Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 37, davon 36 (97,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (67,57%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.4. 2000 um 19:40:42 Uhr schrieb
Stöbers Greif über Koffer
Der neuste Text am 3.7. 2026 um 11:33:21 Uhr schrieb
Nimrod Brezengang über Koffer
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 7)

am 11.7. 2013 um 17:29:09 Uhr schrieb
peter über Koffer

am 3.7. 2026 um 11:33:21 Uhr schrieb
Nimrod Brezengang über Koffer

am 23.3. 2008 um 19:53:40 Uhr schrieb
abc Schütze über Koffer

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Koffer«

Jana schrieb am 7.7. 2005 um 13:13:57 Uhr zu

Koffer

Bewertung: 13 Punkt(e)

Weil Ponygirl spielen auf Dauer auch langweilig wird, haben wir uns überlegt aus dem alten Hartschalenkoffer ein Schildkrötenkostüm zu basteln. Die fünf Aussparungen für Arme, Beine und den Kopf waren mit Hilfe einer Stichsäge schnell ausgesägt. Dann wurde der Koffer mit Schaumgummi ausgepolstert. Zum Testen zog ich unter dem langem Gymnastikanzug vorsichtshalber noch eine Windel. Der Koffer wurde geöffnet auf den Boden gelegt und ich legte mich bäuchlings in die eine Hälfte. Mein Freund klappte den Koffer zu und ließ die Schlösser einschappen.
Ich versuchte ein wenig umherzukrabbeln. Mit den Armen konnte ich mich ganz gut abstützen, aber mit den Beinen ging es garnicht. Die Kniegelenke müssten andersherum sein. Ich sollte noch ein wenig üben, aber es funktionierte nicht richtig. Bei mir wollte ich auch kein richtiges Schildkrötenfeelling einstellen. Nach ein paar Stunden wurde ich wieder befreit. Sei dem liegt der Koffer wieder bei uns auf dem Schrank und immer wenn mein Freund mit dem Kopfgeschirr kómmt und ich das Gesicht verziehe, fragt er »Oder möchstest Du lieber die Schildkröte?«. Dann mache ich ganz schnell den Mund auf und nehme die dicke Trense aus Gummi zwischen die Zähne. Selbst wenn er mich dann noch in den Gummioverall einschweißt, ist das immer noch besser als die nächsten Stunden im Koffer zu verbringen.

Dortessa schrieb am 9.7. 2000 um 05:54:28 Uhr zu

Koffer

Bewertung: 5 Punkt(e)

Arten von Koffern

Reisekoffer:
Wird auf Urbaubsreisen mitgenommen. Dient hauptsäche zum Transport von Kleidung. Außenhaut kann beim Gepäcktransport einreißen. Kleine Teile können verloren gehen, empfindliche Sachen können beschädigt werden. Ist auch ein Symbol womit die Reiseveranstalter mit werben. Bild eines Koffers=Urlaubsreise.

Handkoffer:
Material wie ein Reisekoffer, aber kleiner. Es werden darin Gegenstände wie Rasierer, Deoroller oder Zahnpastatube transportiert. In eleganterer Form bilden sie den Übergang zur Handtasche.

Hartschalenkoffer:
Dient zu gleichen Zwecken wie ein Reisekoffer. Ist aber viel robuster, und auch leicht zu handhaben. Die Sachen darin sind viel geschützter als beim Reisekoffer.

Schrankkoffer:
Geeignet zum Transport von sperrigen und entpfindlichen Teilen. Hat oft die Ausmaße eines kleinen Containers. Ist nur mit einem Kran zu bewegen.

Geldkoffer:
Ein Koffer der leicht gepanzert ist und beim unbefugten Öffnungsversuchen Alarm gibt. Er dient zum Transport von Geld und anderen Wertsachen. Ist meisten sehr klein und wird auch Geldbombe genannt.

Panzerkoffer:
Viel größer und noch schwerer gepanzert als ein Geldkoffer.

Atomkoffer:
Dient zum Transport von radioaktiven Material. Ist durch dicke Bleiwände gepanzert. In allen Größen. Vom der Größe eines Bierglases bis zur Größe eines Containers. CASTOR

Türkenkoffer:
Ungesichert, ist oben offen, reißt sehr schnell ein, ist aber schnell zu ersetzen, ist oft kostenlos erhältlich. Ideal zum Lebensmitteleinkauf bei Aldi. Verwenden die Türken wenn sie mit Kind und Kegel in den Heimaturlaub fahren. Nennt man auch Plastiktüte.

Straßenkoffer:
Ist die Schicht unter dem Asphaltbelag von Straßen. Ist bei intaktem Straßenbelag nicht zu sehen, besteht aus Kiesel und Sand, trennt den Asphalt vom Erdreich, dient dem Frostschutz.
Bleibt immer am gleichem Ort. Man kann nichts hinein tun und nichts damit transportieren.



Heinrich schrieb am 28.10. 2001 um 23:45:21 Uhr zu

Koffer

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich persönlich lasse gerne mal einen Koffer stehen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich das nicht könnte - welch eine Qual.

Unglücklicher Weise ist das Stehenlassen eines eigenen Koffers ungleich angenehmer als das eines anderen.

Trotzdem freue ich mich immer, wenn jemand furzt von dem ich es bisher nicht kannte.

Ich furze also bin ich.

Mir ist es unverständlich, daß manche nie koffern. Das geht doch gar nicht.

Manchmal behalte ich meinen Koffer auch. Man hat dann irgendwie im Gefühl, daß es jetzt gerade etwas unpassend wäre, z.B. im Hörsaal. Obwohl es gerade da eigentlich am coolsten wäre.

Unter Menschen problemlos furzen zu können hat was mit Freiheit zu tun.

Vor allem aber gegenüber Frauen behalte ich meine Koffer bei mir, man muß ja nicht gleich alles verraten. Es sei denn es geht nicht anders.

Die lautesten riechen oft am wenigsten, die leisesten aber sind am tödlichsten.

Stöbers Greif schrieb am 10.4. 2000 um 19:40:42 Uhr zu

Koffer

Bewertung: 5 Punkt(e)

Eines Morgens erwachte ich mit dem Koffer im Kopf. Ein Dienstmann in blauer Arbeitsschürze hatte ihn mir zwischen die beiden Hirnhälften gestellt und war, ohne ein Trinkgeld abzuwarten, wortlos wieder verschwunden.

(Anfang der Erzählung »Am Fuß des Kamels« von Klaus Merz.)

mcnep schrieb am 7.4. 2004 um 21:14:46 Uhr zu

Koffer

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es-ist-unglaublich, mit wieviel Gepäck manche Menschen auf Reisen gehen. Vor unserem Charterflug stand am Schalter vor mir eine Frau, die drei Schrankkoffer mitführte. Eine andere erzählte später auf dem Schiff nicht ohne prahlerischen Stolz, sie habe über 800 Euro für ihr Gepäck zuzahlen müssen. Ich muß zu ihrer Ehrenrettung anmerken, daß sie drei Monate an Bord blieb, aber trotzdem, für 800 Euro wäre ich mit einem Kulturbeutel angereist und hätte mir auf der Reise ausreichend Garderobe gekauft, die ich ja dann am letzten Tag immer noch über Bord hätte schmeißen können.

soon schrieb am 6.6. 2002 um 16:30:42 Uhr zu

Koffer

Bewertung: 5 Punkt(e)

Meine Grosstante hatte sich zwar einen teuren Koffer gekauft, ihn aber ihn Packpapier eingewickelt damit er nicht kaputt ginge. Das sah natürlich ziemlich abgefuckt aus, wenn sie mit ihrem Packpapierkoffer verreiste. Niemand wusste das unter dem dreckigen Papier ein neuer Koffer steckte.
Das war eine der wenigen Geschichten »mit Moral«, die mir meine Mutter je erzählte.

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