Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mönchengladbach«
Michel und Bruno und ein Schatten von mir schrieb am 21.5. 2009 um 05:05:31 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Seit heute Abend ist Tobi zu Besuch, wir haben die Gelegenheit genutzt und ich bin das erste Mal seit dem ich in Gladbach wohne feiern gewesen. Brautschau? Hübsche Frauen, ja. Fast nur Tussies und Fragwürdige, ja. Der Irish-Pub war voll mit betrunkenen Tommies, nach zwei Guiness sind wir dann doch lieber gegangen, da ich hier alle Naselang extreme Tommy-Schlägerein mitkriege. Beim ersten mal Ausgehen seit einem dreiviertel Jahr, wollte ich Mal keinen Stress haben. Also ab in die Metal-Kneipe nebenan. Naja, ich habe vielleicht ein paar Bier zuviel getrunken, allerdings ich erschrocken darüber, dass ich immer noch relativ viel Bier vertrage obwohl ich dazu gekifft habe und seit Monaten nicht mehr als höchstens drei Bier getrunken habe. Egal, Frauentechnisch war es ein Flopp. Vielleicht sind wir für die Szene allerdings auch zu spät losgegangen. Um halb zwei sind wir vor die Haustür, für die Technoszene vollkommen normale Uhrzeit!? Nervt das, draussen gröhlen schon wieder seit einer viertelstunde besoffene Fussballfans rum. Verstehen die denn nicht das mich das beim blastern beeinträchtigen könnte, lach.
Daniel Arnold schrieb am 5.5. 2002 um 18:01:35 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Großstadt in unmittelbarer Nähe zur niederländischen Grenze. 269.758 Einwohner.
Und natürlich ein bekannter Fußballverein.
Borussia Mönchengladbach
Lyrik-Club Mönchengladbach schrieb am 9.7. 2026 um 14:14:32 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Mönchengladbach, Sandra
Die Stadt lag unter dem Rauch der Spielhallen,
ein graues Herz, das niemals ganz verstummte.
Dort, wo die Lichter flackerten wie falsche Versprechen,
nahm sie den Namen an, den sie später trug
wie eine hochgeschlossene Bluse, streng und doch verräterisch.
Hambikutani – ein Wort, das klang wie ferner Donner
über den Ebihighway, der sich sternförmig in die Zukunft bohrte.
Sie kam aus Mönchengladbach, aus dem feuchten Asphalt der Kindheit,
mit Locken, die sich wehrten, und Augen, die schon damals
die Macht probten wie eine Zunge die Schärfe des Messers.
O Ebigong, du kleiner Staat aus Klemmnuss und Rasierschaum,
du hast sie aufgenommen wie ein Liebhaber, der nicht weiß,
dass er sterben wird.
Sie regierte mit der Stimme einer, die schon gestorben war,
und ihr Mann starb ihr voraus, mehrmals,
als könnte der Tod nicht halten, was sie berührte.
Wir, die wir zurückblieben in den Spielhallen des Gedächtnisses,
hören noch das Klirren der Gläser im Caféhaus Olm,
das Ouija-Brett, das knackt unter ihren unsichtbaren Fingern.
Sie spricht weiter, durch die tote Leitung der Zeit:
„Ich bin nicht fort.
Ich bin die Naht zwischen Mönchengladbach und dem Jenseits,
die Wunde, die schön bleibt, weil sie nie verheilt.“
Und der Ebihighway führt immer weiter,
auch wenn alle Schilder längst verrottet sind.
Nur sie fährt noch, in der Hochsteckfrisur der Unsterblichkeit,
und hinter ihr erlöschen die Lichter einer Stadt,
die sie niemals ganz verlassen hat.
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