Gut
Bewertung: 2 Punkt(e)Gut spricht man »guht«, schreibt es aber nicht so, was durchaus dazu führen könnte, daß ein der Aussprache Unkundiger zu einem »gutt« neigen könnte.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 408, davon 391 (95,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 99 positiv bewertete (24,26%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 152 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,081 Punkte, 198 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 30.1. 1999 um 12:43:30 Uhr schrieb Dragan über Gut |
| Der neuste Text | am 9.2. 2026 um 16:09:37 Uhr schrieb Heiko über Gut |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 198) |
am 13.10. 2004 um 23:29:14 Uhr schrieb
am 12.10. 2005 um 20:47:01 Uhr schrieb
am 24.1. 2007 um 17:32:13 Uhr schrieb |
Gut spricht man »guht«, schreibt es aber nicht so, was durchaus dazu führen könnte, daß ein der Aussprache Unkundiger zu einem »gutt« neigen könnte.
Ein Gut ist gut, wenn man es hat. Es sei denn, man hält nichts von irdischen Gütern, dann ist es vielleicht besser, kein Gut zu haben. Wenn aber mit dem Gut ein Landgut gemeint ist, beziehungsweise ein Gutshof, dann haben nur Gutsherren ein Gut. Ob das gut ist, darüber kann man streiten, aber für den Gutsherren ist es vermutlich gut, sofern das Gut nicht überschuldet ist. Es dürfte aber wohl auch darauf ankommen, ob das Gut gut ist. Was es seinem Namen nach eigentlich sein müsste, aber die Sprache kann auch schon mal in die Irre führen.
Wenn man in der Schule die Note »gut« hat, kann man eigentlich zufrieden sein. Allerdings nur, solange man den Sachverhalt nicht eingehender reflektiert, denn was ist letztendlich die Schule, was will sie, und was bewertet sie letztendlich aus ihrer Sicht mit »gut«? Die Schule ist die Schmiede, in der wir geformt werden sollen, um letztendlich der Wirtschaft zur Verfügung zu stehen als Diener des Kapitals, und dem Markt huldigen wie einem Gott. Aber ich sage Euch, wir dürfen uns nicht fügen, denn mit jedem unreflektierten »gut«, dass wir schreiben, gewinnt die Plastikwelt ein Stück mehr, und die Authentizität bleibt auf der Strecke.
so, herr blaster! ich schreibe jetzt die frage hin, damit alle welt weiss, was herr blaster von mir wissen will. ob ich gut gut finde oder schlecht. hört sich doch alles auf. ja wenn gut nicht gut ist, dann ist doch das ganz schlecht. oder nicht. weil, dann ist unvermittelt das eine das andere geworden. ja, wo kommen wir denn hin, wenn wir das gute schlecht finden. dahin, dass wir gleich drauf das schlechte gut finden. da kann ich ja gleich zu hause bleiben. ganze sätze will er auch noch von mir, mr.blaster. diese gute germanisten-idee find ich aber ganz schlecht. da hätten wir jetzt doch noch ein konkretes beispiel.
alles was nur gut ist ist langweilig. erst das böse macht den reiz des lebens aus.
Ein guter Manager findet für jedes Problem eine Lösung. Ein guter Jurist findet für jede Lösung ein Problem.
Gut finde ich, dass Beiträge wie dieser:
>Sandra schrieb am 28.7. 2000 um 09:45:11 Uhr über
>Freundschaft
>
>TRÄUME NICHT DEIN LEBEN SONDERN LEBE DEINEN TRAUM ....
...hier im Blaster gnadenlos nach unten bewertet werden.
Gut und Böse
Tag und Nacht
Hass und LIEBE
was du daraus machst, liegt allein an dir.
das Gute gibts nur, weil es auch böses gibt
und stärke zeigt sich dann, wenn auch das schwache siegt.
der Hass ist so alt wie diese Welt, die
Liebe ist ihm vorangestellt.
was ist gut?
was ist schlecht?
wer kann von sich behaupten, dass seine meinung richtig ist?
wer gibt die Norm an?
Sehr gut ist immer eine Brotzeit im Biergarten. Das Bier sollte süffig sein und die Brezn rösch. Sie darf sogar - jetzt einmal nicht aus meiner Sicht - stark krümeln, das fänden dann die Spatzen gut, und auch die Mäuslein, die, wenn gegen Mitternacht sich der Garten geleert hat, eifrig unter den Tischen hin und her huschen.
Aber Vorsicht! In der Kastanie sitzt die Schleiereule, auch sie hellwach.
Nur in Filmen weiss jeder genau ob er gut oder böse ist.
in der wirklichkeit hält sich fast jeder für gut und hat auch recht damit. denn alles was möglich ist ist erlaubt (rein evolutionär gesehen).
Aber besonders gut sind die, die bei ihrem gut-Sein auf ihre Mitmenschen achten.
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