| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
104, davon 99 (95,19%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (21,15%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
396 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
-0,096 Punkte, 53 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 3.4. 2003 um 05:41:50 Uhr schrieb wuming
über GEHORSAM |
| Der neuste Text |
am 1.3. 2026 um 10:35:28 Uhr schrieb GWally
über GEHORSAM |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 53) |
am 25.8. 2011 um 12:35:48 Uhr schrieb Die Leiche über GEHORSAM
am 5.5. 2006 um 11:02:07 Uhr schrieb Nickneck über GEHORSAM
am 2.9. 2018 um 10:24:05 Uhr schrieb Christine über GEHORSAM
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »GEHORSAM«
Hans*im*Glück schrieb am 13.6. 2005 um 22:25:44 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das Lied vom gehorsamen Mägdlein
Die Mutter sprach in ernstem Ton:
„Du zählst nun sechzehn Jahre schon;
Drum, Herzblatt, nimm dich stets in acht,
Besonders bei der Nacht.
Verlier dich von dem Lebenspfad
Nie seitwärts ins Geheg.
Geh immer artig kerzengrad
Den goldenen Mittelweg.“
Da kommt nun in der Dämmerstund
Des Pulvermüllers Heinrich und
Küßt mich - mir ward gleich angst und bang –
Wohl auf die rechte Wang:
„O Heinrich, das verbitt ich mir;
Sieht’s Mutter, setzt es Schläg’.
Am allerbesten wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und plötzlich schreit er glutentflammt:
„Ich führe dich zum Standesamt! “ –
„Schweig“, sag ich, „unverschämter Wicht;
Dahin bringst du mich nicht!“ –
Da flüstert er und freut sich schier,
Weil ich’s mir überleg:
„Nun gut, mein Schatz, dann wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und wenn ich nun zur Ruh mich leg,
Mir träumt vom goldenen Mittelweg;
Mein Spielzeug macht mir kein Pläsier,
Ich gäb es gern dafür,
Gäb meine Schuh, mein Röcklein fein,
Weiß Gott, ich gäb noch mehr;
Hätt nie geglaubt, daß ich solch ein
Gehorsam Mägdlein wär.
Frank Wedekind
Ich schrieb am 13.8. 2005 um 22:12:16 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das Lied vom gehorsamen Mägdlein
Die Mutter sprach in ernstem Ton:
„Du zählst nun sechzehn Jahre schon;
Drum, Herzblatt, nimm dich stets in acht,
Besonders bei der Nacht.
Verlier dich von dem Lebenspfad
Nie seitwärts ins Geheg.
Geh immer artig kerzengrad
Den goldenen Mittelweg.“
Da kommt nun in der Dämmerstund
Des Pulvermüllers Heinrich und
Küßt mich - mir ward gleich angst und bang –
Wohl auf die rechte Wang:
„O Heinrich, das verbitt ich mir;
Sieht’s Mutter, setzt es Schläg’.
Am allerbesten wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und plötzlich schreit er glutentflammt:
„Ich führe dich zum Standesamt! “ –
„Schweig“, sag ich, „unverschämter Wicht;
Dahin bringst du mich nicht!“ –
Da flüstert er und freut sich schier,
Weil ich’s mir überleg:
„Nun gut, mein Schatz, dann wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und wenn ich nun zur Ruh mich leg,
Mir träumt vom goldenen Mittelweg;
Mein Spielzeug macht mir kein Pläsier,
Ich gäb es gern dafür,
Gäb meine Schuh, mein Röcklein fein,
Weiß Gott, ich gäb noch mehr;
Hätt nie geglaubt, daß ich solch ein
Gehorsam Mägdlein wär.
Frank Wedekind
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