| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
74, davon 70 (94,59%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 35 positiv bewertete (47,30%) |
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am 25.4. 2000 um 23:42:17 Uhr schrieb Tanna
über Birne |
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am 15.1. 2026 um 15:19:34 Uhr schrieb Schmidt
über Birne |
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am 4.11. 2025 um 16:22:42 Uhr schrieb Gerhard über Birne
am 21.12. 2005 um 14:06:48 Uhr schrieb Herburger über Birne
am 1.10. 2005 um 19:47:33 Uhr schrieb das Bing! über Birne
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Birne«
Aussie schrieb am 21.5. 2000 um 05:20:11 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Von der Birne die nicht reif werden wollte
Es war einmal eine Birne die hatte von einem Spatzen gehört, daß sie, wenn sie reif sei, geerntet und gegessen würde. Da dachte die Birne: ich will nicht reif werden!
Im Herbst als dann die anderen Birnen reif waren, war sie noch ganz grün. Die Leute die, die anderen Birnen ernteten, sagten: diese Birne ist ja noch ganz grün, aber sie wird im Winter wohl herunterfallen.
Doch die Birne fiel nicht herunter, denn sie hielt sich gut fest.
So ging es drei Jahre lang.
Dah, im vierten Jahr gefiel es der Birne auf dem Baum nicht mehr und sie beschloss nun reif zu werden. Aber nun war sie ja schon drei Jahre alt und schon etwas schrumpelich.
Und im Herbst dachte sie: nun will ich einmal schaun, was „gegessen werden" ist.
Im Herbst aber verschimmelte sie, fiel vom Baum und verrottete.
flokati schrieb am 22.10. 2001 um 16:02:25 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Es war einmal eine kleine Birne, die anders war als andere Birnen. Das Besondere an ihr war, dass sie fliegen konnte.
Eines wunderschönen Tages, als die kleine Birne wieder einmal durch die Gegend flog und sich des Lebens freute, kam sie an einem riesengroßen Apfelbaum vorbei. Sie beschloss, sich diesen Baum einmal näher anzuschauen. So flog sie fröhlich einige Runden um den Baum herum, als die Äpfel sie auch schon entdeckt hatten.
»Ei,« riefen sie aus, »da fliegt ja eine Birne um unseren schönen Baum. Hallo Birne, sag, warum kannst du denn fliegen?«
»Ich kann fliegen, weil ich eine besondere Birne bin!«, antwortete die kleine Birne.
»Eine besondere Birne?« fragten die Äpfel am Baum, »Ja, wie heißt du denn?«
Da sagte die kleine Birne: »Erkennt ihr mich etwa nicht? Ich bin doch die Birne Maja!«
Hans*im*Glück schrieb am 2.6. 2005 um 01:07:52 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge wiste'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: "Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn."
So ging es viele Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: "Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab."
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus mein Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«
So klagten die Kinder. Das war nicht recht,
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau was damals er tat,
Als um eine Birn ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.
Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung übern Kirchof her,
So flüstert's im Baume: »Wist'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: "Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew di'ne Birn."
So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.
THEODOR FONTANE
namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de schrieb am 7.10. 2003 um 08:46:19 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand,
und kam die goldene Herbsteszeit
und die Birnen leuchteten weit und breit,
da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
und kam in Pantinen ein Junge daher,
so rief er: “Junge, wiste’ne Beer?”
Und kam ein Maedel, so rief er: “Luett Dirn,
kumm man roewer, ick hebb’ne Birn”
So ging es viele Jahre, bis lobesam
der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fuehlte sein Ende. ‘s war Herbsteszeit,
wieder lachten die Birnen weit und breit;
da sagte von Ribbeck: “Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab”
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
trugen von Ribeck sie hinaus, alle Bauern und Buedner mit Feiergesicht
sangen: “Jesus meine Zuversicht”,
und die Kinder klagten, das Herze schwer:
“He is dod nu. Wer giwt uns nu’ne Beer?”
So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
der neue freilich, der knausert und spart,
haelt Park und Birnbaum strenge verwahrt. -
Aber der alte, vorahnend schon
und voll Misstrauen gegen den eigenen Sohn,
der wusste genau, was damals er tat,
als um eine Birn’ ins Grab er bat,
und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
ein Birnbaumsproessling sprosst heraus.
Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
laengst woelbt sich ein Birnbaum ueber dem Grab,
und in der goldenen Herbsteszeit
leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung’ uebern Kirchhof her,
so fluestert’s im Baum: “Wiste’ne Beer?”
und kommt ein Maedel, so fluestert’s: “Luett Dirn,
kumm man roewer, ick gew di’ne Birn”
So spendet Segen noch immer die Hand
des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.
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