Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 22, davon 22 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 13 positiv bewertete (59,09%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.12. 2001 um 17:56:59 Uhr schrieb
Rufus über Fusel-der-Unhund
Der neuste Text am 22.11. 2013 um 21:07:21 Uhr schrieb
Methylord über Fusel-der-Unhund
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 6)

am 3.10. 2003 um 19:39:44 Uhr schrieb
Rufus über Fusel-der-Unhund

am 10.8. 2005 um 13:39:34 Uhr schrieb
Yadgar über Fusel-der-Unhund

am 3.1. 2004 um 12:40:10 Uhr schrieb
Rufus über Fusel-der-Unhund

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fusel-der-Unhund«

Rufus schrieb am 3.1. 2002 um 17:32:07 Uhr zu

Fusel-der-Unhund

Bewertung: 4 Punkt(e)

Fusel-der-Unhund

Die Abenteuer

3. Die-konzentrischen-Greise

Wie war er nur hierher geraten? Diesen Teil der Stadt hatte Herrchen immer gemieden! Frauchen war da weniger zimperlich gewesen, aber die war ja mittlerweile schon ziemlich lange weg. Fusel huschte über die Strasse, immer bestrebt sich aus dem Licht der Straßenlaternen fernzuhalten: Denn die im Dunklen sieht man nicht. Und Fusel wollte nicht gesehen werden! Keinesfalls!
Plötzlich hörte er hinter sich das rhythmische Tapsen von Füssen - von vielen Füssen... Ist hier ein Lauftreff? fragte er sich, Um diese Zeit? Hier?
Er duckte sich in eine Ecke und beobachtete:
Ungefähr 20 gewaltbereit wirkende, junge Männer liefen auf der Strasse. Aus der anderen Richtung näherten sich gelassenen Schrittes mehrere hochbetagte Herren. Während die jungen Männer in ihren Dunklen Hosen und roten Jacken fast Uniformiert wirkten, war das einzig verbindende unter den alten Männern ein Emblem auf der Brust, welches mehrere konzentrische Kreise zeigte.
Die zwei Gruppen stehen sich gegenüber. Aus jeder löst sich ein Unterhändler. Sie stehen gegenüber reden miteinander. Dann geht jeder zu seiner Gruppe zurück. Auf ein Zeichen ihres Anführers gehen die alten Männer vor und greifen die Jungen an. Diese in der Blüte ihrer Jahre stehenden Jünglinge reagieren blitzartig: Laut um hilfe schreiend suchen sie das Weite.
Hilfe! Hilfe! Die-konzentrischen-Greise , Wir sind verloren.....
Fusel duckte sich tiefer in sein Versteck und fragte sich wo der Sinnsoldat wohl abgeblieben sein mochte. Wahrscheinlich hatte er sich mittlerweile in Blauschimmel verwandelt......

Rufus schrieb am 6.8. 2002 um 23:12:50 Uhr zu

Fusel-der-Unhund

Bewertung: 4 Punkt(e)

Fusel-der-Unhund

Die Abenteuer

6.Der Transmutator

Es hatte nicht sollen sein!
Sie hatten alles mögliche versucht:
falsche Bärte, tiefenpsychologischeZwangshypnose, androgynesTraining, bioenergetische Selbsterfahrung ja sogar Schauspielunterricht.
doch um ein solches Selbstbewußtsein zu manipulieren, eine solch gefestigte Persönlichkeit wie Fusel-der-Unhund es war, dazu zu bringen als Geheimagent nach Ägypten zu gehen um die Intrigen der Katzengöttin zu entmystifizieren.....
Deshalb also der Transmutator.
Fusel machte sich bereit. Locker betrat er die Zelle. Die Tür wurde hinter ihm verschlossen. Nach einem kurzen Zögern drehte Arnulf-der-Operator den Drehknopf auf »Schleichkatze«
In diesem Moment fing die ganze Zelle an zu vibrieren Funken stoben, blaue Blitze zuckten um die Ecken und es ertönte ein jammervolles Stöhnen.
Dann nach ungefähr Fünf Minuten kehrte Ruhe ein.
Die Tür der Zelle öffnete sich und Fusel kam heraus. Und obwohl er jetzt in der Gestalt einer abessinischen Schleichkatze herumwuselte war er deutlich als Fusel zu erkennen.....
Tja, Lebenserfahrung läßt sich eben nicht so einfach wegtransmutieren.

Rufus schrieb am 10.12. 2001 um 17:56:59 Uhr zu

Fusel-der-Unhund

Bewertung: 6 Punkt(e)



Fusel-der-Unhund:

Die Abenteuer

1. Dämonen im Zwieback


Fusel winselte nur noch. Er hätte nicht aus dem Zug springen sollen! Hier gab es nichts. Vor allem nichts zu Fressen. Drei Tage ohne Futter! Das schlaucht. Gesoffen hatte er aus Pfützen.
Aus übelriechenden, schillernden Pfützen. Aber der schlimmste Fehler war gewesen von diesen seltsamen Pilzen zu Fressen. Was soll's hatte er gedacht: In der Not kann der Teufel Fliegen.
Und zwischendurch hatte er dann auch das Gefühl gehabt zu schweben. Wenn nur der Raum sich nicht so seltsam verzerrt hätte. Dann fing es an zu schneien. Zwieback, der sanft vom Himmel trudelte sich zu Flächen und Hügeln schichtete. Irgendwann wurde das Zwiebacktreiben stärker und ganze Packungen fielen vom Himmel und zerplatzten beim Aufprall.
Alles voller Krümel! Seltsamen pausbäckige Zwiebackdämonen begannen Ringelreihen zu Tanzen. Alles drehte sich immer schneller und schneller .......
»Wenn ich das hier überlebe« dachte Fusel» werde ich nie mehr irgendetwas Pilzartiges zu mir nehmen





In Memoriam Whisky

Rufus schrieb am 15.11. 2003 um 18:51:22 Uhr zu

Fusel-der-Unhund

Bewertung: 1 Punkt(e)

Fusel-der-Unhund
Die Abenteuer

Das Sonnenblumenmeer

Von anfang Februar bis ende April hatte Fusel ab seiner Brigg gebaut. 10 Stunden am Tag Miesmuschel an Miesmuschel gefügt. Masten, Spanten und Sprieten hatte er aus dem Fischbein der Störe vom Schwarzen Meer gefertigt. (Seine alten Verbindungen zu den Störfischern war ihm nicht nur eine günstige Kaviarquelle...) Alle Fugen hatte er mit dem wohlduftenden Harz des Hanfes aus Pater Remus Pflanzung abgedichtet. Die Takelage hatte er in nächtelanger Kleinarbeit aus den im letzten Herbst gesammelten Altweiberfäden gesponnen und gewirkt. Und nun, Sommer und Sonnenblumen standen in voller Blüte, wollte er es wagen....als erster mit einem einmaligen und selbstgebauten Schiff das Sonnenblumenmeer bezwingen....!

Wenige, um genau zu sein keiner! hatte es bisher gewagt ein solch kühnes, um nicht zu sagen tollkühnes, Unterfangen zu beginnen. Fusel war sich seiner Sache sicher. Wenn es einem gelingen würde diesen wasserlosen Ozean mittels eines Schiffes zu bezwingen dann nur einem wie ihm, einem Unhund.

Im Morgengrauen des Reisetages taufte er sein Schiff auf den bescheidenen Namen Klng. Das war auch das Geräusch mit dem die Flasche Gobi-Geist (vergorene Kamelstutenmilch) am Bug zerbarst. Dann kappte er das letzte Haltetau und immer schneller werdend glitt die Klng zu Felde. Sich vor der Majestät der Brigg verneigend gaben die Sonnenblumen den Weg frei.

Am dritten Tage gegen Mittag, er hatte trotz widriger Winde eine gute Wegstrecke hinter sich gebracht, befielen ihn beim Anblick des Lotsen der an Bord kommen wollte, Zweifel.
Sollte er seien stolze Klng wirklich einer Vogelscheuche anvertrauen?
Und wenn, wohin würde diese ihn lotsen?
Der-exzentrische-Greis!
Warum hatte er sich auf diese bescheuerte Wette mit ihm eingelassen?
eingelassen?
Und warum roch es hier so angenehm aromatisch?
Er hob den Kopf, rieb sich die Augen und erkannte seinen Balkon, den wackeligen Holztisch vor sich und darauf die Flasche mit dem alten Hanfgeist.
Müde,“ dachte er, „ich bin müde! Und hungrig....





Rufus schrieb am 23.3. 2003 um 22:17:54 Uhr zu

Fusel-der-Unhund

Bewertung: 1 Punkt(e)

Fusel-der-Unhund

Die Abenteuer

10. UndTäglichGrüßtDasMurmeltier

Heikel, heikel!
Fusel-der-Unhund wiegte den Kopf. Es gelang ihm nicht, die Erfolgsaussichten seiner Mission einzuschätzen. Nach einem -kurzen- Moment des Zweifels zuckte er mit den Schultern. Er schritt auf den Transmutator zu, übergab sich und seine Papiere. Arnulf-der-Operator musterte ihn kurz, grüßte ihn mit einem kurzen Nicken und verschwand im Kontrollraum.
Er, Fusel, sollte in Gestalt eines Murmeltiers die Zeitanomalie in diesem vermaledeiten Ort mit dem unsäglichen Namen und dem Kult-des-Murmeltiers aufklären.
Ein letztes Seufzen, Fusel betrat den Transmutator, schloß sorgfältig die Schleuse hinter sich und legte sich in das für ihn vorbereitete Körbchen.
Ein kurzer Schlaf und dann das Erwachen mit Murmeltierinstinkten.
Dies war das Schwierigste, der Umgang mit den fremden Instinkten!
Fusel räkelte sich noch zweimal und schlief ein.
Er erwachte vom eigenen Gemurmel.....

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