Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Entscheidung«
Karin schrieb am 3.7. 2000 um 06:20:33 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Die uniabzubrechen war ein leichter schritt.
ich hatte so viele andere türen die offen standen.
die einzige türe, die ich wirklich durchschreiten
wollte , tat sich mir nun auf. ich durfte auf sylt in einem mutter-kindheim arbeiten. schon als ich meinen beruf als erzieherin lernte, war mein ziel, eines tages auf einer nordseeinsel kinder zu betreuen. sylt war zwar nicht gerade die insel, die mir da vorschwebte, aber der fleck dieser insel, auf dem das heim stand, war besonders schön. ich sah mich genau um und stellte mir vor,
wie ich in meiner arbeit aufgehen würde. kinderlachen, jauchzen, weinen, spielen usw.
auf den stufen zum strand hinunter hätte ich an sommerabenden sicher oft gesessen und an die lieben zuhause ein paar zeilen geschickt.
an die lieben...vor allem an den liebsten.
ich war 24 und bis auf unbedeutende flirts und einer ersten großen unvergessenen liebe, war nichts weiter gelaufen. mein innerstes tat sich schwer daran zu glauben, daß es möglich war, etwas besonderes für immer leben zu können.
ich erzählte meinem liebsten von sylt, als er gerade mal 2 wochen mit mir zusammengezogen war.
er wurde ganz still. alles ging zunächst seinen gang. am abend darauf war er bedrückend still. ich forderte ihn auf zu sagen was er fühlte.
er sagte mir, daß er mich brauche, daß er nicht hier bleiben würde, wenn ich gehe und daß er den gedanken nicht ertragen könne von mir auch nur ein paar tage getrennt zu sein. es würde ihm nicht reichen, mich ab und an am wochenende zu sehen, er wollte mit mir leben. tag und nacht an meiner seite. wir fingen beide an zu weinen. und mein herz entschied:
ich bleibe.
ich liebe entscheidungen , die man fühlt, denn der verstand kann einen belügen.
Rüdiger schrieb am 18.11. 1999 um 12:34:19 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
...90% aller Entscheidungen trifft der Mensch ohne es zu merken. Das ist die wahre »Macht des Unterbewußtseins«!
Rike schrieb am 1.5. 2001 um 17:12:32 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das Gegenteil von Scheidung ist die Entscheidung. Scheiden heißt, sich von etwas trennen, wer sich aber entscheidet, trennt sich nicht, sondern bekennt sich für etwas. Aber das Bekenntnis kann genau das Problem sein. Bekennen- wíll ich zeigen, dass ich etwas erkannt habe, etwas kenne, mich bekennen kann. Kann ich zu dem stehen, was ich erkannt habe oder fehlt noch die Grundlage für die Erkenntnis, fehlt Wissen als Grundlage für Bekennntis, als Grundlage für Entscheidung?
| Einige zufällige Stichwörter |
Obelix
Erstellt am 10.11. 2002 um 19:37:41 Uhr von Ugullugu, enthält 27 Texte
Autsch
Erstellt am 27.4. 2002 um 04:03:11 Uhr von Concertina, enthält 31 Texte
Blondine
Erstellt am 5.2. 2000 um 20:56:00 Uhr von Lion-King, enthält 68 Texte
Datenspeicher
Erstellt am 13.8. 2005 um 06:02:50 Uhr von wauz, enthält 4 Texte
strullen
Erstellt am 27.8. 2001 um 13:32:11 Uhr von Sitzpinkler, enthält 24 Texte
|