Gut
Bewertung: 3 Punkt(e)
Wirds gut, wirds schlecht,
bleiben wir ehrlich,
Leben bleibt einfach lebensgefährlich.
Wilhelm Busch
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 407, davon 390 (95,82%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 99 positiv bewertete (24,32%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 152 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,079 Punkte, 197 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 30.1. 1999 um 12:43:30 Uhr schrieb Dragan über Gut |
| Der neuste Text | am 10.3. 2025 um 20:38:11 Uhr schrieb hä? über Gut |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 197) |
am 10.3. 2025 um 20:38:11 Uhr schrieb
am 16.4. 2023 um 08:33:54 Uhr schrieb
am 2.12. 2006 um 02:40:53 Uhr schrieb |
Wirds gut, wirds schlecht,
bleiben wir ehrlich,
Leben bleibt einfach lebensgefährlich.
Wilhelm Busch
Nur in Filmen weiss jeder genau ob er gut oder böse ist.
in der wirklichkeit hält sich fast jeder für gut und hat auch recht damit. denn alles was möglich ist ist erlaubt (rein evolutionär gesehen).
Aber besonders gut sind die, die bei ihrem gut-Sein auf ihre Mitmenschen achten.
Ein Gut ist gut, wenn man es hat. Es sei denn, man hält nichts von irdischen Gütern, dann ist es vielleicht besser, kein Gut zu haben. Wenn aber mit dem Gut ein Landgut gemeint ist, beziehungsweise ein Gutshof, dann haben nur Gutsherren ein Gut. Ob das gut ist, darüber kann man streiten, aber für den Gutsherren ist es vermutlich gut, sofern das Gut nicht überschuldet ist. Es dürfte aber wohl auch darauf ankommen, ob das Gut gut ist. Was es seinem Namen nach eigentlich sein müsste, aber die Sprache kann auch schon mal in die Irre führen.
Gut und böse auseinanderhalten zu können ist wichtig. Sonst würde man ja immer wild um sich schlagen, schiessen, messerstechen und so weiter. Das machen aber nur Verrückte und so. Alle andern wissen ja, dass das nicht gut ist.
Gut spricht man »guht«, schreibt es aber nicht so, was durchaus dazu führen könnte, daß ein der Aussprache Unkundiger zu einem »gutt« neigen könnte.
Der gute Wille ist schon lange nicht mehr genug, viele benutzen ihn als Rechtfertigung oder Alibi und glauben, dass sie der gute Wille vom Gebrauch der Vernunft entbindet. Zugegeben, es ist nicht einfach, aber sich für guten Willen zu beweihräuchern, dessen Aktionismus in der Katastrophe endet, möchte ich nicht »gut« heißen. »War doch nur gut gemeint« zählt nicht! Wir haben ein hirn, und wenn wir es nicht fachgerecht benutzen, trifft uns die schuld für den Schwachsinn den wir verzapfen, egal wie edel und toll wir unsere Motive finden. Mein Lieblingsbeispiel, Assuastaudamm: Hat ziemlich viel Schaden angerichtet, nur damit sich ein paar Leute besser fühlen können.
Noch gar nicht lange her, da haben wir nach Dreiseitenhöfen gesucht. Einem Weingut oder einer alten Mühle. Je verfallener umso besser. Da ließ es sich gut spinnen. Wir saßen dann stundenlang davor und haben viel geträumt. Zum Schluß wußten wir dann so genau, wie alles fertig aussehen mußte, dass wir gar nicht mahr anzufangen brauchten. Das war dann der Augenblick, um weiter zu gehen. Gut für´s Gut? Vielleicht. Vielleicht auch gut für uns. Suchen macht Spaß. Ich irre gern. Das finde ich spannend. Und gut. Wenn die ganze Welt zum Labyrinth wird, durch das ich irre. Wie im Altvatergebirge. Du gehst drei Schritte, und schon sieht die Welt ganz anders aus. Smetana sitzt da schon seit Jahren am Klavier. Und jedes Kind, das an der Nadel vorbeikommt, fixiert sie mit einem Stöckchen. Deshalb ist sie immer noch nicht umgefallen,obwohl sie nur auf der Spitze steht. Ein wichtiger Job, dieses Fixieren. Du solltest mal vorbeischaun.
Ich fühl' mich grade wieder saugut, weil ich wieder positiv denke. Da hack' ich doch gleich mal wieder Zeuch in den Blaster rein, daß es kracht!
Nebenher höre ich Herb Alpert and the Tijuana Brass Band, das ist so abgedreht, daß man meinen könnte, ich würde kiffen, wenn man mich nicht kennt. Das ist die Musik, die auf SWR1 als Füllgedudel vor den Nachrichten kommt. Oh, ich danke meinem Bruder für diese sensationellen mp3!
Gut ist das Gegenteil von Böse. Man sollte der Welt danken, dass es manchmal so furchtbar einfache Dinge gibt. Gut ist wie na ja, nur halt gut, es kann in jedem Fall nicht schlecht sein. Wer kennts nicht, das »ja gut! und das «na gut» und das «also gut" vor jedem Satz, und die liebevolle Kreativität, mit der wir dieses tolle simple Wort in Sätze einfließen lassen. Welch Optimismus es ausstrahlt! Wir sind halt Optimisten! Ich hab noch nie jemanden gehört, der gemeint hat: ja schlecht.
Der Mensch ist gar nicht gut
Drum hau ihn auf den Hut.
Hast du ihn auf den Hut gehaut
dann wird er vielleicht gut.
Denn fuer dieses Leben
Ist der Mensch nicht gut genug
Darum hau ihn eben
Ruhig auf den Hut.
(B.Brecht)
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