Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 159, davon 156 (98,11%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 41 positiv bewertete (25,79%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.5. 1999 um 11:57:36 Uhr schrieb
Rave über Vernunft
Der neuste Text am 7.5. 2022 um 16:36:43 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Vernunft
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 70)

am 2.6. 2020 um 09:09:27 Uhr schrieb
Christine über Vernunft

am 18.1. 2005 um 12:09:18 Uhr schrieb
Lachmöwe über Vernunft

am 12.10. 2002 um 21:02:54 Uhr schrieb
biggi über Vernunft

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Vernunft«

Maximilian schrieb am 22.7. 2001 um 16:34:34 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Begriff »logik« dürfte den meisten etwas sagen! Logos ist das lateinische Wort für Vernunft! Logik ist demnach die Lehre vom Denken! Werden beim Denken gewisse gesetzmäßigkeiten eingehalten, so spricht man von logischem Denken! Kant nennt dies in seinem Werk »Kritik der reinen Vernunft« die Lehre von der transzendentalen Logik (Theorie des Denkens). Sie beschäftigt sich mit der Möglichkeit des Verstandgebrauches a priori (von vornherein). Damit ist die Funktion des Verstandes ohne jeglichen vorherigen »Einsatz« der menschlichen Sinne gemeint!
Es gilt also die Theorie der transzendentalen Logik von der Theorie der Ästhetik abzugrenzen! (Ästhetik kommt vom griech. aisthesis und bedeutet »Wahrnehmung«! Das heutzutage unter Ästhetik etwas anderes verstanden wird, hat sprachgeschichtliche Hintergründe! In der heutigen Zeit würde Kant wohl das lateinische Wort »Perzeption« wählen, wenn er von der sinnlichen Wahrnehmung reden wollte!)
Wer sich also wirklich für die Lehre der reinen Vernunft interessiert, wird keinen besseren Lehrmeister finden als Immanuel Kant! Allerdings gelten seine Werke als die »kompliziertesten Gedankengebäude« aller Philosophen überhaupt! Es gibt allerdings diverse Lese-Einführungen die einen auf dem Weg in Kants Gedankenwelt erklärend Begleiten!

Florian schrieb am 12.7. 2000 um 20:28:28 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 2 Punkt(e)

Vernunft wird häufig mit normal assoziiert, also mit Langeweile. Vernünftig sind Spießer, Drauffgängern ist Vernunft egal.
Auch ich möchte oft nicht vernünftig sein, vielmehr habe ich aber Angst vor einer Welt in der Vernunft nicht mehr zählt. Vernunft assoziiere ich nämlich auch mit Gerechtigkeit, denn ist es nicht vernünftig Schwächeren zu helfen, sie nicht auszugrenzen. Wahrscheinlich hört sich das wie das Gelaber des letzten Gutmenschen an, aber der bin ich nicht, es gibt genug Menschen denen ich unter Verzicht jeder Vernunft, ganz gerne das Maul stopfen würde, aber jetzt komm ich vom Thema ab.

Basti2@t-online.de schrieb am 18.5. 2001 um 17:31:02 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 2 Punkt(e)

Vernunft ist gleichbedeutend mit Logik und Logik kommt vom griechischen »Logos«. Logos bedeutet einerseits das »Wort«, andererseits die »Lehre«. Daher auch die ganzen Fachbezeichungen: BioLOGIE, die Lehre vom Lebendigen; AstroLOGIE, die Lehre von den Sternen; etc.
Vernunft hat Karriere gemacht in der aufklärerischen Philosophie. Ihr größter Verehrer war kein geringerer als Imanuel Kant, der die Meinung vertrat, daß einzig die vernünftige Handlung gut sein könne. Für Kant bedeutete Vernunft das Gute an sich. Unvernünftig ist nach Kant, aus Neigungen, Sympathien, Begierden usw. heraus zu handeln. Vernünftig ist nur die Handlung, die aus reiner Pflicht getan wird.
Das Kants Sicht etwas kantig ist, zeigt das folgende Beispiel: Ein Mensch steht am Strand und sieht, daß ein anderer, in erreichbarer Entfernung, am Ertrinken ist. Nun erkennt der Mensch, daß es sich bei dem Ertrinkenden um seinen Freund handelt. Und da er diesen Freund gern hat und ihn nicht verlieren möchte, springt er ins Wasser und rettet ihn.
Nach Kant ist dieses Handeln unvernünftig! Denn der Retter hat aus einer Neigung gehandelt. Er wußte, daß es sein Freund war, und ist zum Teil auch DESHALB gesprungen, um ihn zu retten.
Vernünftig wäre nach Kant, wenn der Ertrinkende mein größter Feind ist, der mich schon oft hintergangen, ausgenützt, verraten etc. hat, und ich ihn trotzdem rette. Und zwar aus meinem reinen Pflichtbewußtsein heraus.

Rave schrieb am 6.5. 1999 um 11:57:36 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Hinderliches Psychodingens, welches die Interaktion zwischen Menschen eher verkompliziert, als das sie hilft. Im Ernstfall, d.h. wenn die Vernunft wirklich nötig wäre, dann wendet man sie eh nciht an, sondern beharrt stuhr auf seinem Standpunkt und streitet lieber.

Elvis schrieb am 13.6. 2000 um 21:18:02 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Früher, als ich noch klein(er) war, dachte ich immer, die »Großen« seien alle vernünftig. Das legte sich irgendwie mit der Zeit, da ja auch z.B. Diktatoren und sonstige Verbrecher in mein Welt-Erklärungsmodell eingefügt werden mußten. Dann kam die Zeit (das war noch vor Beginn meines Studiums), da dachte ich, Studenten wären schlaue Leute. Also intelligenter als der Durchschnitts-Aso, sozial kompetent, und so Sachen. Das hat sich nun mittlerweile auch erledigt. Na, mal schauen, was als nächstes passiert.

Ali schrieb am 3.2. 2000 um 14:59:15 Uhr zu

Vernunft

Bewertung: 5 Punkt(e)

Vernunft ist - gleich Kreativität - eine Erfindung. Und zwar eine ziemlich unvernünftige. Diesmal sind aber vermutlich nicht die Pädagogen schuld, sondern ein spinnerter Provinzialist aus Keenichsberch.

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