| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
159, davon 156 (98,11%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 41 positiv bewertete (25,79%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
596 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,101 Punkte, 70 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 6.5. 1999 um 11:57:36 Uhr schrieb Rave
über Vernunft |
| Der neuste Text |
am 7.5. 2022 um 16:36:43 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über Vernunft |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 70) |
am 6.10. 2015 um 22:18:40 Uhr schrieb Creep über Vernunft
am 25.9. 2005 um 17:28:52 Uhr schrieb maigie über Vernunft
am 2.3. 2008 um 21:34:27 Uhr schrieb Philanthropa über Vernunft
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Vernunft«
Peter K. schrieb am 29.1. 2007 um 08:58:38 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Sämtliche politische Philosophien und Theorieen, die nach der französischen Revolution erdacht wurden, pflegen ein Menschenbild, dem man seine idealistische Herkunft deutlich anmerkt. Vernunftbegabt sei der Mensch, und mit Rechten versehen, Ansprüchen gegenüber seinesgleichen, die man heutezutage in jeder Verfassungsurkunde nachlesen kann. Das Ergebnis ist bekannt: die letzten 200 Jahre, die die grausigsten der abendländischen Zivilisation gewesen waren.
Wäre es nicht vor dem Hintergrund des traurigen wie grausamen Versagens dieser hereren Ideen eine Alternative, wenn man den Menschen nicht als zum Edelen, Schönen und Guten bestimmt ansehe, sondern im Gegenteil: ihn über seine Fehler und Laster definiert, und seine Vernunft lediglich als Mittel zur Befriedigung dieser Laster ansehe ?
mondenkind schrieb am 18.6. 2003 um 13:26:20 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
«[...] Ach ihr vernünftigen Leute! rief ich lächelnd aus. Leidenschaft! Trunkenheit! Wahnsinn! Ihr steht so gelassen, so ohne Teilnehmung da, ihr sittlichen Menschen! scheltet den Trinker, verabscheut den Unsinnigen, geht vorbei wie der Priester und dankt Gott wie der Pharisäer, dass er euch nicht gemacht hat wie einen von diesen. Ich bin mehr als einmal trunken gewesen, meine Leidenschaften waren nie weit vom Wahnsinn, und beides reut mich nicht: denn ich habe in meinem Masse begreifen lernen, wie man alle ausserordentlichen Menschen, die etwas Grosses, etwas Unmöglichesscheinendes wirkten, von jeher für Trunkene und Wahnsinnige ausschreien musste. [...]»
«[...] Aber auch im gemeinen Leben ist’s unerträglich, fast einem jedem bei halbwegs einer freien, edlen, unerwarteten Tat nachrufen zu hören: der Mensch ist trunken, der ist närrisch! Schämt euch, ihr Nüchternen! Schämt Euch, ihr Weisen! [...]»
aus «Die Leiden des jungen Werther», von J. W. Goethe
Elvis schrieb am 13.6. 2000 um 21:18:02 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Früher, als ich noch klein(er) war, dachte ich immer, die »Großen« seien alle vernünftig. Das legte sich irgendwie mit der Zeit, da ja auch z.B. Diktatoren und sonstige Verbrecher in mein Welt-Erklärungsmodell eingefügt werden mußten. Dann kam die Zeit (das war noch vor Beginn meines Studiums), da dachte ich, Studenten wären schlaue Leute. Also intelligenter als der Durchschnitts-Aso, sozial kompetent, und so Sachen. Das hat sich nun mittlerweile auch erledigt. Na, mal schauen, was als nächstes passiert.
Immanuel Kant schrieb am 27.10. 2001 um 12:12:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
»Kritik der praktischen Vernunft« (1788)
Der kategorische Imperativ (als »Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft«):
"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten
könne."
["Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz
werde" (Grundlegung zur Metaphysik der Sitten) ]
[»Handle so, «dass der Wille durch seine Maxime sich selbst zugleich als allgemein gesetzgebend betrachten
könne" (Grundl. zur Met. der Sitten.
»Handle so, dass du die Menschheit... jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst« (Grundl. zur
Met. der Sitten
"Das Wesentliche alles sittlichen Werts der Handlungen kommt darauf an, dass das moralische Gesetz unmittelbar
den Willen bestimme."
»Das Bewusstsein einer freien Unterwerfung des Willens unter das Gesetz (...) ist nun die Achtung fürs Gesetz.«
"Die Handlung, die nach diesem Gesetz, mit Ausschließung aller Bestimmungsgründe aus Neigung, objektiv
praktisch ist, heißt Pflicht."
"Pflicht, du erhabener großer Name, der du nichts Beliebtes, was Einschmeichelung bei sich führt, in dir fassest,
sondern Unterwerfung verlangst, doch auch nichts drohest, was natürliche Abneigung im Gemüte erregte und
schreckte, um den Willen zu bewegen, sondern bloß ein Gesetz aufstellst, welches von selbst im Gemüte Eingang
findet und doch sich selbst wider Willen Verehrung erwirbt, vor dem alle Neigungen verstummen, wenn sie gleich
insgeheim ihm entgegenwirken."
"Das moralische Gesetz ist heilig (unverletzlich). Der Mensch ist zwar unheilig genug, aber die Menschheit in seiner
Person muss ihm heilig sein."
"Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und
anhaltender sich das Denken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir."
| Einige zufällige Stichwörter |
RingoStarr
Erstellt am 3.12. 2001 um 14:44:12 Uhr von Heather, enthält 12 Texte
Rohrstockhieb
Erstellt am 15.5. 2005 um 10:21:26 Uhr von Anne, enthält 172 Texte
grübeln
Erstellt am 10.5. 2001 um 23:17:04 Uhr von biggi, enthält 14 Texte
SchmidtsletzteStunde
Erstellt am 12.2. 2026 um 12:29:41 Uhr von mörderschnitzel, enthält 1 Texte
Wandsbek
Erstellt am 20.6. 2001 um 01:12:27 Uhr von ThePowerofWandsbek, enthält 22 Texte
|