Wind
Bewertung: 6 Punkt(e)
der wind trägt stimmen übers meer.
er flüstert leise deinen namen.
um den stimmen zu folgen,
segel ich gegen den wind.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 183, davon 176 (96,17%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (39,89%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 220 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,448 Punkte, 80 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 10.11. 1999 um 12:12:14 Uhr schrieb Elki über Wind |
| Der neuste Text | am 17.12. 2025 um 13:59:02 Uhr schrieb Gerhard über Wind |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 80) |
am 10.3. 2003 um 04:58:33 Uhr schrieb
am 12.9. 2011 um 11:06:51 Uhr schrieb
am 21.8. 2017 um 10:18:27 Uhr schrieb |
der wind trägt stimmen übers meer.
er flüstert leise deinen namen.
um den stimmen zu folgen,
segel ich gegen den wind.
Ich mag es ausserdem noch nachts, wenn ich nicht schlafen kann, mich auf unseren Rasen zu setzen und den »Wind zu fühlen«. Das ist schön! Man sollte viel öfter sowas machen...seitdem ich Schlafprobleme habe, mache ich lauter solche Sachen, die ich total gerne mache, übertags aber nie zu kommen würde...naja, natürlich leidet der Schlaf da sehr drunter...mehr unter »doro«
Anmerkung: Der deutsche Text wurde von Nike.Nemo unter dem Stichwort »Sternlein« gepostet.
>Sternlein
Blowin' in the wind
> Weißt du, wieviel Sternlein stehen, an dem blauen Himmelszelt?
How many roads must a man walk down, before you call him a man?
> Weißt du, wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt?
Yes'n how many seas must a white dove sail, before she sleeps in the sand
> Gott der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet
Yes'n how many times must the cannon balls fly, before they're forever banned?
> an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.
The answer my friend is blowin' in the wind, the answer is blowin' in the wind.
>
> Weißt du, wieviel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut,
How many times must a man look up, before he can see the sky?
> wieviel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wasserflut?
Yes, 'n' how many ears must one man haveB, before he can hear people cry?
> Gott der Herr rief sie mit Namen, dass sie all ins Leben kamen,
Yes, 'n' how many deaths will it take till he knows, that too many people have died?
> dass sie nun so munter sind, dass sie nun so munter sind.
The answer, my friend, is blowin' in the wind, the answer is blowin' in the wind.
>
> Weißt du, wieviel Kinder frühe stehn aus ihren Bettlein auf,
How many years can a mountain exist, before it's washed to the sea?
> dass sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf?
Yes, 'n' how many years can some people exist, before they're allowed to be free?
> Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen,
Yes, 'n' how many times can a man turn his head, pretending he just doesn't see?
> kennt auch dich und hat dich lieb, kennt auch dich und hat dich lieb.
The answer, my friend, is blowin' in the wind, the answer is blowin' in the wind.
>
> Text: Wilhelm Hey, 1789-1854)
Text/Musik: Bob Dylan
wenn die wellen ganz hoch und schwarz werden, wenn die luft sich abkühlt und, kurz vor dem sturm, der ganze see nur dir gehört. dann kommt mindestens noch ein retter vorbei, der dir unbedingt nochmal ganz klar sagen muß, dass das, was du da grad machst, unvernünftig ist, und dass du bitte jetzt in diese verdammte nußschale umsteigen sollst. und dann überlege ich mir jedesmal, wie wichtig mir die schnittstelle ist, ehe ich ihn weggrinse. aber das weggrinsen verkneife ich mir selten. grad wenn die wellen gegen das board donnern, werde ich doch nicht umsteigen. wenn du dich flachlegst, hat das fast was, naja, der rhythmus ist halt ziemlich regelmäßig. und außerdem bleibst du der höchste punkt auf dem ganzen see. vernünftig ist das nicht. bei gewitter. herrgott, wann schlägt da schon mal tatsächlich der blitz ein. ist ja nicht die müritz. ist bloß ein kleiner waldsee. aber spaß machts schon. naja schwarze wellen sind aufm bodden, da scher ich mich dann auch ans ufer. und am useriner see. gleich neben dem zugewachsenen havelarm. das ist alles mit seerosen zugewachsen. und so viele verschiedene vogelarten hab ich auch nur selten gesehen. trotzdem ist gleich daneben eine große freie wasserfläche, auf der du schon mal ne sechs haben kannst. muß ja nicht immer gleich schäumen, reicht ja, wenns windet und ein klein bißchen donnert, so drei vier kilometer weit weg, dass du überlegst, wieviel zeit du noch zum kreuzen brauchst und ob du grad hunger hast.
In einem Stübchen wuchs er auf. Damals war er noch ein Hauch. Dann aber entfloh er Mütterchens Überwachung und steckte seinen luftigen Kopf in allerlei Dinge, die ihn nichts angingen. Die Stadt schenkte ihm eine Reihe früher Erlebnisse, die ihn beinahe schamrot gemacht hätten. Er fuhr dahin und dorthin. Nach nicht langer Zeit wanderte er, einen geeigneten Beruf suchend, in die blaue Ferne. Wie ein Geschäftsmann.
Der Schaukelstuhl auf der verlassenen Terrasse
Ich bin ein einsamer Schaukelstuhl
und wackel im Winde,
im Winde.
Auf der Terrasse, da ist es kuhl,
und ich wackel im Winde,
im Winde.
Und ich wackel und nackel den ganzen Tag.
Und es nackelt und rackelt die Linde.
Wer weiss, was sonst wohl noch wackeln mag,
im Winde,
im Winde,
im Winde.
Christian Morgenstern
im robinson-camp auf dem dars kannst du vor den dünen zelten. am freien meer. flutwellen sind dort nur aller paar jahre. ganz selten und kündigen sich ewig vorher an. meist tagsüber. aber das überzelt kannst du auch nachts schon mal besser vertäuen oder vertauen. naja, jedenfalls diese sache mit den ewig vielen knoten, die irgendwann mal wieder aufgehen sollen, durch dich. gleich hinter den dünen ist ein laubwald. sumpfig. das wasser dort riecht nicht so schmackig. die düne trennt welten.
Seit neuestem wird bei der Wettervorhersage ja gerne auch die angebliche gefühlte Temperatur angezeigt. Dabei reicht doch eigentlich die Windstärke, schließlich hängt es vom Wind ab, ob es sich draussen kälter anfühlt als es ist.
Im Frühling bildet man sich ja immer ein, den ankommenden Sommer fühlen zu können, sobald man eine laue Brise wahrnimmt. Ob man deswegen dann statt 15 nur noch 13 Grad fühlt, macht niemandem was aus.
Im Sommer ist der Wind häufig sogar angenehm, wenn es heiß ist. Dann kriegt man aber auch schneller einen Sonnenbrand, weil man das bei dem kühlenden Wind nicht so merkt.
Im Herbst ist der Wind oft richtig wiederlich, weil der Regen dann von allen Seiten zu kommen scheint und die Kälte einem in alle Kleidungslücken kriecht.
Im Winter hat man sich dann meistens schon so dick eingekleidet, dass der Wind nur noch ans Gesicht kommt. Auch nicht sehr angenehm.
Jedenfalls nehme ich Wind selten als einzelnes Phänomen war, immer als Teil einer Jahreszeit oder eines bestimmten Klimas/Wetters.
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