Schauspieler
Bewertung: 2 Punkt(e)Früher habe ich viel Theater gespielt (natürlich nicht professionell), und deshalb kenne ich immer noch viele Schauspieler. Nette Leute, lustige Leute, mit denen es nie langweilig wird. Aber im Rudel unerträglich.
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| Der erste Text | am 2.2. 2000 um 23:18:39 Uhr schrieb DJ Ludwig über Schauspieler |
| Der neuste Text | am 21.9. 2025 um 08:33:37 Uhr schrieb Gerhard über Schauspieler |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 34) |
am 22.10. 2009 um 22:05:53 Uhr schrieb
am 15.11. 2003 um 01:00:19 Uhr schrieb
am 29.6. 2002 um 21:25:43 Uhr schrieb |
Früher habe ich viel Theater gespielt (natürlich nicht professionell), und deshalb kenne ich immer noch viele Schauspieler. Nette Leute, lustige Leute, mit denen es nie langweilig wird. Aber im Rudel unerträglich.
Zeichentrickcharacter-Animatoren sind Schauspieler.Geimein ist nur, dass sich kein Mensch für die Animatoren intressiert, oder deren Namen kennt, bestenfalls die deutschen Stimmen von Prominenten. Manchmal werden nur die Stimmen als VIP`s behandelt.und natürlich werden Animatoren ganz anders bezahlt als Schauspieler. Asiatische Mitarbeiter, die an deutschen Produktionen arbeiten, bekommen den Film oft nichtmal zu sehen, geschweige denn eine Einladung zur Premiere. Wer im Trickfilmgeschäft als Künstler arbeitet, muss schon viel Leidenschaft und eine leichte Macke haben.
Unvergessener Charakterdarsteller:
Finlay Currie (1878-1968)
Seine besten Rollen: Apostel Petrus in »Quo vadis?«, Vater von Ivanhoe in »Ivanhoe - Der schwarze Ritter«, Magwitch in »Great Expectations« (eine Dickens-Verfilmung von David Lean) und viele andere.
Einen Nachruf gibt es z. B. in: The Times, 11. Mai 1968, S. 10 Sp. G
Jeder ist ein Schauspieler - im Alltag. Es gibt gute und schlechte. Ich empfinde Hass für die gutenund Mitleid für die schlechten. Auch ich hätte gerne - nicht Mitleid, sondern etwas Mitgefühl, doch diese Welt voll egoistischer Schaupspieler, die stets darauf bedacht sind, ihr vorgegebens Ich im Vordergrund so darzustellen, wie sie es für richtig halten, lässt das leider nur in den seltensten Fällen zu. Es lebe die Freundschaft.
Wenn gerade kein Schauspieler da ist, basteln wir uns selbst einen. Jeder kann das! Schnell zwei, drei Zigarren geraucht; den alten Mantel übergeworfen und einen Whiskey getrunken, schon ist das Schauspieler Ego für eine gute Krimiszene bereit. Die Treppe hinab und die Flure entlang, dort steht das kalte Buffet: Hier nimmt der Protagonist die gepflegte Unterhaltung über die Preise von Jacketkronen, Landhäusern und Gärtnern auf, während so nebenbei der neuste Vertrag klargemacht wird. Es wäre so schön, wenn nicht noch der Text auswendig gelernt werden müsste.
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