Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 41, davon 26 (63,41%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (56,10%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.2. 2018 um 16:09:57 Uhr schrieb
cato\PIA über Mora
Der neuste Text am 6.6. 2023 um 08:08:54 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Mora
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 2)

am 6.6. 2023 um 08:08:54 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Mora

am 12.5. 2021 um 20:00:31 Uhr schrieb
Christine über Mora

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Mora«

cato\PIA schrieb am 6.3. 2018 um 15:41:42 Uhr zu

Mora

Bewertung: 2 Punkt(e)

So schauten wir also vergangenen Freitag vom Balkon des Hotels aus hinüber zur »Ricercar« die je dunkler es wurde immer schöner leuchtete und auch Musik von dort erklang immer lauter. Nuo Líng und ich. Wie lange hatten wir uns nicht gesehen. Für das Bordfest schön gekleidet war er schwarzes Hemd mit weißen Rosen und die Beine in einer weit geschnittenen schwarzen Hose hatte er aufs Geländer gelegt: schau! Pferdescheiße! sagte er und wies auf seine Reitstiefel. Denn überall auf der Pier hatten die Pferde ihre Spur hinterlassen. Deutsch sprachen wir Deutsch hatte er gelernt in der Zwischenzeit wie eigenartig war das für mich als ob eine ganz neue Seite von ihm sich mir eröffnete. Mit Bria war er erschienen um mich und Yael abzuholen und gleich war Bria mit Yael auf und davon weil beide vom Bordfest so wenig wie möglich versäumen wollten. Yael hatte Bria sofort wiedererkannt als diejenige welche am Meer ein großes Feuer entfacht hatte um sie und mich und Ozan anzulocken als wir drei zu Pferd in der Guajira noch unterwegs waren. Fest hielt Yael in der einen Hand die Hand von Bria und vorsichtig in der anderen den schönen Glockenblumenstrauß der für Timna bestimmt war. Wie war mir Nuo Líng zum Erschrecken fast als ein ganz anderer erschienen schon als Erwachsener eigentlich. Wie bewunderte ich sein langes Haar und mit Stirnband hatte ich ihn überhaupt noch nie gesehen. Langsam nur erinnerten wir uns an dieses und jenes aus Zirkum auch überließ er mir eine Hand weil ich das Armband entdecken sollte das er noch immer trug dieses Armband das ich für vor langer Zeit aus Pferdehaar für ihn geflochten hatte als Andenken und am Ende war Nuo Líng für mich eben doch ganz ein Junge der gerade 15 geworden ist.

cato\PIA schrieb am 7.3. 2018 um 17:56:07 Uhr zu

Mora

Bewertung: 2 Punkt(e)

Hat sich die Welt nicht früher belustigt über den rauhen Befehlston im gesprochenen Deutsch. Diejenigen jedenfalls die sich nicht ängstigen mussten. Und nun ist aus Befehlenswut Beflissenheit geworden und ein geheucheltes: nie wieder wollen wir böse sein. Wie sind Lion und ich und auch Staufen uns einig gewesen von jeher dass wir nie mehr dorthin zurück wollten wo wir herkamen. Nun sind wir auf Mora und haben im Krater oben einiges von dem wiedergefunden was wir doch heimlich vermisst haben. Hat hat nicht sogar Nuo Líng von Wäldern und Seen geträumt obwohl ihm das doch ganz unbekannt war. Eigentlich wollte ich nur sagen dass Deutsch zu hören mich noch nie so gefreut hat wie wenn Nuo Líng es spricht. Klar kommt jede Silbe daher dabei im Ton höflich. Höflich eher als freundlich weil Verstehen wichtiger ist als Zustimmen. Immerzu nickt er wie es mongolische Eigenart ist und schaut den andern dabei an. Nicht weil die Silbe ohnehin betont werden will sondern weil jedes Nicken auch bedeutet: so sage ich es und genau so meine ich es. Ich muss an einen klaren Gebirgsbach denken der über schöne Kiesel springt die im Sonnenlicht glänzen.

cato\PIA schrieb am 8.2. 2018 um 14:22:02 Uhr zu

Mora

Bewertung: 4 Punkt(e)

Im Moment sitzen wir in »Lauras Retreat« der Yacht »Cheetah«, die wir eigentlich verlassen sollen aber nicht können weil sie abgelegt hat um statt mit der Backbordseite mit der Steuerbordseite anzulegen. Unser Gepäck ist bereits unterwegs zum Excelsior und hier sitzen wir und warten. Yael hat den kleinen Willkommens-Blumenstrauß vor sich aus wirklich schönen noch nie gesehenen blauen Glockenblumen den ihr der Hafenkapitän von Puertamora gestern zu ihrer großen Freude persönlich überreicht hat. Gut haben wir gefrühstückt das muss man sagen es war frisch geräucherter Fisch der früh schon angeliefert worden war. Sichelförmige Fische mit einem rohen Eigelb dekoriert und mit körnigem Salz bestreut und davon drei auf einem Teller. Dazu frisches dunkles noch warmes Brot das hier an Bord gebacken wird. All das war nichts für Yael die geröstetes Weißbrot mit einem besonderen Nougat Spread bevorzugte in kleinen Gläsern serviert mit der Aufschrift »Elon's Favorite«. Nun hören wir Rufe draußen auf der Pier es ist wohl so weit und wir brechen auf.

Bria schrieb am 13.3. 2018 um 20:56:56 Uhr zu

Mora

Bewertung: 2 Punkt(e)

Cato ließ sich von meiner Begeisterung für das grüne Innere des Kraters, für die Wälder und Seen dort, überhaupt nicht anstecken. Ein paar Mal schon hat sie sich vorgenommen, den Berg hoch zu steigen und in den Krater zu schauen. Aber dann findet sie eine schöne Terrasse, besorgt sich ein Eis, setzt sich irgendwo hin und schaut lieber aufs Meer hinaus.
Man kann nicht sagen, dass Cato mich beflügelt.
Ich sagte, ewig können wir im Hotel nicht wohnen, wie gern würde ich nach oben ziehen, da gibt es bestimmt Arbeit. Zum Beipiel ist da ein kompliziertes Bewässerungssystem. Sogar einfach nur Ziegen hüten würde ich. Und eine Diamanten-Mine gibt es da oben auch.
Cato lachte mich aus: dort darf nur hin, wer auf jeder der Nukleiden-Inseln schon einmal gewohnt und gearbeitet hat. Auf den bewohnbaren jedenfalls.

Anders lief es, als Cato meinte, Nuo Líng würde ein so vorbildlich schönes Deutsch sprechen.
Ich war lange genug mit ihm zusammen, entgegnete ich, er spricht nicht schlecht Deutsch, es wird sogar immer besser. Aber keine Rede von vorbildlich!
Da erschien mir Cato ziemlich aufgebracht. Ich fügte gleich hinzu, dass Nuo Líng eben großen Respekt vor ihr hat, und sich Mühe gibt. Und leider ist es so, vor mir hat er eher geringen Respekt.
Ja, vor mir haben alle einen großen Respekt, sagte Cato etwas traurig.

cato\PIA schrieb am 14.2. 2018 um 18:10:44 Uhr zu

Mora

Bewertung: 2 Punkt(e)

War es nicht vergangenen Freitag als wir im Excelsior einzogen? jedenfalls blieben wir den ganzen Ankunftstag im Hotel und am nächsten fühlten wir uns beide krank. Das ist typisch und widerfährt allen Neuankömmlingen hieß es wir ließen vom schönen Frühstück nämlich das meiste übrig und mussten Rede und Antwort stehen. Wir sollen wieder auf unsere Zimmer gehen ein Arzt würde bestellt und uns dort aufsuchen. Es war ein alter Chinese der unerwartet schnell sich meldete und uns auf eine umständliche Art den Puls fühlte. Dann empfahl er uns das kommunale medizinische Zentrum aufzusuchen wo auch die Apotheke ist und gab uns das Rezept für einen heilsamen Tee mit. Nun liegt dieses medizinische Zentrum auf halber Höhe des steilen Berghangs und ist nur über einen schmalen Gebirgspfad zu erreichen. Wir begaben uns hinüber zur Plaza Savigny mit dem schönen Springbrunnen und überquerten sie und bogen in eine Gasse ein die zum Berg hin immer steiler wird und es sind immer wieder einige Treppenstufen zu überwinden. Wie schnell wir außer Atem kamen. Dann bogen wir rechts in den schön gepflasterten Pfad ein und gewannen nach und nach einen guten Blick über Puertamora und auf das unter einem hell leuchtenden Dunst verborgene Meer und Yael stieg immer rascher voran so dass ich sie rufen und bremsen musste. Dann aber verspürte auch ich selbst frische Kraft und als wir angekommen waren gestanden wir uns ein dass wir eigentlich wieder vollkommen gesund waren. Wir besichtigten das auf einem vorspringenden Bergrücken angelegte medizinische Zentrum und entdeckten ein Hospital mit sogar einem startbereiten Helikopter auf dem Dach dessen Flügel sich langsam drehten. Yael wäre bereit gewesen noch weiter bis zum Grat zu steigen und neugierig einen Blick in das Innere des Kraters zu werfen. Vernünftig wie ich bin ließen wir uns in der Apotheke den Tee mischen und ich überredete Yael zur Rückkehr.

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