Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Oder«
Tanna schrieb am 25.1. 1999 um 18:35:51 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
»oder« drückt eine Alternative aus: alles, was genannt wird, ist gleichermaßen möglich. »Oder« muß nicht heißen: »Entweder - oder«. Es kann auch heißen: das oder das - oder eben auch beide.
Spannend wird es, wenn das »oder« sagt: du hast die Wahl. Entscheide dich. Such das aus, was jetzt richtig für dich ist. Das fängt an bei der Frage, ob ich Honig oder Käse auf mein Frühstücksbrot tun will, und hört auf bei Fragen, wo es um Leben oder Tod geht.
So oder so?
So ein »oder« kann mich manchmal wirklich fertigmachen. Da gehts dann hin und her: soll ich nicht doch lieber...? Aber wäre es nicht besser, wenn...?
Und da kann mir dann keiner helfen, da muß ich durch, muß alle Theorien hinter mir lassen und eine Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen. Und das gehört dann zu mir, zu meiner Wahrheit, und niemand kann es jemals wieder ungeschehen machen. Oder?
Tanne schrieb am 4.2. 2000 um 22:50:12 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
ohne klare moralische Vorstellung wird es immer ein oder geben, ist das jetzt gut oder schlecht?
KTEW schrieb am 3.9. 2000 um 17:31:22 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Oder ist ein Fluß in Ostdeutschland, früher »Zone« genannt. Ich darf das sagen. Denn: Wißt Ihr, wo ich wohne? Ich wohne in der Zone.
Bengt schrieb am 22.1. 2000 um 12:00:28 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Bezeichnet ein Universum voller Möglichkeiten.
snigel schrieb am 7.10. 1999 um 10:54:50 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Oder eröffnet alle anderen Möglichkeiten. Es gibt immer noch ein oder, die Anzahl ist unendlich.
Laurence Flaherty schrieb am 13.9. 2000 um 12:29:14 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Am Oderstrand gelandet, nicht ganz im Klaren darüber, was zwischen linkem Oderufer und rechtem Oderufer passierte außer die Oder selbst. Kein Fluß, der gemäß der obengenannten Assoziation fragwürdiger, unentschlossener wäre als dieser. Einzig die Väter unserer Väter sahen in diesem Möglichkeitsbegriff eine Unmöglichkeit was die Konstruktion dessen angeht, was anderem Menschen als ich »Nation« nennen. Ich mag sie nicht, die Nation, und auch die Oder weckt keine tiefen Sympathien in mir, naß und kalt entstieg ich ihr, vorher lange an der Frage zweifelnd, ob ich mich unter Menschen begebe, die ich ob der Sprache nicht verstehe oder unter welche, die im Gegensatz zu mir am häßlichen Begriff von oben festhalten.
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