Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 56, davon 55 (98,21%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 16 positiv bewertete (28,57%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.1. 1999 um 21:46:10 Uhr schrieb
dragan über todeszelle
Der neuste Text am 12.4. 2026 um 13:01:05 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über todeszelle
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 19)

am 18.9. 2002 um 23:00:05 Uhr schrieb
Voyager über todeszelle

am 24.12. 2019 um 18:04:22 Uhr schrieb
Christine über todeszelle

am 30.9. 2004 um 12:44:14 Uhr schrieb
Voyager über todeszelle

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Todeszelle«

Yvy schrieb am 12.1. 1999 um 02:47:48 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 2 Punkt(e)

Damals 1934 lernte ich eine interessante Persönlichkeit in meiner Nachbartodeszelle kennen. Ein sympathischer älterer Herr muß er wohl gewesen sein mit einem höflichen aber prägnanten Südstaaten-Akzent. Wir kommunizierten anhand von Klopfzeichen und erzählten uns in Anbetracht der Zeit, die uns noch blieb unsere gegenseitige Lebensgeschichte. Ich mochte seine Art über Klopfzeichen seine Jugend blumig auszumalen, auch wenn er ab und an etwas abzuschweifen pflegte. Als wir auf den Grund unserer Isolationshaft kamen, schienen wir uns gegenseitig mit Ausschmückungen der Taten übertrumpfen zu wollen. Warum nur saß ein solch sensibler, hochintelligenter und liebenswerter Herr in diesem vertrackten Trakt. Als wir gerade über den Sinn des Lebens zu philosophieren begannen öffnete sich die Tür meiner Zelle. Ich wußte, daß es an der Zeit war, mich von meinem neugewonnenen Freund zu verabschieden. Auch er vernahm die Geräusche und klopfte mir behutsam seine Hochachtung und beteuerte sowohl seine Freundschaft zu mir als auch das Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen. Leichten Herzens und mit einem Lächeln auf meinem Gesicht trat ich hinaus aus dem Dunkel meiner Kammer. Da wartete schon sehnsüchtig das Licht auf mich und ich konnte es kaum erwarten hineinzugehen. Innerlich verabschiedete ich mich von allem an was ich noch hing. Dies war nicht viel, eigentlich nur mein Leben. Und selbst davon war es ein Leichtes mich zu trennen. Keiner wollte meine Vorfreude so recht verstehen und ich genoß es, sie alle so im Unverstand zurückzulassen.

Jann schrieb am 19.5. 2000 um 00:19:45 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 2 Punkt(e)

todeszelle der ultimative Raum der nicht-Raum der nicht-Leben-Raum eng sitzt in der Todeszelle ein Leben ein potentieller Toter ein potentieller Lebender
Todeszelle Alptraum niemand möchte rein wer würde es akzeptieren ist die Strafe nicht der Tod und nicht das warten auf den Tod das Warten macht
verrückt
gläubig
reuig
wütend
rasend
gleichgültig
dankbar für's Leben
u n g d u l d i g

Thomas schrieb am 18.10. 1999 um 18:02:16 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 1 Punkt(e)

ganz einfach ich finde keinesfalls das ein anderes Lebewesen den Tod verdient hat egal ob Mensch oder Tier..auch wenn es seinerseits eigenmächtig ein anderes Leben genommen hat...man macht sich als Mensch selber schuldig wenn man einem anderen Menschen das Leben nimmt weil er ein anderes genommen hat, das wird sicher in keinem Fall den Umständen gerecht aus denen heraus sich dieser Mensch »entschlossen« hat einem anderen das Leben zu nehmen. Tja und das einem Videospiele und andere Literatur es unter Umständen erleichtern könnten den Finger wirklich am Abzug zu haben...kann schon sein...Aber ich finde ein Grundsatz sollte auf jeden Fall sein das Leben in jeder Form zu achten und zu schützen und nicht Gewaltphantasien Vorschub zu leisten.

Gabriel schrieb am 19.11. 1999 um 16:11:40 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 5 Punkt(e)

Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, warum man für die Giftspritze sterile Nadeln verwendet?

Das ist so absurd wie die Geschichte von dem Franzosen, der sich einen schweren Stein mit einem Seil am Hals befestigte, Gift schluckte, sich anzündete und von einer Klippe in Meer sprang. Im Fallen wollte er sich noch erschießen, traf aber das Seil. Als er unten ankam, löschte das Wasser die Flammen. Außerdem war das Wasser so kalt, dass ihm schlecht wurde und er das Gift erbrach. Ein Fischer fand den glücklosen Selbstmörder und brachte ihn ins Krankenhaus, wo er kurze Zeit später an einer Lungenentzündung verstarb.

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