Gut
Bewertung: 3 Punkt(e)alles was nur gut ist ist langweilig. erst das böse macht den reiz des lebens aus.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 408, davon 391 (95,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 99 positiv bewertete (24,26%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 152 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,081 Punkte, 198 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 30.1. 1999 um 12:43:30 Uhr schrieb Dragan über Gut |
| Der neuste Text | am 9.2. 2026 um 16:09:37 Uhr schrieb Heiko über Gut |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 198) |
am 8.1. 2005 um 22:05:23 Uhr schrieb
am 30.7. 2002 um 18:53:22 Uhr schrieb
am 12.10. 2009 um 20:11:56 Uhr schrieb |
alles was nur gut ist ist langweilig. erst das böse macht den reiz des lebens aus.
Der gute Wille ist schon lange nicht mehr genug, viele benutzen ihn als Rechtfertigung oder Alibi und glauben, dass sie der gute Wille vom Gebrauch der Vernunft entbindet. Zugegeben, es ist nicht einfach, aber sich für guten Willen zu beweihräuchern, dessen Aktionismus in der Katastrophe endet, möchte ich nicht »gut« heißen. »War doch nur gut gemeint« zählt nicht! Wir haben ein hirn, und wenn wir es nicht fachgerecht benutzen, trifft uns die schuld für den Schwachsinn den wir verzapfen, egal wie edel und toll wir unsere Motive finden. Mein Lieblingsbeispiel, Assuastaudamm: Hat ziemlich viel Schaden angerichtet, nur damit sich ein paar Leute besser fühlen können.
Wenn man in der Schule die Note »gut« hat, kann man eigentlich zufrieden sein. Allerdings nur, solange man den Sachverhalt nicht eingehender reflektiert, denn was ist letztendlich die Schule, was will sie, und was bewertet sie letztendlich aus ihrer Sicht mit »gut«? Die Schule ist die Schmiede, in der wir geformt werden sollen, um letztendlich der Wirtschaft zur Verfügung zu stehen als Diener des Kapitals, und dem Markt huldigen wie einem Gott. Aber ich sage Euch, wir dürfen uns nicht fügen, denn mit jedem unreflektierten »gut«, dass wir schreiben, gewinnt die Plastikwelt ein Stück mehr, und die Authentizität bleibt auf der Strecke.
»Wie geht es dir?« »Gut«, antwortet der durchschnitts Mensch. Doch wo her weiß er, ob es ihm gut geht? Ich finde die Frage, wie es mir geht immer sehr schwer zu beantworten. Das ist doch komplett subjektiv. Die Frage »wie fühlst du dich?« wäre doch viel sinniger. Woher soll ich wissen, dass es mir gut geht? So einen wirklichen Vergleich hab ich ja nicht. Es ging mir schon mal schlechter und schon mal besser. Aber woher soll ich wissen, ob das besser gut war und das schlechter schlecht. Vielleicht ging es mir auch noch nie im Leben gut. Vielleicht geht es mir immer sehr schlecht, und wenn es mir dann mal einfach nur schlecht geht, ohne sehr, dann denke ich es würde mir gut gehen. Oder vielleicht auch anders herum, vielleicht geht es mir immer gut, mal sehr gut, mal weniger sehr, aber immer noch gut. Aber dann wäre gut ja in jedem Fall die richtige Antwort auf die Frage wie es mir geht.
Nur weil einer über Gut schreibt, muss das noch lange nicht wirklich gut sein. Entweder ist das dann richtig schlecht oder derjenige meinte das Gut im Sinne von Landgut, also einem grossen Bauernhof. Möglicherweise handelt es sich dabei ja auch um eine Domäne, wobei mir jetzt aber keiner unterstellen darf, ich wollte jetzt eine Kurve zur Domina hinkriegen, denn das liegt mir ja sowas von vollkommen fern!
Gut ist zum Beispiel, den Feierabend mit leckerem Tee und was zu knabbern zu geniessen. Aber wenn's geht nicht vor dem Fernseher. Obwohl, ob's Internet da wirklich DIE Alternative ist?
Der Mensch ist gar nicht gut
Drum hau ihn auf den Hut.
Hast du ihn auf den Hut gehaut
dann wird er vielleicht gut.
Denn fuer dieses Leben
Ist der Mensch nicht gut genug
Darum hau ihn eben
Ruhig auf den Hut.
(B.Brecht)
so, herr blaster! ich schreibe jetzt die frage hin, damit alle welt weiss, was herr blaster von mir wissen will. ob ich gut gut finde oder schlecht. hört sich doch alles auf. ja wenn gut nicht gut ist, dann ist doch das ganz schlecht. oder nicht. weil, dann ist unvermittelt das eine das andere geworden. ja, wo kommen wir denn hin, wenn wir das gute schlecht finden. dahin, dass wir gleich drauf das schlechte gut finden. da kann ich ja gleich zu hause bleiben. ganze sätze will er auch noch von mir, mr.blaster. diese gute germanisten-idee find ich aber ganz schlecht. da hätten wir jetzt doch noch ein konkretes beispiel.
Gut , das hoechste Gut des Menschen ist die Liebe . Das Gegenteil ist Angst . Schlecht sein gibt es nicht , aber es macht macht Angst.
Ich moechte aufwachen , ohne vor dem Tag Angst zu haben . Ich moechte aufwachen und mich zur Seite drehen , wo ich dich sehe . Du schlaefst noch und ich kann dich ansehen . Das ist GUT.
Na toll. Ein kommerzieller Anbieter hatte bei meiner Stichwortsuche nach 'Gut' dieses Angebot bereits für sich entdeckt und machte Werbung für sich. Ich werde ihn nicht beim Namen nennen, das wäre widersinnig. Tja, schade eigentlich, das Konzept dieses Blasters gefällt mir prinzipiell recht gut. Obwohl ich nicht weiß, welcher normale Mensch hier solche Begriffe nachschlagen würde? Ist nicht persönlich gemeint, ich weiß, DU hattest einen speziellen Grund :-)
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