Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 159, davon 156 (98,11%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 41 positiv bewertete (25,79%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.5. 1999 um 11:57:36 Uhr schrieb
Rave über Vernunft
Der neuste Text am 7.5. 2022 um 16:36:43 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Vernunft
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 70)

am 28.7. 2006 um 17:09:32 Uhr schrieb
Rüdiger von Finckendorff über Vernunft

am 5.1. 2004 um 13:36:10 Uhr schrieb
moddermonster über Vernunft

am 1.10. 2004 um 20:01:06 Uhr schrieb
Motherfunker über Vernunft

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Vernunft«

Ali schrieb am 3.2. 2000 um 14:59:15 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 5 Punkt(e)

Vernunft ist - gleich Kreativität - eine Erfindung. Und zwar eine ziemlich unvernünftige. Diesmal sind aber vermutlich nicht die Pädagogen schuld, sondern ein spinnerter Provinzialist aus Keenichsberch.

Hans-Jürgen Mende, Reinhard Mocek schrieb am 27.10. 2001 um 11:57:38 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Fünf Jahre nach der Wende streiten Philosophen um die Standortbestimmung der Philosophie in der DDR. Kann diese
Philosophie eigentlich standhalten vor dem Richterstuhl der Vernunft, vor dem Philosophie immer noch zu bestehen hat? Wie
stellen sich aus heutiger Sicht die politischen Rahmenbedingungen der DDR-Philosophie dar, welchen Stellenwert können ihre
Resultate heute noch beanspruchen? Die Beteiligten müssen zu Worte kommen, damit die Geschichte der geistigen Kultur der
DDR nicht nur von außen geschrieben wird. Ein »Philosophisches Monatsgespräch« des Luisenstädtischen Bildungsvereins
Berlin am 25. Januar 1995 gab zum spannenden Disput reichlich Gelegenheit für Friedrich Tomberg, Peter Ruben und
Hans-Christoph Rauh, für Wolfgang Eichhorn, Hans-Martin Gerlach, Erich Hahn, Walter Jopke, Rudolf Jürschik, Norbert
Kapferer, Eva Keller, Norbert Krenzlin, Rolf Löther, Heinz Malorny, Reinhard Mocek, Heinrich Opitz, Helmut Seidel und
Siegfried Wollgast.

ancalagon schrieb am 4.8. 1999 um 14:56:06 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ist Vernunft vernüftig?
Kommt ein Tag täglich?
Ist jeder Witz witzig?
Ist das Glück glücklich?
Sind Damen dämlich?
Ist ein Traum traumhaft?
Ist eine Assoziation assoziativ?

Paule schrieb am 16.6. 2000 um 14:04:10 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Paule weiss nichts das ist klar denn wenn er etwas wüsste würde er es sagen.
Niemand nimmt sein sehen ernst wenn er lauter hören will.
Vernünftig sein versperrt den zugang zu der welt.

Suchender schrieb am 27.10. 2001 um 11:56:30 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vernunft ist dann ein absoluter Wertmaßstab, wenn sie nach den Grundsätzen der Objektivität, Reliabilität und Validität
arbeitet. Das gilt jedoch nur für den naturwissenschaftlichen Bereich, nicht aber im Biotop »Erde« und auf keinen Fall in der dort
eingebetteten menschlichen Zivilisation. Hier stehen sich autonome Systeme - Einzelmenschen - gegenüber, die alle ums
bestmögliche Überleben kämpfen. Verhaltensweisen, die alle Menschen subjektiv als richtig ansehen, also wissenschaftlich
objektiv richtig wären, sind trotzdem falsch. Z. B. Auto fahren. Da die Schulen nur wissenschaftliche Vernunft lehren, stehen wir
alle hilflos da.

Ich will damit sagen, dass das Verhalten, welches alle Menschen als vernünftig ansehen noch lange nicht vernünftig für die
Gemeinschaft oder gar die Natur sein muss. Vernunft als Handlungsmotiv ist daher im Gegensatz zur klassischen Philosophie
nur bedingt geeignet. Was alle tun wollen, muss nicht wahr sein. »Esst Scheiße, 10.000e Fliegen können nicht irren

Aber was ist richtig in dieser komplexen Welt? Sicher jene Handlungen, die geo-vernünftig sind. Sie schützen in jedem Falle
auch die Menschheit. Dem Einzelmenschen können sie oft weh tun. Was aber gemeinschafts-vernünftig (common-reasonable)
ist, muss nicht geo-vernünftig sein. Z. B. Arbeitsplätze in der Chemie. Eine Entscheidungshilfe könnte so aussehen:

Menschengruppen:

GEO-

vernünftig
unvernünftig
Naturvölker, arme, behinderte, ungebildete Menschen, echte
Naturschützer
Profitjäger, schrankenlose Konsumierer, wirtschaftlich
Erfolgreiche


EGO-

vernünftig
unvernünftig
wohlhabende, gebildete, bewusst lebende, zufriedene Menschen,
weil richtige Erwartungshaltung bezüglich eigener Person
arme, geistig dumpfe Menschen mit zu großer
Erwartungshaltung bezüglich eigener Person


Aktionen:

GEO-

vernünftig
unvernünftig
Reparieren, Recyceln, Einschränken,
Alternativlösungen
Neuanschaffen, Energie und Resourcen verschwenden, Bedürfnisse
schüren (Werbung)


EGO-

vernünftig
unvernünftig
Einsatz aller Mittel zur Lebensverbesserung wie Technik, Gewinne
maximieren, Globalisierung, Rationalisierung usw.
Verzicht auf die Vorteile durch Technik und Wissenschaft,
mangelnde Fähigkeiten zum Einsatz des Fortschrittes


Versuchen wir, unser Umfeld nach dem Schema zu analysieren. Es ist schwierig, aber nur Mut. Auffallend ist, dass sich geo-
und gemeinschafts-vernünftig meistens nur jene Menschen verhalten, die zu schwach sind, die Natur oder die menschliche
Gemeinschaft zu bedrohen. Es gibt aber zwei Ausnahmen: Die Unternehmer helfen der menschlichen Gemeinschaft, bedrohen
aber die Natur. Die bewaffneten Kämpfer am Balkan und in Afrika bedrohen die Gemeinschaft, verschaffen aber durch
Lähmung der Wirtschaft der Natur Entspannung. Das ist durchaus logisch. Jeder Mensch als autonomes System möchte am
liebsten die Welt beherrschen. Ist er dazu zu schwach, dann findet er sich auch mit dem bloßen Überleben ab.

Das alles bedeutet, wenn wir nicht begreifen was in unserem Gehirn läuft, dann werden wir - wie schon geschehen - von
geschickten Führern entmündigt oder von Sozial- und Naturkatastrophen in die Ohnmacht zurückgeworfen. Wie konkret die
Bedrohung schon geworden ist, sehen wir nicht nur in den Krisenherden sondern oft am Zerfall der sozialen Ordnung
(Arbeitslosigkeit, Scheidung, Erziehungs- und Drogenprobleme usw.) in nächster Nähe.

Maximilian schrieb am 22.7. 2001 um 16:34:34 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Begriff »logik« dürfte den meisten etwas sagen! Logos ist das lateinische Wort für Vernunft! Logik ist demnach die Lehre vom Denken! Werden beim Denken gewisse gesetzmäßigkeiten eingehalten, so spricht man von logischem Denken! Kant nennt dies in seinem Werk »Kritik der reinen Vernunft« die Lehre von der transzendentalen Logik (Theorie des Denkens). Sie beschäftigt sich mit der Möglichkeit des Verstandgebrauches a priori (von vornherein). Damit ist die Funktion des Verstandes ohne jeglichen vorherigen »Einsatz« der menschlichen Sinne gemeint!
Es gilt also die Theorie der transzendentalen Logik von der Theorie der Ästhetik abzugrenzen! (Ästhetik kommt vom griech. aisthesis und bedeutet »Wahrnehmung«! Das heutzutage unter Ästhetik etwas anderes verstanden wird, hat sprachgeschichtliche Hintergründe! In der heutigen Zeit würde Kant wohl das lateinische Wort »Perzeption« wählen, wenn er von der sinnlichen Wahrnehmung reden wollte!)
Wer sich also wirklich für die Lehre der reinen Vernunft interessiert, wird keinen besseren Lehrmeister finden als Immanuel Kant! Allerdings gelten seine Werke als die »kompliziertesten Gedankengebäude« aller Philosophen überhaupt! Es gibt allerdings diverse Lese-Einführungen die einen auf dem Weg in Kants Gedankenwelt erklärend Begleiten!

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