morgen
Bewertung: 5 Punkt(e)Morgen ist nur Illusion. Denn bald schon wird heute daraus. Dinge, die mit dem 'Morgen' verknüpft sind, treten nie ein
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| Der erste Text | am 13.1. 1999 um 20:38:16 Uhr schrieb Alvar über morgen |
| Der neuste Text | am 3.4. 2026 um 21:39:57 Uhr schrieb Pasolini über morgen |
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am 21.5. 2002 um 20:43:19 Uhr schrieb
am 21.10. 2002 um 09:06:23 Uhr schrieb
am 8.8. 2009 um 22:02:52 Uhr schrieb |
Morgen ist nur Illusion. Denn bald schon wird heute daraus. Dinge, die mit dem 'Morgen' verknüpft sind, treten nie ein
morgens mit dem nachtzug durch leere Bahnhöfe fahren, das ist wunderbar, alles ist unverbraucht und mit dem neuen licht kommt neue kraft, neue hoffnung. zugfahren ist auch so schon wunderbar, weil man da völlig losgelöst ist von raum und zeit, in einem schuhkarton durchs all, zwischen abfahrt und ankunft, und wenn man dann über die leeren bahnhöfe kommt, den fahrtwind noch im gesicht, ist man unbesiegbar glücklich :)
Der Morgen könnte meine liebste Tageszeit sein - wenn er nicht immer so früh am Tag wäre.
Eines Morgens ging im Abendland die Sonne auf und sprach breit:
Es sei.
Da warf sich der ganze junge Morgen ans Haus, schmiß sich mit unglaublicher Überzeugungskraft zwischen Hauptstraßen, Kantonsstraßen, Nebenstraßen, Quartierstraßen, überflutete die Stadt mit toller Wucht, rollte Wonne aus, warf wollüstig Wellen, kraulte Lichtkringel, Lichtspiralen, ließ reine Verliebtheit durchblicken, setzte der Stadt eine goldene funkenbesetzte Krone auf.
Gezeter.
Zaus.
Rasch war der Nacht der Garaus gemacht.
Bedenken verflogen im Nu.
(Aus: Peter Weber, Der Wettermacher)
Es ist sehr seltsam von »Morgen« zu sprechen, weil es doch weitreichend bekannt ist, dass es in der Stadt nur einen einzigen Tag gibt, der in einer Endlosschleife läuft. Ein Tag, der nicht beginnt und nicht endet. Manchmal hat dieser Tag komische Launen oder lässt sich einfach gehen, es wird dann heller, dunkler, kälter, wärmer, aber im Grunde es der selbe Tag, der sich ewig in verschieden großen Kreisen quält. Aus einem unerfindlichen Grund, setzt man dann aber Grenzen, man benennt die Launen, man sagt: »Ein neuer Tag«, man weist diesen erfundenen Grenzen, zu allem Überfluss noch Wörter und Zahlen zu. Sie bedingen auch nicht mehr den Tag, sondern umgekehrt. Ein Dilemma. Ob sich der Tag dessen bewusst ist ? Ob er irgendwann aufhört sich zu quälen ? Und was passiert dann mit den vielen »neuen Tagen« ?
morgen ist wunderbar nämlich wenn man aufstehen muss, bekommt man das so im zustand nicht recht mit über, aber wenn man irgendwo noch wach ist und dann so in den sonnenaufgang reinwanken kann und vögel anfangen zu zwitschern das ist am tollsten die beste tageszeit die schönste stimmung. und sonnenaufgänge sind sowieso romantischer also wenn mir jemand erklären könnte wieso der sonnenuntergang so thematisiert wird.. symbolisch ist des doch ein ende,ja eben untergang.aha!.
Titel: Morgen
Künstler: Torch
Text von: Frederik Hahn
Jahr: 2000
»Das ist kein Traum. Kein Traum. Wir benutzen das elektrische System ihres Gehirns als Empfänger. Wir sind nicht in der Lage durch neurointervernetztes Bewußtsein zu senden. Sie empfangen diese Übertragung wie durch einen Traum. Wir senden aus dem Jahr...«
Ich hab die Zukunft gesehen, ich konnte nichts genau erkennen.
Alles verschwommen vor lauter Tränen.
Nichts ist wahr, was nicht vorher auch ‘ne Lüge war.
‘s gleiche scheiß Drehbuch, was sich ändert ist die Kamera.
Wir haben nichts aufgebaut, haben nichts zerstört,
haben nichts verloren, weil uns auch nichts gehört.
Sind nur ein winziges Zahnrad in der Maschinerie,
ne Speiche in ‘nem Fahrrad, aber das kapieren wir nie.
Worum die Welt sich dreht, werden wir nie verstehen.
Wohin die Reise geht? Zu spät. Ihr werdet' sehen.
Auf der Suche nach uns selbst, Wettlauf mit der Zeit,
ein weiterer Tag in Unentschlossenheit.
Ich dachte immer, ein Blick nach vorne würd’ sich lohnen,
als ich die Zukunft sah, verlor ich meine Religion.
Ich sah die Welt nicht mehr, verstand die Welt nicht mehr.
Altes fehlt mir sehr. Altes zählt nicht mehr.
Die Einen halten sich fest, dass alles bleibt wie es ist.
Andere warten auf Veränderung. S' ist der gleiche Mist.
Die gleichen Imperien, die gleichen Rebellen.
Nur ihre Positionen schwanken wie Werte auf Tabellen.
Dieselbe Welt, dieselben Fragen.
dieselben Probleme, dieselben Klagen, was soll ich sagen
Jeder bleibt in seinem Eck, verdeckt, verdammt,
Verstand versteckt und wir warten bis der Geist verreckt.
Morgen sieht die Welt schon anders aus.
Das hält uns am Leben, denn sonst hält man das nicht aus.
Doch was ist, wenn dies alles gar nicht stimmt?
Die Welt läuft nach Plan und alle Träume wären vorbestimmt?
Morgen sieht die Welt schon anders aus.
Das hält uns am Leben, denn sonst hält man das nicht aus.
Doch was ist wenn dies alles gar nicht stimmt?
Nichts wär’ geplant und Träume wären nur, was sie sind?
Unwissenheit die Basis von Philosophie.
So viel geschieht ganz ohne das Wissen wie.
So ist die 3 in der 1 schon drin.
Logik des Lebens, aber meines macht keinen Sinn.
2000 davor, 600 danach, 's gab nie die Stunde null,
aber darüber denkt wohl niemand nach.
Schwer zu erkennen, welchen Sinn hat der Wahn?
Die Bibel nur 'n Buch? Illuminatus nur 'n Roman?
Graffiti nur Kunst? Und Rap nur Musik? Und doch der
einzige Grund, warum ich manchmal dieses Leben lieb.
Sind nur Figuren in einem Traum und wenn ER
einmal aufwacht, dann existieren wir nicht mehr.
Berge fließen wie Wasser im Zeitraffer gesehen.
Selbst ich als Verfasser kann's nicht fassen, keiner rafft das Geschehen.
Pharaonen die auf Thronen sitzen, Leibeigene, die im Frondienst schwitzen
bauen mit Hacken und Spitzen, Pyramiden mit goldenen Spitzen,
um dem Göttlichen näher zu sein. Was wird morgen sein?
"Sprechen wir von unseren Überzeugungen. Und was wir darüber lernen können. Wir glauben, die Natur sei stabil und die Zeit konstant. Materie hat eine Substanz und die Zeit eine Richtung. Es liegt Wahrheit im Blut, im Fleisch und in der Erde. Der Wind mag unsichtbar sein, aber trotzdem ist er real, genauso wie Rauch, Feuer, Wasser oder Licht. Auch wenn diese Dinge nicht greifbar sind, wie Stahl oder Stein. Die meisten denken, wenn sie sich die Zeit vorstellen, an einen Pfeil, weil an jeder Uhr einer ist. Eine Sekunde ist eine Sekunde, für jeden Menschen. Ursache geht der Wirkung voraus. Obst verfault. Wasser fließt nach unten. Wir werden geboren, wir altern, wir sterben. Es ist nie umgekehrt.
Nichts von dem ist wahr! Verabschiedet euch von der klassischen Realität, weil unsere alte Logik zusammenbricht!"
Es gibt doch nichts schöneres, als mit geilen Menschen mittags an einem freien Tag so richtig lang und ausgedehnt zu früstücken. Nur bloß nicht um 7 Uhr am Morgen oder so.
eine ewigkeit voller
sonnenscheine in
momentaufnahmen
aneinandergereiht
wie lange schon
die letzten tage wie
oft habe ich barfuß
deine hürden durchdacht
in die nacht verzweifelt
eine ewigweit
veratmete deine wärme
du
ich bin doch nur
erinnerung am
morgen
Morgen were ich anfangen mein Leben in die Hand zu nehem und alles anders zu machen...
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