Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 41, davon 26 (63,41%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (56,10%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.2. 2018 um 16:09:57 Uhr schrieb
cato\PIA über Mora
Der neuste Text am 6.6. 2023 um 08:08:54 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Mora
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 2)

am 6.6. 2023 um 08:08:54 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Mora

am 12.5. 2021 um 20:00:31 Uhr schrieb
Christine über Mora

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Mora«

cato\PIA schrieb am 9.2. 2018 um 11:09:37 Uhr zu

Mora

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wir haben alle Zeit der Welt sagte der uniformierte Gepäckträger auf seiner Mütze war in goldener Schrift EXCELSIOR zu lesen und ließ den hoch bepackten Handwagen stehen. Und so warteten wir bis die »Cheetah« abgelegt hatte und brausend auf und davon und unter Sirenengeheul aus dem Hafen hinausgestürmt war. Wie ultramodern und zugleich altmodisch war sie gebaut in ihrem aus tausend Nieten gefertigtem Metallkleid dem man aber ansieht dass das Schnittmuster am Bildschirm entworfen worden war und durch Roboter realisiert.
Überglücklich war Yael als sie erfuhr dass sie in Zimmer № 213 wohnen wird und zwar gemeinsam mit der fast gleichaltrigen Timna die Ende des Monats eintreffen wird. Zudem ist ihr Zimmer mit meinem Zimmer № 214 sowohl durch eine Zwischentür verbunden als auch über den Balkon. Auf diesem Balkon gibt es reichlich bequeme Liegestühle überhaupt erstreckt sich der Balkon über die ganze Breite des Excelsior. Dort saßen wir also gestern nach unserer Ankunft und das Gepäck war noch gar nicht ausgepackt und wir schauten hinaus auf das Meer und ließen uns frisch ausgepresste Fruchtsäfte servieren.

cato\PIA schrieb am 27.3. 2018 um 16:21:44 Uhr zu

Mora

Bewertung: 3 Punkt(e)

Yaels Freundin Timna (beide wohnen zusammen nebenan in № 213) bat mich hoch zum medizinischen Zentrum zu spazieren. Dort kann man in warmen Schwefelquellen baden sowie Tolun besuchen.
Denn Tolun kenne ich doch noch gar nicht! Auf dem Bordfest der »Ricercar« hätte ich ihn kennenlernen können. Vielleicht. Ich bin ja viel zu spät gekommen (das ist wahr und eigentlich wollte ich überhaupt nicht hin). Jedenfalls ist es so: Johnny will dass ich Tolun im Hospital besuche und
dass Timna diesen Johnny verehrt kann ich gut verstehen. Hat er sie und Nuo Líng doch begleitet und bewaffnet bewacht bei dem langen Ritt von Las Acacias in der Guajira bis nach Cartagena.
Mich dorthin begleiten wollte Timna nicht weil sie wegen Ostern täglich im La Famiglia Nudeln herstellen muss. Und zwar Nudelnester die sie selbst erfunden hat wobei Nudeln auf eine besondere Art geflochten werden müssen was nur sie kann und sonst auf Mora niemand.
Was ich zuvor schon wusste ist dass Tolun kein Wort spricht dass er aber aber mein Englisch gut verstehen würde.
So saßen wir in einem der Felsbecken durch welche von oben der heiße Schwefelbach strömt und zwar im mittleren wo sich das Wasser schon etwas abgekühlt hat. Saßen nebeneinander und musterten unsere Körper. Ich sah die Narben an seinen Knöcheln und Handgelenken und er meine über den ganzen Körper verteilten. Ich gab ihm zu verstehen dass ich freiwillig diesen Verletzungen zugestimmt hatte. Er schien die Präkognitionsexperimente nicht zu verstehen ja er schien sie vollkommen abzulehnen ja auch nur das Geringste davon verstehen zu wollen auch nicht meine Freiwilligkeit auch nicht die praktische Bedeutung dieser Torturen.
Zu einer Wanderung hoch zum Kraterrand und vielleicht sogar einem Abstieg ins Kraterinnere stimmte er zu. Er wies aber auf das Becken mit kaltem Wasser wo wir zuvor uns erfrischen müssten und wies auch hinüber zu den Liegen und deutete an dass vor einem anstrengenden Aufstieg ein kurzer Schlaf gut täte.

cato\PIA schrieb am 6.3. 2018 um 15:41:42 Uhr zu

Mora

Bewertung: 2 Punkt(e)

So schauten wir also vergangenen Freitag vom Balkon des Hotels aus hinüber zur »Ricercar« die je dunkler es wurde immer schöner leuchtete und auch Musik von dort erklang immer lauter. Nuo Líng und ich. Wie lange hatten wir uns nicht gesehen. Für das Bordfest schön gekleidet war er schwarzes Hemd mit weißen Rosen und die Beine in einer weit geschnittenen schwarzen Hose hatte er aufs Geländer gelegt: schau! Pferdescheiße! sagte er und wies auf seine Reitstiefel. Denn überall auf der Pier hatten die Pferde ihre Spur hinterlassen. Deutsch sprachen wir Deutsch hatte er gelernt in der Zwischenzeit wie eigenartig war das für mich als ob eine ganz neue Seite von ihm sich mir eröffnete. Mit Bria war er erschienen um mich und Yael abzuholen und gleich war Bria mit Yael auf und davon weil beide vom Bordfest so wenig wie möglich versäumen wollten. Yael hatte Bria sofort wiedererkannt als diejenige welche am Meer ein großes Feuer entfacht hatte um sie und mich und Ozan anzulocken als wir drei zu Pferd in der Guajira noch unterwegs waren. Fest hielt Yael in der einen Hand die Hand von Bria und vorsichtig in der anderen den schönen Glockenblumenstrauß der für Timna bestimmt war. Wie war mir Nuo Líng zum Erschrecken fast als ein ganz anderer erschienen schon als Erwachsener eigentlich. Wie bewunderte ich sein langes Haar und mit Stirnband hatte ich ihn überhaupt noch nie gesehen. Langsam nur erinnerten wir uns an dieses und jenes aus Zirkum auch überließ er mir eine Hand weil ich das Armband entdecken sollte das er noch immer trug dieses Armband das ich für vor langer Zeit aus Pferdehaar für ihn geflochten hatte als Andenken und am Ende war Nuo Líng für mich eben doch ganz ein Junge der gerade 15 geworden ist.

Bria schrieb am 9.3. 2018 um 18:22:12 Uhr zu

Mora

Bewertung: 1 Punkt(e)

Erst, als ich Yael abgeholt hatte, und als wir eine Weile im Hafen auf das Boot warten mussten, um zur »Ricercar« zurückzukehren, wurde mir klar, dass ich zum ersten Mal an Land war. Auf Mora endlich angekommen!
Das Boot kam, die ersten Gäste kehrten schon vom Bordfest wieder zurück, einige angeheitert. Wir sollten an Land bleiben, hieß es, es gibt nicht mehr zu essen, nichts mehr zu trinken, nur für Yael ist noch etwas Limonade übrig.
An Bord empfing uns Ozan. Als ob wir mit ihm verabredet gewesen wären. Mir wies er den Weg nach oben zur Offiziersmesse, dann sollte ich weiter zur »Bar Almirante Padilla«, dort würde ich ein vertrautes Ambiente vorfinden.

Yael nahm er an der Hand, bewunderte ihren blauen Glockenblumenstrauß, sagte zu ihr: und dich bringe ich sofort zu Timna!
Ich kämpfte mich durch das Gewühl der schrill redenden und lachenden Gäste, stieg nach oben, fand die Brücke ganz leer, nur von einem dunkelhäutigen Matrosen bewacht.
Der stand reglos, ich dachte zuerst, eine leblose Puppe in einer historischen Paradeuniform. Wie im Marinemuseum. Aber siehe da, der Matrose bewegte sich.
Dann hörte ich Lärm, da war diese Bar für Offiziere. Ich entdeckte, dass Toto und Coco das Kommando übernommen hatten!
Wie waren die Offiziere perfekt gekleidet, wie waren sie stolz auf sich. Hatten aber Respekt vor Toto. Ein guter Barmann ist in der kolumbianischen Marine eine Rarität.
Während Toto Respekt nur vor Gästen hat, die seine Drinks würdigen können. So einen Gast hatte er jetzt endlich, nämlich mich.
Das ist nun fast eine Woche schon her.

cato\PIA schrieb am 7.2. 2018 um 16:09:57 Uhr zu

Mora

Bewertung: 1 Punkt(e)

Yael und ich haben keine Eile von Bord zu gehen und uns im Excelsior einzuquartieren. Haben wir doch auf der »Cheetah« von Lions Freund Elon auf einem riesigen Bildschirm und in perfekten Sound gebettet der perfekten Start der »SpaceXFalcon« angeschaut. Yael hält es immer noch für ein Märchen dass dort oben nun für alle Zeiten ein Auto kreist zu David Bowies Musik. Der Hafen von Puertamora ist wie ausgestorben und niemand scheint sich für eine überdimensionale und dabei sehr elegante Elektroyacht zu interessieren. Mein Kummer ist dass Ozan sich mit einem Freund in die Berge der Sierra Nevada im Norden Kolumbiens begeben hat um einen durch Folter wahnsinnig gewordenen Guerillakämpfer zu heilen. Ozan hat in jüngeren Jahren gegen Sowjetrussland gekämpft und nun hat ihn die alte Kampflust erneut gepackt. Die erste Offizierin der Cheetah erklärt uns die Bedeutung der Nukleiden und vor allem der Inseln Borgen und Bunden. Mich amüsiert immer wieder diese Geheimnistuerei und ich musste schriftlich mich verpflichten und habe einfach unterschrieben. Die Inseln Borgen und Bunden heißen also anders aber die Yacht heißt tatsächlich Cheetah.







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