoles, aber irgendwas war es, das mich geködert hatte, obwohl 80 Mark waren ja auch echtes Geld. Dann kam der Schreck, der Anbieter war laut email-Adresse Konrad Kujau, da konnte ich mir ja schon mein Teil denken. Aber kurze Zeit später kam die große Erleichterung, eine Email von ebay, die mir mitteilte, der Anbieter sei 'wegen Unwürdigkeit' oder so gelöscht worden, so genau krieg ich das alles nicht mehr rekonstruiert, in diesen Wochen war ich von morgens bis Abends eigentlich nur high, aber bei ebay spiel ich seither nicht mehr mit, ich hab nämlichen auch einen Bekannten, der kauft Original-Handschellen für 10 alte Mark und verscheuert die für ein Schweinegeld bei ebay, weil da wahrscheinlich nur Leute mitbieten, die zu verklemmt sind in die echte Welt rauszutreten und zu sagen »Ich hätte gern ein paar Handschellen für mich und meine Freundin«, und all das hat mich skeptisch werden lassen, andererseits bei den Buch-Erstausgaben lohnt es sich schon, ein Auge draufzuhalten, aber Verkäufer zu bescheißen hinterläßt bei mir doch ein ähnlich komisches Gefühl wie selber beschissen zu werden, da gucken mich zwei Döblin-EA's im Regal an, die waren so billig, kann ich gar nicht recht froh drüber werden, also für mich persönlich künftig: kein Ebay.

Voyager schrieb am 26.1. 2004 um 16:19:43 Uhr zu

ebay

Bewertung: 2 Punkt(e)

ich hab mich da ja nie so recht dran gewagt, schon weil mir das ganze irgendwie nicht so ganz geheuer war. manchmal für nena an der kiste gesessen, den käufer gemacht und per handy anweisungen für beträge und weitere schritte entgegengenommen - das hat schon sehr spass gemacht, zumal ich da ja nicht mein geld einsetzte. mich gefreut wie eine schneekönigin, wenn ich zu einem kleinen preis für sie in letzter sekunde etwas ergattern konnte. allerdings ist sie einmal böse reingefallen, hat viel geld bezahlt und die ware nie erhalten. was mich in meinen diffusen vorbehalten bestärkte. aber seit ich da lang gesuchte und längst vergriffene bücher meiner lieblingsautoren von science fiction entdeckt habe, sind die wie verflogen. ich hab auch schon vier bücher für sehr kleines geld ersteigern können, weniger als eins von denen im normalen buchhandel kosten würde. ich werde sogar online-banking in anspruch nehmen, wo ich mit monetären aktionen im weltweiten ja doch noch dreimal vorsichtig bin. allerdings hab ich vorhin gemerkt, wie anstrengend es ist, zwei überweisungsaufträge von hand auszufüllen. soviel action für pisselbeträge. bequem wie es meine natur ist, hab ich alle sicherheitsbedenken auf eis geschoben.

platypus schrieb am 26.10. 2008 um 21:05:26 Uhr zu

ebay

Bewertung: 1 Punkt(e)

Bei ebay lernt man, über Tische und Leute:

Sie zerren den Plunder, den sie loswerden wollen, aus ihrem Keller, packen ihn auf den Eßtisch, entstauben ihn notdürftig und machen ein mieses Foto mit ihrer Digitalkamera davon.

Und beim Betrachten der Angebote überlegt man sich:
»Eiche rustikal funiert und auch noch dreckig? Würg, behalt deinen Kram
oder:
»Glastisch ohne Schmierflecken? Super, bei so einem Pedanten kauf ich gern

Wär ich Verkäufer, würde ich mir ein schickes Designer-Nierentischchen zulegen und mindestens zwanzig Prozent mehr für meinen Müll bekommen!

TStar schrieb am 4.3. 2005 um 16:40:35 Uhr zu

ebay

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eigentlich habe ich Ebay immer geschätzt , weil ich dort spezifische Gegenstände gefunden habe , für die ich in der realen Welt eine Menge mehr Geld hätte zahlen müssen.
Auch konnte ich Dinge , die ich selber nicht mehr nutzen oder brauchen konnte , jemand anderem anbieten , wobei dieser wiederum dazu beitragen durfte , meinen Geldbeutel zu befüllen.

Ebay war der nationale deutsche Flohmarkt , auf dem die Käufer und Verkäufer verschiedenster Waren sich fanden. Private Binnenkonjunktur auf glasfaserner Lichtgeschwindigkeit. Es war klasse.

Aber dann kam die Wende.

Zunächst schlichen sich fast unbemerkt gewerbliche Händler in unseren schönen , gedeckt von den korrumpierten und geldgeilen Chefs des Auktionshauses. Fernab von Gewährleistung und fachlich korrekter Beratung verkauften nun die Händler ihre Waren zu fast marktüblichen Preisen . Das so liebgewonnene Schnäppchen wurde zur seltenen Gelegenheit.

Dann kamen die internationalen Gauner aus dem Ostblock und der persischen Welt , die verstanden , dass die durch Geldgier der Ebay - Chefs entstandenen Sicherheits- und Vertrauenslücken im Handelsablauf ihnen mannigfaltige Möglichkeiten zum Betrug eröffnet hatten. Und dieser Habitus hat sich auch bei vielen ehemals ordentlichen Ebayanern festgesetzt .

Ebay heute: Ein Spiessrutenlauf.

Auf Artikelbeschreibungen privater Anbieter ist heute immer seltener Verlass . Selbst wenn ein Verkäufer 100 positive Bewertungen aufweisen kann , so ist dies heute kein Garant mehr dafür , dass dieser Verkaeufer beim 101. Einstellen einer Auktion nicht wissentliche Falschangaben macht , um so die Käufer zu überhöhten Geboten zu bewegen. Der ehemals ordentliche Verkäufer ist zum Gelegenheitsbetrüger geworden.

Die professionellen Betrüger nutzen falsche Treuhandseiten , vorgetäuchte Mitbieter und allerlei andere Tricks , um ordentliche Menschen bei Ebay um ihr Hab und Gut oder ihr Geld zu bringen.

Gewerbliche Verkäufer schlagen ihre Waren heute zu vollkommen marktüblichen Preisen los , kalkulieren ihre Preise aber so, dass sie mit Versandkosten immer noch ein paar wenige Euro unter denen des Fachhändlers an der Strassenecke liegen . Die gesamte Branche erschiesst sich selbst.

Für jemanden , der es liebt , durch gute Angebote zu schländern und sich darauf verlassen möchte , dass er mit seinem Handel auch zufrieden sein wird , für den ist Ebay nicht mehr der geeignete Platz.

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