Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hamburg«
Is-Bahn schrieb am 27.4. 2004 um 18:14:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
»Der Winter zeigt dir zwar sein kaltes Gesicht«, und wenn du betrunken mit der S-Bahn neben der Kennedybrücke über die Alster fährst, und du Ulrich Wickert durch das S-Bahnfenster siehst, wie er gerade am Ufer von Stick-up-kids aus Veddel beraubt wird, sein Geld, WEG!, seine Schuhe wollten sie auch mitnehmen, neueste Nike, aber was soll man machen, der Mann hat Größe 48, nicht mal verkaufen kann man die noch, auch nicht an die Studenten am Grindelberg, wenn du es aber schon bald vergessen hast, und die S-Bahn in den Altonaer Hauptbahnhofstunnel einbiegt, und das ganze licht besetzte Abteil sich in das schöne Neonlicht der Abteilsbeleuchtung taucht, wenn du auf dem trostlosen Bahnhofsvorplatz stehst, in der Passage davor, vor dem Budnikowsky Markt, wo sich vierzig-jährige Mütter mit spitzigen Wildlederstiefeln von Aldi mit anderen Müttern unterhalten, wenn die Mädchen mit dem fahlen Teint, den vulgären Kreolen und den grobgestrickten, aber nicht minder enganliegenden, Pullovern unter den Polyesterjacken dir lächelnd die Abfuhr entgegenhauchen, wenn du in der Fuhlsbütteler Einflugschneise unter Wandsbeker Himmel selig einschläfst, dann weißt du: nie hätte ich dich verlassen dürfen, du alter Neger Hamburg!
Wenkmann schrieb am 25.10. 2003 um 17:44:30 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Hört, hört!
Es wurde hohe Kunde getan!
Also sprach der König und der Pöbel lauschte:
Hamburg, meine Perle, du wunderschöne Stadt!
Du mein Zuhaus', du bist mein Leben,
du bist die Stadt auf die ich kann...
Auf die ich kann!
Wenn du von von Süden kommst,
is' Hamburg direkt vor Grönland,
wenn du von Norden kommst,
liegt Hamburg in Afrika,
wenn du vom Balkan kommst,
kann's dir passier'n, dass du nich' mal auffällst,
wenn du aus China kommst,
seh'n die Leute hier komisch aus!
Wenn ich weit, weit wech bin...
ob in Sydney oder Rom...
denk' ich: »Hamburg meine Perle«
und singe »Home sweet home«!
Wenn du aus Frankfurt kommst,
is' Hamburg die Offenbarung,
wenn du aus der Hauptstadt kommst,
möchtest du hier garnich' mehr wech,
würd' ich über München sing' müßt' ich lügen,
dass sich die Balken biegen, das soll'n
mal lieber die ander'n
tun, ganz ehrlich - das wär' nichts für mich!
Wenn ich weit, weit wech bin...
ob in Sidney oder Rom...
denk' ich: »Hamburg meine Perle«
und singe »Home sweet home«!
Der Michel und Hans Albers,
die Fans, das Stadion: Das bin ich,
das is' mein Leben! Woanders
möcht ich wirklich nich' wohn'!
Wenn du dahinter kommst,
heißt Tamara in echt Klaus-Dieter,
wenn du aus der Kneipe kommst,
is' Hamburch so rund wie Kiel,
wenn du nich' mehr weißt, woher du kommst,
is' Hamburg deine neue Heimat,
wenn du von der Uni kommst,
kannst du in Hamburg Taxi fahr'n!
Wenn ich weit, weit wech bin
ob in Rio oder Prag -
dann denk ich an all' die Sachen,
die ich an dir so gerne mag:
Der Stadtpark und die Alster,
der Hafen, meine Reeperbahn:
Das bin ich, das is' mein Leben!
Das is' die Stadt auf die ich kann...
Auf die ich kann!
(Lotto King Karl)
Jule schrieb am 18.8. 2002 um 19:36:49 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Dein Text wird gefunden, also gib dir ein bisschen Mühe...
Hamburg: Pauli, you never walk alone... Dreimastbak...Fischbrötchen und Klönen...haus mit Bank vornedran...Chilehaus...Michel den man auf den Fotos von vorne nicht sieht, aber er war da...bahn fahrn...Boppin*B aufm Fischmarkt...Jeans kaufen... Feuerwehrtermin absgaen (700 km wärn doch zu weit!)Brückenphobie...Tunnel nix da...Blom+Voss...muss mal wieder hin, auch wenns keiner versteht...
lumina* schrieb am 21.4. 2001 um 18:12:55 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Ich habe vorgestern in Hamburg auf offener Straße einen Hamburger verspeist.
Keiner hat was gesagt.
Georg Rikken
sechserpack schrieb am 1.9. 2016 um 15:35:52 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wegen Heine und Brahms scheint Hamburg irgendwas mit Kultur zu tun zu haben. So recht weltbekannt sind Horst Janssen, Peter Rühmkorf und Hans Henny Jahnn auch wieder nicht. Ich kannte mal einen Inder, der Siegfried Lenz schätzte. Immerhin, ein Inder. Ein gewisser Heinz Strunk hat mal was über einen Frauenmörder geschrieben, im sog. »in-Deutsch-eine-Eins«-deutsch, d.h. er hat nichtmal den Duden gewagt anzugreifen.
Ich wollte eigentlich über das unsägliche Literaturhaus was sagen, diese unsägliche event location im unsäglichen Stil der Gründerzeit (als Stuck-Engel in Tausenderauflagen fabriziert wurden), wo auch der unsägliche Strunk oder heißt er Struck schon aufgetreten ist.
Unter der Schirmherrschaft von 100 Stuckengeln befindet sich auch ein Restaurant und eine Buchhandlung, für den gewöhnlichen Gast oder Kunden florierende, ich würde eher sagen, nie tatsächlich blühende, aber immerhin immergrüne Einrichtungen.
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