Schauspieler
Bewertung: 2 Punkt(e)Früher habe ich viel Theater gespielt (natürlich nicht professionell), und deshalb kenne ich immer noch viele Schauspieler. Nette Leute, lustige Leute, mit denen es nie langweilig wird. Aber im Rudel unerträglich.
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| Der erste Text | am 2.2. 2000 um 23:18:39 Uhr schrieb DJ Ludwig über Schauspieler |
| Der neuste Text | am 21.9. 2025 um 08:33:37 Uhr schrieb Gerhard über Schauspieler |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 34) |
am 5.10. 2009 um 17:18:22 Uhr schrieb
am 27.7. 2012 um 11:07:50 Uhr schrieb
am 18.10. 2008 um 23:16:41 Uhr schrieb |
Früher habe ich viel Theater gespielt (natürlich nicht professionell), und deshalb kenne ich immer noch viele Schauspieler. Nette Leute, lustige Leute, mit denen es nie langweilig wird. Aber im Rudel unerträglich.
Einer der anrührendsten Schauspieler überhaupt war Matti »Peltsi« Pellonpää. (1951-1995)
Zu sehen ist er in vielen Filmen der Kaurismäki-Brüder.
Sehr zu empfehlen: »Das Leben der Boheme«, »Tatjana«, »Ariel«.
Oli oikein mukavaa, Matti. Du wirst mich auf immer begleiten ...
Olen sinulle hyvin kiitollinen.
Wenn gerade kein Schauspieler da ist, basteln wir uns selbst einen. Jeder kann das! Schnell zwei, drei Zigarren geraucht; den alten Mantel übergeworfen und einen Whiskey getrunken, schon ist das Schauspieler Ego für eine gute Krimiszene bereit. Die Treppe hinab und die Flure entlang, dort steht das kalte Buffet: Hier nimmt der Protagonist die gepflegte Unterhaltung über die Preise von Jacketkronen, Landhäusern und Gärtnern auf, während so nebenbei der neuste Vertrag klargemacht wird. Es wäre so schön, wenn nicht noch der Text auswendig gelernt werden müsste.
Mir fällt gerade auf, daß George Clooney in
meinem bisherigen Leben eine gewisse Rolle
gespielt hat, ohne daß er oder ich darum gebeten
hätten.
Außerdem sehe ich im Fernseh gerade, daß die
Boulevardmedien weiterhin posthum die Wünsche der
Littletoner Würstchen (†) erfüllen, eine Tatsache
aufgrund derer diese die Schießerei ja überhaupt
veranstalteten. Ausnahmsweise eine richtige
Einschätzung des Herrn Moore. Schwer zu sehen sind
diese Zusammenhänge auch nicht.
Wie der Schauspieler sich auf der einen Seite der Courtisane annähert (ich denke hier an die Eroberung der Beute), so ist er auf der anderen aber auch dem Dichter verwandt. Wie diesem gelingt es dem Schauspieler, durch Talente der seltensten Art die allgemeine Gunst zu erlangen. Vergessen wir aber nicht, daß, abgesehen von der natürlichen und selbst der künstlichen Schönheit, bei allen diesen Wesen ein Idiotismus des Metiers sich findet.
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