| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
41, davon 26 (63,41%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (56,10%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
1360 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
-2,415 Punkte, 2 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 7.2. 2018 um 16:09:57 Uhr schrieb cato\PIA
über Mora |
| Der neuste Text |
am 6.6. 2023 um 08:08:54 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über Mora |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 2) |
am 6.6. 2023 um 08:08:54 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Mora
am 12.5. 2021 um 20:00:31 Uhr schrieb Christine über Mora
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mora«
Bria schrieb am 1.3. 2018 um 16:57:46 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wir hatten heute schon im Hafen von Puertamora angelegt - und ich habe es verschlafen! Inzwischen haben wir wieder abgelegt und ankern in der Bucht.
Ganz frúh, halb im Schlaf noch, habe ich Getrampel und Gewieher und Rufe zwar gehórt, es aber irgendwie in einen Traum eingeflochten.
Alle Pferde sind vom Schiff! Nuo Líng mit ihnen - am Frúhstúckstisch fehlte er.
Erschien dann doch noch! Zusammen mit einem Hafenbeamten war er mit dem Zollboot angekommen und mit ihm gleich in die Offiziersmesse hochgestiegen. War verdreckt wie nur irgend ein Stallbursche, wáhrend der Zollbeamte in feinstes Tuch gekleidet war.
So hungrig habe ich ihn selten erlebt. Und dabei gespráchig! Er bat den ersten Offizier, er bat Leon, noch sitzen zu bleiben - sie hatten schon lángst zuende gefrúhstúckt - und lobte sehr die 'autoridades portuarias', die Beamten vom Hafenamt also, die Záune hatten errichten lassen, welche die Pferde zu einer provisorischen Koppel leiteten, wo Tránken und Futter bereitstanden - alles vorbildlich! Sogar ein Veterinár sei zur Stelle gewesen, der sich als vorzúglicher Pferdekenner herausgestellt habe.
Staunend betrachtete der Zollbeamte diesen verdreckten, gefrássigen jungen Burschen, der glaubte, all das einschátzen und beurteilen zu kónnen.
Dann begab ich mich, zum letzten Mal wohl, in den Funkraum, und habe das von allen so gepriesene Panorama - Hafen, Stadt, Gebirge! - bis jetzt nur ganz flúchtig wahrgenommen.
Ùbrigens, es wird ein grosses Bordfest vorbereitet.
Bria schrieb am 13.3. 2018 um 20:56:56 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Cato ließ sich von meiner Begeisterung für das grüne Innere des Kraters, für die Wälder und Seen dort, überhaupt nicht anstecken. Ein paar Mal schon hat sie sich vorgenommen, den Berg hoch zu steigen und in den Krater zu schauen. Aber dann findet sie eine schöne Terrasse, besorgt sich ein Eis, setzt sich irgendwo hin und schaut lieber aufs Meer hinaus.
Man kann nicht sagen, dass Cato mich beflügelt.
Ich sagte, ewig können wir im Hotel nicht wohnen, wie gern würde ich nach oben ziehen, da gibt es bestimmt Arbeit. Zum Beipiel ist da ein kompliziertes Bewässerungssystem. Sogar einfach nur Ziegen hüten würde ich. Und eine Diamanten-Mine gibt es da oben auch.
Cato lachte mich aus: dort darf nur hin, wer auf jeder der Nukleiden-Inseln schon einmal gewohnt und gearbeitet hat. Auf den bewohnbaren jedenfalls.
Anders lief es, als Cato meinte, Nuo Líng würde ein so vorbildlich schönes Deutsch sprechen.
Ich war lange genug mit ihm zusammen, entgegnete ich, er spricht nicht schlecht Deutsch, es wird sogar immer besser. Aber keine Rede von vorbildlich!
Da erschien mir Cato ziemlich aufgebracht. Ich fügte gleich hinzu, dass Nuo Líng eben großen Respekt vor ihr hat, und sich Mühe gibt. Und leider ist es so, vor mir hat er eher geringen Respekt.
Ja, vor mir haben alle einen großen Respekt, sagte Cato etwas traurig.
Bria schrieb am 9.3. 2018 um 18:22:12 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Erst, als ich Yael abgeholt hatte, und als wir eine Weile im Hafen auf das Boot warten mussten, um zur »Ricercar« zurückzukehren, wurde mir klar, dass ich zum ersten Mal an Land war. Auf Mora endlich angekommen!
Das Boot kam, die ersten Gäste kehrten schon vom Bordfest wieder zurück, einige angeheitert. Wir sollten an Land bleiben, hieß es, es gibt nicht mehr zu essen, nichts mehr zu trinken, nur für Yael ist noch etwas Limonade übrig.
An Bord empfing uns Ozan. Als ob wir mit ihm verabredet gewesen wären. Mir wies er den Weg nach oben zur Offiziersmesse, dann sollte ich weiter zur »Bar Almirante Padilla«, dort würde ich ein vertrautes Ambiente vorfinden.
Yael nahm er an der Hand, bewunderte ihren blauen Glockenblumenstrauß, sagte zu ihr: und dich bringe ich sofort zu Timna!
Ich kämpfte mich durch das Gewühl der schrill redenden und lachenden Gäste, stieg nach oben, fand die Brücke ganz leer, nur von einem dunkelhäutigen Matrosen bewacht.
Der stand reglos, ich dachte zuerst, eine leblose Puppe in einer historischen Paradeuniform. Wie im Marinemuseum. Aber siehe da, der Matrose bewegte sich.
Dann hörte ich Lärm, da war diese Bar für Offiziere. Ich entdeckte, dass Toto und Coco das Kommando übernommen hatten!
Wie waren die Offiziere perfekt gekleidet, wie waren sie stolz auf sich. Hatten aber Respekt vor Toto. Ein guter Barmann ist in der kolumbianischen Marine eine Rarität.
Während Toto Respekt nur vor Gästen hat, die seine Drinks würdigen können. So einen Gast hatte er jetzt endlich, nämlich mich.
Das ist nun fast eine Woche schon her.
| Einige zufällige Stichwörter |
Ellen
Erstellt am 9.2. 2016 um 17:03:21 Uhr von Ha, enthält 19 Texte
Beckenboden
Erstellt am 29.4. 2003 um 11:19:56 Uhr von biggi, enthält 20 Texte
Winterschlaf
Erstellt am 15.5. 2002 um 22:31:02 Uhr von namensindschallundrauch, enthält 19 Texte
TwinPeaks
Erstellt am 10.1. 2005 um 16:06:23 Uhr von Felix der Kater, enthält 3 Texte
morjegehichinkaaf
Erstellt am 26.7. 2022 um 21:40:48 Uhr von schmidt, enthält 2 Texte
|