Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kaihido«
teer schrieb am 28.8. 2001 um 11:01:42 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Leergespräche:
Eines Morgens war des Meisters Pum Penk Schüler Mopp Sing besonders schräg in seinem Leibe verankert aufgewacht.
»Meister Pum Penk, ich träumte davon, eine tonnenschwere Fliege in der leeren Hirschale eines Kindes zu sein, das in einem hohlen Baumstumpf hauste...«
»Hmmm«, deutete ihm Meister Penk an, der sich just hinter einem Gebüsch auf erfrischende Art un Weise entleerte, »trink Tee und werde wach und leer!«
teer & mantana (duo infernal) schrieb am 6.9. 2001 um 14:36:05 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Als der drömische Gelehrte Splinius der Kältere schon den dritten Monat bei Meister Pum Penk und seinem Schüler Mopp Sing verbrachte, schmerzte ihm der Schädel bereits sehr. Mopp Sing, der den Meister zu jener Zeit Tag und Nacht auf den Schultern trug, damit dieser das heimatliche Gebüsch überblicken konnte, missdeutete den Gesichtsausdruck des gelehrten Kälteren und empfahl ihm ein heißes Bad in mit Knarzwurzn angereichertem Sauerkrautabsud. Das heiße Bad entspannte den Gelehrten und sein Kopf fühlte sich zusehends leichter an, so dass er zu fragen wagte: »Meister, wozu braucht Ihr diese gute Übersicht bei Tag und bei Nacht?« Darauf antwortete Pum Penk: »Ich fühle die gewaltige Kraft Tzurmelkurznofferdrumm herannahen.« Als Mopp Sing diese Worte vernahm, sackten ihm die Beine weg. Es summtem ihm die Ohren und sein Brustbein fing an zu brennen. »Meister, muss das sein?«, fragte er. Der Meister schlug ihm die Hacken in die Seiten und Mopp Sing richtete sich wieder auf. Das Schlimmste aber war, dass Mopp Sing den unbändigen Drang verspürte, bis zum Horizont zu galoppieren. »Ja, mein guter Schüler, ich spüre ebenfalls dein Verlangen. Das ist die richtige Einstellung; immer der Kraft entgegen!«
mantana schrieb am 26.12. 2001 um 16:38:59 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Eines Morgens war Moppp Sing schon sehr frühe zugange, hatte bereits wilde Bohnen im Walde gesammelt und kochte seinem Meister nun ein feines, fettes Süppchen. »Hmmm«!, machte da der Meister als er verschlafen aus seiner Erdhöhle krabbelte: »Ei, das duftet aber fein, mein lieber Mopp Sing!« Flugs brachte Mopp Sing seinem Meister das alte mit Reisig gefüllte Meditationskissen und einen guten Teller voll der feisten Speise. Nach einer Weile hob Meister Pum Penk seinen Hintern ein wenig an und machte: »Pfurz«! Dann hob er seinen linken Schimken und machte: »Pfirz!« Dann den rechten und machte: »Pfarz!« Justamente materialisierten drei Geister hinter dem Meister. »Meister, Meister!«, rief da Mopp Sing. »Ach, Mopp Sing, keine Angst mein Lieber«, antwortete da der Meister, »das sind doch nur meine geistigen Neffen Firz, Furz und Farz!«
teer & mantana (duo infernal) schrieb am 6.9. 2001 um 14:15:36 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Dieses Mal war es der Meister Pum Penk, der sich über alle Maßen wunderte. Bereits am frühen Morgen, während des Aufwachens, hatte ihm (während sein Schüler Mopp Sing das Stundenglas zum sechsten Male umgedreht hatte und gerade dabei war, den Meister zu wecken) eine am Himmel vorbeiziehende Möwe direkt auf das dritte Auge geschissen. Doch nicht allein dies war es, was ihn verblüffte; herzu bewegte sich ein laut prustendes Zwergchameleon, das ihm gegen sein Schienbein trat. »Na Meister«, polterte das Chameleon, »haste ein zweites Arschloch an der Stelle, an der Dein drittes Auge sein sollte?« Meister Pum Penk darauf: »Der Stuhl ist nicht von mir. Er trat nicht aus mir aus, sondern fiel auf mich herab.« Das Chameleon erwiderte: »Bist aber nicht du derjenige, dessen Seele ein Vogel ist, der von oben herabscheißen kann?« »Ja«, sagte Pum Penk, »aber ich habe keinen Donner gehört.«
teer & mantana (duo infernal) schrieb am 29.8. 2001 um 13:05:37 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Leergespräch 56 (aufgenommen von Splinius dem Kälteren im Tale Dronk, heute in London verwahrt, Klanosokopischer Almanach des Luther von Weringhausen 1789)
Mopp Sing (Schüler): »Meister, Du sprachst einmal davon, dass Deine Seele ein Vogel sei, der Deine Hirnschale, die nun leer ist, verlassen hätte.«
Meister Mopp Sing: »Ja, mein lieber Mopp Sing, meine Seele ist nun ein Donnervogel. Möchtest Du vom Donner einmal kosten?«
Voller Angst und mit zitternden Händen nahm er die mit dem Dung der Donnervögel gefüllte Trillerpfeife seines Meisters entgegen und sah ihn fragend an. »Nun zieh schon, Bengel!«, sagte der Meister in etwas lauterem Ton. Mopp Sing setze daraufhin die Pfeife an, nahm einen kräftigen Zug und spürte den Rauch schmerzhaft seine Lungen füllen. Es donnerte krachend in seinem Inneren und er fiel wie ein Käfer auf den Rücken.
»Meister, Meister, ich glaub ich bin ein Käfer!«, wimmerte Mopp Sing. Er glaubte seinen Meister antworten zu hören, bevor er in die Bewusstlosigkeit abtauchte. Demnach sagte Meister Pum Penk: »Nölf, Klopps Bing, hirschenhoch schneuzend, mit wallemaller Kerfirdreiheit, bimms Fluxy dröf, dual immentisirrt erscht das Gröndröfl.«
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