| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
83, davon 82 (98,80%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 35 positiv bewertete (42,17%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
744 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,530 Punkte, 32 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 15.3. 2000 um 14:34:15 Uhr schrieb hei+co
über Maschine |
| Der neuste Text |
am 3.11. 2010 um 21:10:14 Uhr schrieb Blubb
über Maschine |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 32) |
am 2.1. 2003 um 05:02:15 Uhr schrieb voice recorder über Maschine
am 21.2. 2009 um 08:50:29 Uhr schrieb Biggi über Maschine
am 11.8. 2010 um 06:30:37 Uhr schrieb wuming über Maschine
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Maschine«
joachim schrieb am 15.3. 2000 um 15:19:56 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
»Welcome to the machine«, sage ich da nur. Wobei der Begriff Maschine nicht in jedem Fall negativ besetzt sein muss, bei uns in Deutschland ist das aber in der Regel so. Maschinen sind kalt, anonym und despotisch. Maschinenmenschen sind die entwürdigten Massen.
Eine Möglichkeit, Maschinen und das Angeschlossen-Sein an sie positiv zu denken findet sich bei Donna Haraway, die fordert, man solle zum Cyborg werden, genauer gesagt zu einer Cyborg, das ist für sie nämlich weiblich. Für sie ist das ein Gegensatz zum in sich abgeschlossen männlichen Subjekt, das der Welt und den anderen immer gegenüber ist, oder so ähnlich (ganz genau habe ich das auch nicht kapiert). Oder um es mit www.geekgirl.au.com zu sagen: »Girls need modems!«
Greif schrieb am 6.10. 2000 um 19:35:59 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Die amerikanischen Psychologen Martin Grotjahn und Hanns Sachs fragen: »Warum sind nicht schon die Griechen in das Maschinenzeitalter eingetreten? Sie besaßen sowohl das nötige Wissen als auch die technische Intelligenz und Geschicklichkeit dazu.« Die beiden Wissenschaftler antworten: »Die Liebe zu Körper und Geist ließen es nicht zu, menschliche Funktionen auf tote Objekte zu übertragen.« Erst unter dem Einfluß des Christentums wurde der Körper zur Sünde, »Verdrängung schränkte die frei intuitive Leichtigkeit der Kommunikation zwischen Bewußtem und Unbewußtem ein. Die Folge davon war, daß es möglich wurde, Maschinen zu erfinden und als Ersatz zu benutzen, als Symbolisierung und Projektion von Teilen des menschlichen Körpers und seiner Funktionen.«
Grotjahn verweist darauf, daß bereits die Römer das Prinzip des hydraulischen Drucks kannten, daß sie es aber nur für Hebevorrichtungen im Zirkus und beim Erscheinen des deus ex machina im Theater anwandten. »Höchstens im Dienste der Götter durfte die Maschine im Altertum eingesetzt werden; für die Würde des freien Menschen war sei eine Beleidigung.«
(Eine nette Argumentation, von der ich allerdings kein Wort glaube. Ich habe ein wesentlich weniger idealistisches Bild von den alten Griechen und Römern. Wenn sie einen Tacker gehabt hätten, um ihre Gefangenen zu kreuzigen, hätten sie diesen meines Erachtens ohne jeden Skrupel benutzt!)
hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:36:26 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
die probleme schwinden; nicht, weil man sie bewältigt, sondern weil man sie überbrückt. die kybernetischen geräte, verwirklichungsmaschien, verleihen den formulierungen, was sie noch nie besessen haben: endgültigkeit. in diesem jahrhundert werden die letzten worte gesprochen. die eingegangene, in die wissenschaft eingegangene freiheit verlautbart für richtig, wichtig und wirklich, was simuliert werden kann. die theorien, an denen man sie packen konnte, verschwinden aus den augen, sobald sie 'dargestellt' sind: ein funktionierendes gerät bedarf keiner prinzipien mehr, bloss noch der wartung. die modelle werden erstklassige wirklichkeit und als solchen fraglos
(Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa ...)
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