Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 159, davon 156 (98,11%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 41 positiv bewertete (25,79%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.5. 1999 um 11:57:36 Uhr schrieb
Rave über Vernunft
Der neuste Text am 7.5. 2022 um 16:36:43 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Vernunft
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 70)

am 11.3. 2015 um 11:26:47 Uhr schrieb
Schmidt über Vernunft

am 24.12. 2003 um 03:42:28 Uhr schrieb
MilkIT über Vernunft

am 9.4. 2019 um 23:34:21 Uhr schrieb
Sammy über Vernunft

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Vernunft«

Ali schrieb am 3.2. 2000 um 14:59:15 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 5 Punkt(e)

Vernunft ist - gleich Kreativität - eine Erfindung. Und zwar eine ziemlich unvernünftige. Diesmal sind aber vermutlich nicht die Pädagogen schuld, sondern ein spinnerter Provinzialist aus Keenichsberch.

toxxxique schrieb am 13.1. 2001 um 00:26:22 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 5 Punkt(e)

Jenseits aller Vernunft lieben, besessen sein, auf einem schmalen Grad ganz nah am Wahnsinn entlang torkeln. Wer das nicht erlebt hat, hat nicht gelebt.

Suchender schrieb am 27.10. 2001 um 11:56:30 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vernunft ist dann ein absoluter Wertmaßstab, wenn sie nach den Grundsätzen der Objektivität, Reliabilität und Validität
arbeitet. Das gilt jedoch nur für den naturwissenschaftlichen Bereich, nicht aber im Biotop »Erde« und auf keinen Fall in der dort
eingebetteten menschlichen Zivilisation. Hier stehen sich autonome Systeme - Einzelmenschen - gegenüber, die alle ums
bestmögliche Überleben kämpfen. Verhaltensweisen, die alle Menschen subjektiv als richtig ansehen, also wissenschaftlich
objektiv richtig wären, sind trotzdem falsch. Z. B. Auto fahren. Da die Schulen nur wissenschaftliche Vernunft lehren, stehen wir
alle hilflos da.

Ich will damit sagen, dass das Verhalten, welches alle Menschen als vernünftig ansehen noch lange nicht vernünftig für die
Gemeinschaft oder gar die Natur sein muss. Vernunft als Handlungsmotiv ist daher im Gegensatz zur klassischen Philosophie
nur bedingt geeignet. Was alle tun wollen, muss nicht wahr sein. »Esst Scheiße, 10.000e Fliegen können nicht irren

Aber was ist richtig in dieser komplexen Welt? Sicher jene Handlungen, die geo-vernünftig sind. Sie schützen in jedem Falle
auch die Menschheit. Dem Einzelmenschen können sie oft weh tun. Was aber gemeinschafts-vernünftig (common-reasonable)
ist, muss nicht geo-vernünftig sein. Z. B. Arbeitsplätze in der Chemie. Eine Entscheidungshilfe könnte so aussehen:

Menschengruppen:

GEO-

vernünftig
unvernünftig
Naturvölker, arme, behinderte, ungebildete Menschen, echte
Naturschützer
Profitjäger, schrankenlose Konsumierer, wirtschaftlich
Erfolgreiche


EGO-

vernünftig
unvernünftig
wohlhabende, gebildete, bewusst lebende, zufriedene Menschen,
weil richtige Erwartungshaltung bezüglich eigener Person
arme, geistig dumpfe Menschen mit zu großer
Erwartungshaltung bezüglich eigener Person


Aktionen:

GEO-

vernünftig
unvernünftig
Reparieren, Recyceln, Einschränken,
Alternativlösungen
Neuanschaffen, Energie und Resourcen verschwenden, Bedürfnisse
schüren (Werbung)


EGO-

vernünftig
unvernünftig
Einsatz aller Mittel zur Lebensverbesserung wie Technik, Gewinne
maximieren, Globalisierung, Rationalisierung usw.
Verzicht auf die Vorteile durch Technik und Wissenschaft,
mangelnde Fähigkeiten zum Einsatz des Fortschrittes


Versuchen wir, unser Umfeld nach dem Schema zu analysieren. Es ist schwierig, aber nur Mut. Auffallend ist, dass sich geo-
und gemeinschafts-vernünftig meistens nur jene Menschen verhalten, die zu schwach sind, die Natur oder die menschliche
Gemeinschaft zu bedrohen. Es gibt aber zwei Ausnahmen: Die Unternehmer helfen der menschlichen Gemeinschaft, bedrohen
aber die Natur. Die bewaffneten Kämpfer am Balkan und in Afrika bedrohen die Gemeinschaft, verschaffen aber durch
Lähmung der Wirtschaft der Natur Entspannung. Das ist durchaus logisch. Jeder Mensch als autonomes System möchte am
liebsten die Welt beherrschen. Ist er dazu zu schwach, dann findet er sich auch mit dem bloßen Überleben ab.

Das alles bedeutet, wenn wir nicht begreifen was in unserem Gehirn läuft, dann werden wir - wie schon geschehen - von
geschickten Führern entmündigt oder von Sozial- und Naturkatastrophen in die Ohnmacht zurückgeworfen. Wie konkret die
Bedrohung schon geworden ist, sehen wir nicht nur in den Krisenherden sondern oft am Zerfall der sozialen Ordnung
(Arbeitslosigkeit, Scheidung, Erziehungs- und Drogenprobleme usw.) in nächster Nähe.

Peter K. schrieb am 29.1. 2007 um 08:58:38 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 2 Punkt(e)

Sämtliche politische Philosophien und Theorieen, die nach der französischen Revolution erdacht wurden, pflegen ein Menschenbild, dem man seine idealistische Herkunft deutlich anmerkt. Vernunftbegabt sei der Mensch, und mit Rechten versehen, Ansprüchen gegenüber seinesgleichen, die man heutezutage in jeder Verfassungsurkunde nachlesen kann. Das Ergebnis ist bekannt: die letzten 200 Jahre, die die grausigsten der abendländischen Zivilisation gewesen waren.

Wäre es nicht vor dem Hintergrund des traurigen wie grausamen Versagens dieser hereren Ideen eine Alternative, wenn man den Menschen nicht als zum Edelen, Schönen und Guten bestimmt ansehe, sondern im Gegenteil: ihn über seine Fehler und Laster definiert, und seine Vernunft lediglich als Mittel zur Befriedigung dieser Laster ansehe ?

Paule schrieb am 16.6. 2000 um 14:04:10 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Paule weiss nichts das ist klar denn wenn er etwas wüsste würde er es sagen.
Niemand nimmt sein sehen ernst wenn er lauter hören will.
Vernünftig sein versperrt den zugang zu der welt.

Rave schrieb am 6.5. 1999 um 11:57:36 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Hinderliches Psychodingens, welches die Interaktion zwischen Menschen eher verkompliziert, als das sie hilft. Im Ernstfall, d.h. wenn die Vernunft wirklich nötig wäre, dann wendet man sie eh nciht an, sondern beharrt stuhr auf seinem Standpunkt und streitet lieber.

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