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6) Über die Abneigung vieler Freiwirte gegen die offizielle Nationalökonomie.
Dazu will ich erst einige Beispiele aus der Geschichte anführen, die das vielleicht verständlich machen. Die Geschichte mit dem Galileo kennt ja jeder und ich will die deshalb gar nicht mehr aufwärmen.
Nehmen wir lieber einmal die Geschichte der beiden Fahrradmechaniker, die der Welt entgegen der von der hohen Wissenschaft vertretenen Meinung, daß nichts, was schwerer als Luft sei fliegen könnte, das Gegenteil zeigten. Diese vom Staat bezahlten » Wissenschaftler« hatten wissenschaftlich nachgewiesen, daß es unmöglich sei. Dabei verspeisten sie wahrscheinlich einige fette Enten, die ihnen das Gegenteil vor Augen hätten führen können.
Dieselbe offizielle Wissenschaft wollte dann nicht einmal das erfolgreiche Flugmodell in ihrem Museum, dem Smithsonian, ausstellen. Glaubt ihr die Wright Brüder haben diese Wissenschaftler geliebt?
Oder nehmen wir Nicola Tesla. Er hat uns immerhin die gesamte Grundlage unserer heutigen Elektrizitätswirtschaft gegeben. Wie ist er von der offiziellen Wissenschaft behandelt worden? Er ist übrigens auch ein Paradebeispiel dafür, daß fehlendes Geld als Geburtshelfer selbst bei einem Genius wie ihm einen Erfolg unmöglich macht. Hier ist in kurzen Stichworten die Geschichte. Vielleicht interessiert das einen Wirtschaftswissenschaftler, der dann das näher untersuchen kann. Tesla hatte seine ganzen Patente an die General Electric unter Westinghouse verkauft. Als dieser bei der von Morgan vom Zaun gebrochenen Krise 1907 in Schwierigkeiten kam und kurz vor dem Konkurs stand, schenkte Tesla seinem Freund diese ganzen Patente. Da hat wohl noch niemand in der Geschichte Freundschaft teurer bezahlt.
Tesla war allerdings sicher, daß er mit weiteren Erfindungen, die er schon im Kopfe hatte, genügend Geld machen könnte um weiter arbeiten zu können. Das gelang ihm aber leider nie und er litt den Rest seines Lebens unter Geldschwierigkeiten. Wer weiß wie viele weitere Erfindungen der Menschheit deshalb entgangen sind. Wir hätten vielleicht kostenlose Energie oder einen undurchdringbaren Schutzschild oder magnetische Flugkörper. Das sind die Bereiche in denen er weiter gearbeitet haben soll. Eine völlig anders gebaute Turbine als unsere heutigen hatte er angeblich auch in Entwicklung.
Es gibt unzählige Beispiele dafür, daß die offizielle Wissenschaft, einige Ausnahmen ausgenommen, fast ausschließlich aus Wiederkäuern überholter Anschauungen besteht, und da sollen wir auf sie hören. Wir würden ihnen ins Gesicht lachen, wenn sie nicht einige unserer eigenen Leute mit ihren negativen Einfluß verwirrt hätten.
Das vorher Beschriebene ist alles in diesem Jahrhundert passiert und ich möchte deshalb den erwarteten Einwand - das ist schon lange her - nicht hören und will auch die von Wissenschaftlern mit Schädelmessungen bewiesene Überlegenheit der nordischen Rasse nicht als Argument gebrauchen oder den wissenschaftlichen Sozialismus. Mir geht es einzig darum, ob die offizielle Nationalökonomie sich endlich mit Gesell auseinandersetzen will oder ob sie ihn noch länger totschweigen will.
Das heißt aber nicht, daß ich ihnen beweisen will, daß etwas schwerer als Luft doch fliegen kann...Daß die Erde nicht flach ist, hat sich seit Galilaeo wohl auch schon herumgesprochen. Und daß sie sich die Hände waschen müssen, glauben die Mediziner seit Semmelweis auch, aber vorher wollten sie ihn fertig machen.
Ist es da wirklich verwunderlich, wenn viele Freiwirte ihre Hände von der Wissenschaft lassen wollen?
Leider müssen sie sich deshalb als Dilettanten bezeichnen lassen, was sie zum Teil auch sind.
Aber, die einflußreichste Philosophin unserer Zeit, Ayn Rand,war auch ein Dilettant. Sie schrieb erfolgreiche Romane! Wie unwissenschaftlich! Ihr einziger Fehler war, daß sie Kapitalismus mit freier Wirtschaft gleichsetzte, weil sie die im Geld und Boden steckenden Monopole nicht erkannt hatte. Ich glaube auch nicht, daß sie Max Stirner gekannt hat, den man eigentlich als ihren Vorläufer ansprechen könnte. Trotzdem hat ihr John Galt mir persönlich den Weg zur Freiheit gezeigt. Was glaubt ihr aber, was unsere seit Kant gänzlich aus den Fugen geratene akademische Philosophie mit ihr macht? Sie nimmt sie einfach nicht zur Kenntnis und wenn nicht eine treue Gefolgschaft ihre Ideen weiter verbreiten wuerde, könnte sie leicht in Vergessenheit geraten.
Leider verbreitet diese Gefolgschaft aber weniger Ayn Rand´s richtige philosophische Erkenntnisse als ihre fehlerhaften volkswirtschaftlichen Ansichten. Sie hält nämlich monopolverseuchten Kapitalismus für dasselbe als eine freie Marktwirtschaft und erkennt auch den Monopolcharakter der Goldwährung nicht. Dadurch werden aber ihre anderen wirtschaftlichen Anschauungen und deren innere Logik nicht immer beeinträchtigt. Sehr vieles, was sie sagt ist richtig und sollte ernst genommen werden.
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