Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Vernunft«
Hamsta schrieb am 2.1. 2000 um 13:45:50 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Was ist schon vernünftig?
Wer ist schon vernünftig, was heisst es überhaupt, vernünftig zu sein?
Ist man erwachsen wenn man vernünftig ist? Was heisst es überhaupt, erwachsen zu sein?
Wann ist man vernünftig?
Ich finde es unvernünftig wie sich die menschen verhalten, die Erwachsenen, die ja eigentlich Vorbilder für Kinder sein sollen sind selber nicht vernünftig. Aber sie sagen uns immer wir sollen vernünftig sein. Das ist ungerecht. Aber die Welt ist ungerecht, unfair...
Und die meisten Erwachsenen sind unvernünftig. Sogar die Politiker sind nicht vernünftig, würden sie sonst so viel »Mist« bauen.
Niemand kann von Kindern erwarten, dass sie vernünftig sind, kaum jemand ist das. gerade in den Medien ist niemand vernünftig und von den Medien lernen wir, auf die medien hören die Menschen und die Medien sind nicht vernünftig.
Aber was ist schon so schlimm daran unvernünftig zu sein, so lange man niemandem damit weh tut. Aber die Menschen tun sich gegenseitig weh, nehmen keine Rücksicht aufeinander und bringen sich sogar gegenseitig um, nur weil sie nicht vernünftig sind.Dann ist es nicht gut, dass die menschen unvernünftig sind aber solange sie Rücksicht aufeinander nehmen und sich gegenseitgig achten, ist Unvernunft gar nicht sonderlich schlimm. Je älter und weiser ein Mensch wird, desto vernünftiger wird er aber auch seine Phantasie wird immer weniger. Ich finde es schön, wenn ich nochmal so richtig »Kind sein« kann, so richtig unvernünftig, kindlich... Kindliche Unvernunft ist ok aber wenn Erwachsene oder die Medien unvernünftig sind, dann ist das albern. Wenn ein Erwachsener etwas unvernünftiges tut, dann wird er schief angesehen. Bei Kindern ist das normal... aber was ist schon »normal«?
Auch wenn ein Erwachsener das niemals zugeben würde, er sehnt sich danach, nochmal Kind zu sein, denn Kinder dürfen unvernünftig sein, Kinder werden nicht schief angeguckt, wenn sie plötzlich total verrückt spielen.
Kinder dürfen spielen... Erwachsene dürfen es nicht, obwohl sie das ganz sicher auch nötig haben...
Erwachsenen wird es verboten zu spielen, sie würden für verrückt erklärt werden, für unvernünftig.
Es heisst, dass Erwachsene vernünftig wären aber wenn niemand hinguckt, dann sind sie wie Kinder, dann sind sie unvernünftig... es gibt verschiedene Arten von Vernunft, wenn ich sage niemand ist vernünftig, dann meine ich, dass zum Beispiel die Politiker nicht vernünftig snd, weil sie nicht die richtigen Entscheidungen treffen. Und dann gibt es die Vernunft die man erreicht, wenn man »erwachsen« ist. Erwachsen sein hat nichts mit der Zahl 18 zu tun, klar wird man erwachsener, vernünftiger, wenn man älter wird aber es gibt auch noch Menschen, die mit 30 noch nicht erwachsen sind, nicht vernünftig. Sie sind innerlich noch ein Kind... Aber gerade Kinder verstehen einige Dinge viel besser als die Erwachsenen, sie sehen die Welt mit anderen Augen, sie sehen alles mit kindlicher Logik aber sie können, denke ich, die Welt besser verstehen, sehen die Dinge besser... leider hört ihnen niemand zu, denn die Erwachsenen sind mit »vernünftigeren« Dingen beschäftigt und haben keine zeit.
Wenn man unvernünftig ist, (kindliche Unvernunft) dann kann man im Leben viel mehr Spass haben, dann denkt man nicht immer darüber nach ob etwas richtig oder falsch ist, was die anderen von dir denken... das ist sicherlich ein schöneres leben... aber die Unvernunft der Politiker, der Medien ist nicht gut, sie sind ein schlechtes Vorbild.
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Die Leiche schrieb am 7.6. 2009 um 00:42:10 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das idealisierte Bild des Vernunftgesteuerten Menschen beherrscht immer noch weite Teile des wissenschaftlichen Denkens. So ist es bezeichnend, daß die von der Weltwirtschaftskrise völlig überforderte Nationalökonomie sich erst jetzt dazu bekennt, künftig auch irrationales Verhalten der Wirtschaftssubjekte »Faktoren wie Gier« in ihre Betrachtungen mit einzubeziehen, die ebenso sämtlich beim »homo oeconomicus« ansetzen, wie die staatsphilosophischen Beweihräucherungen des Parlamentarismus stehts einen »Bürger« voraussetzen, den es nicht gibt und nie geben wird: den einsichtigen, von logischen und vernünftigen Argumenten gesteuerten Menschen. »Die Vernunft« - die Großhirnrinde: das sind nichts anderes als Organe eines Säugetieres zur besseren Aufrechterhaltung eines inneren Milieus und zur Fortpflanzung. Sonst nichts. Sie sind weder göttliche Lichtstrahlen, noch einzigartig - ausser in ihrem Erfolg.
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