Gut
Bewertung: 3 Punkt(e)
Wirds gut, wirds schlecht,
bleiben wir ehrlich,
Leben bleibt einfach lebensgefährlich.
Wilhelm Busch
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 408, davon 391 (95,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 99 positiv bewertete (24,26%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 152 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,081 Punkte, 198 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 30.1. 1999 um 12:43:30 Uhr schrieb Dragan über Gut |
| Der neuste Text | am 9.2. 2026 um 16:09:37 Uhr schrieb Heiko über Gut |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 198) |
am 4.5. 2002 um 17:59:57 Uhr schrieb
am 22.1. 2005 um 17:00:01 Uhr schrieb
am 11.7. 2023 um 16:56:25 Uhr schrieb |
Wirds gut, wirds schlecht,
bleiben wir ehrlich,
Leben bleibt einfach lebensgefährlich.
Wilhelm Busch
Gut finde ich, dass Beiträge wie dieser:
>Sandra schrieb am 28.7. 2000 um 09:45:11 Uhr über
>Freundschaft
>
>TRÄUME NICHT DEIN LEBEN SONDERN LEBE DEINEN TRAUM ....
...hier im Blaster gnadenlos nach unten bewertet werden.
Noch gar nicht lange her, da haben wir nach Dreiseitenhöfen gesucht. Einem Weingut oder einer alten Mühle. Je verfallener umso besser. Da ließ es sich gut spinnen. Wir saßen dann stundenlang davor und haben viel geträumt. Zum Schluß wußten wir dann so genau, wie alles fertig aussehen mußte, dass wir gar nicht mahr anzufangen brauchten. Das war dann der Augenblick, um weiter zu gehen. Gut für´s Gut? Vielleicht. Vielleicht auch gut für uns. Suchen macht Spaß. Ich irre gern. Das finde ich spannend. Und gut. Wenn die ganze Welt zum Labyrinth wird, durch das ich irre. Wie im Altvatergebirge. Du gehst drei Schritte, und schon sieht die Welt ganz anders aus. Smetana sitzt da schon seit Jahren am Klavier. Und jedes Kind, das an der Nadel vorbeikommt, fixiert sie mit einem Stöckchen. Deshalb ist sie immer noch nicht umgefallen,obwohl sie nur auf der Spitze steht. Ein wichtiger Job, dieses Fixieren. Du solltest mal vorbeischaun.
so, herr blaster! ich schreibe jetzt die frage hin, damit alle welt weiss, was herr blaster von mir wissen will. ob ich gut gut finde oder schlecht. hört sich doch alles auf. ja wenn gut nicht gut ist, dann ist doch das ganz schlecht. oder nicht. weil, dann ist unvermittelt das eine das andere geworden. ja, wo kommen wir denn hin, wenn wir das gute schlecht finden. dahin, dass wir gleich drauf das schlechte gut finden. da kann ich ja gleich zu hause bleiben. ganze sätze will er auch noch von mir, mr.blaster. diese gute germanisten-idee find ich aber ganz schlecht. da hätten wir jetzt doch noch ein konkretes beispiel.
Gut und Böse. Ei und Apfel. Zwietracht und Eintracht. Yin und Yang. Gestern und Morgen. Ich und Du. Altpapier und Neupapier. Gesten und Worte. Wind und Wasser. Tee oder Kaffee? Geist und Fleisch. Sonne und Mond. Scheibe und Kugel. Weltmeer und Kontinet.
Der gute Wille ist schon lange nicht mehr genug, viele benutzen ihn als Rechtfertigung oder Alibi und glauben, dass sie der gute Wille vom Gebrauch der Vernunft entbindet. Zugegeben, es ist nicht einfach, aber sich für guten Willen zu beweihräuchern, dessen Aktionismus in der Katastrophe endet, möchte ich nicht »gut« heißen. »War doch nur gut gemeint« zählt nicht! Wir haben ein hirn, und wenn wir es nicht fachgerecht benutzen, trifft uns die schuld für den Schwachsinn den wir verzapfen, egal wie edel und toll wir unsere Motive finden. Mein Lieblingsbeispiel, Assuastaudamm: Hat ziemlich viel Schaden angerichtet, nur damit sich ein paar Leute besser fühlen können.
alles was nur gut ist ist langweilig. erst das böse macht den reiz des lebens aus.
Es gibt gute Filme, guten Wein, gutes Esses usw. Doch wer bestimmt was gut ist? Doch wohl die Gesellschaft. Dummerweise mag ich die Gesellschaft nciht besonders und geben mir auch eingige Mühe das nach außen hin zu zeigen. Aber die Filme die sehr viele anschaun find ich meistens auch gut und auch das Essen und den Wein. Irgendwie paradox.
»Wie geht es dir?« »Gut«, antwortet der durchschnitts Mensch. Doch wo her weiß er, ob es ihm gut geht? Ich finde die Frage, wie es mir geht immer sehr schwer zu beantworten. Das ist doch komplett subjektiv. Die Frage »wie fühlst du dich?« wäre doch viel sinniger. Woher soll ich wissen, dass es mir gut geht? So einen wirklichen Vergleich hab ich ja nicht. Es ging mir schon mal schlechter und schon mal besser. Aber woher soll ich wissen, ob das besser gut war und das schlechter schlecht. Vielleicht ging es mir auch noch nie im Leben gut. Vielleicht geht es mir immer sehr schlecht, und wenn es mir dann mal einfach nur schlecht geht, ohne sehr, dann denke ich es würde mir gut gehen. Oder vielleicht auch anders herum, vielleicht geht es mir immer gut, mal sehr gut, mal weniger sehr, aber immer noch gut. Aber dann wäre gut ja in jedem Fall die richtige Antwort auf die Frage wie es mir geht.
Wenn man in der Schule die Note »gut« hat, kann man eigentlich zufrieden sein. Allerdings nur, solange man den Sachverhalt nicht eingehender reflektiert, denn was ist letztendlich die Schule, was will sie, und was bewertet sie letztendlich aus ihrer Sicht mit »gut«? Die Schule ist die Schmiede, in der wir geformt werden sollen, um letztendlich der Wirtschaft zur Verfügung zu stehen als Diener des Kapitals, und dem Markt huldigen wie einem Gott. Aber ich sage Euch, wir dürfen uns nicht fügen, denn mit jedem unreflektierten »gut«, dass wir schreiben, gewinnt die Plastikwelt ein Stück mehr, und die Authentizität bleibt auf der Strecke.
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