Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Verunsicherung«
elfboi schrieb am 22.2. 2003 um 00:53:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Es beherrscht der Obolus
seit jeher unsern Globulus.
Mit anderen Worten: Der Planet
sich primär um das eine dreht!
Drum: Schaffe, schaffe, Häusle baue!
Butterbrot statt Schnitzel kaue!
Denn wer nicht den Pfennig ehrt,
der wird nie ein Dagobert!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- Geld oder Leben!
Es ist vom Volksmund eine Linke,
daß das Geld gar übel stinke.
Wahr ist vielmehr: Ohne Zaster
beißt der Mensch ins Straßenpflaster.
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- Geld oder Leben!
Es sagt das Sprichwort: »«Spare, spare,
denn dann hast du in der Not!»«
Der eine spart, kriegt graue Haare,
der andre erbt nach seinem Tod.
Dollar, Demark, Schilling, Lire,
Rubel, Franken oder Pfund:
Die Vermehrung unsrer Währung
ist der wahre Lebensgrund.
Der Mammon, sagt man, sei ein schnöder,
doch ohne ihn ist's noch viel öder.
Im Westen, Osten oder Süden
überleben nur die Liquiden.
Ohne Rubel geht die Ol'ga
Mit dem Iwan in die Wolga.
Für Karl-Otto gilt dasselbe:
Ohne Deutschmark in die Elbe!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- Geld oder Leben!
Wenn Achmed keine Drachmen hat,
lutscht traurig er am Dattelblatt.
Es macht Umberto ohne Lire
mit Spaghetti Harakiri.
Hat der Svensson keine Öre,
eilt von dannen seine Göre;
Nimmt man mir den letzten Schilling,
hab' auch ich kein gutes Feeling.
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- oder Leben!
Geld, Geld -- Geld oder Leben!
-- Erste Allgemeine Verunsicherung
Mäggi schrieb am 22.1. 2002 um 01:42:15 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
redundanz 188
Von ihm ist folgende Anekdote überliefert:
Weiß Ferdl trieb während der Nazizeit einmal drei Schweine auf die Bühne. Er kommentierte: »Die kleine das ist das Kind Mann, die
mittlere ist die Frau Mann, und wegen dieser fetten Sau hab ich 8 Tage sitzen müssen«. Jedermann wußte, was gemeint war ...
(Für die Jüngeren in der Blaster-Gemeinde hier die Auflösung: Es ging natürlich um den Reichstagspräsidenten und späteren
Oberbefehlshaber der Luftwaffe »Herr-Mann« Göring.) Lebte von 1883 bis 1949 und ist damit ein Zeitgenosse Karl Valentins. Genau wie letzterer wurde Weiß Ferdl(*) durch seine Sketche und
Lieder bekannt.
*: Meines Wissens schreibt sich Weiß Ferdl ohne Bindestrich, da der Blaster im Stichwort aber keine Leerzeichen erlaubt, musste ich
oben einen solchen einfügen. Ich bin selber auch Valentin.Und mich interessiert
alles über Valentinstag. Oh, wird sie es mögen?
Ich werde es erfahren, das weiß ich.
Aber wird sie es mögen, denn ich möchte ihr natürlich nichts schenken, was sie verärgert.
Ob ich mal eine gute Freundin einweihe, ihr das Geschenk vorher zeige, und sie um ihre Meinung bitte?
Nein, ich glaube, das ist keine gute Idee, wenn sie es erfährt, wird sie sauer sein, das sie nicht die erste war, die es gesehen hat.
Und damit hätte sie dann recht, mit der Ärgerlichkeit. Psychologen und Sexualforscher vergleichen den Sadomasochismus mit den
zwei Seiten einer Medaille: die Lust am Schmerz des Masochisten kann nur
der Sadist fühlen. Die Verknüpfung der beiden Pole Sadismus (Lust, einem
anderen Schmerzen zuzufügen) und Masochismus (Lust, selbst Schmerzen zu
erleiden) nennt man Sadomasochismus (SM steht für Sado/Maso). ...also ich wollte sagen, das etwa zu dieser Zeit die Verwirrung durch die, ähm, und die Verwirrung wird alljene verwirren, die nicht
wissen ämn und niemand wird wirklich genau wissen, wo diese kleinen Dinge zu finden sind, die verknüpft sind mit einer Art von
Handarbeitszeug, das durch die Verknüpfung verknüpft ist. Und zu der Zeit soll ein Freund seines Freundes Hammer verlieren. Ähh. Und
die Jungen sollen nicht wissen, wo die Dinge, die jene Väter erst um acht Uhr am vorhergehenden Abend dorthin gelegt hatten, kurz vor
Glockenschlag. Dies steht geschrieben im Buch von Sel. In dieser Zeit... Ich sitz mit der Renate in meiner Kemenate
bei einer Flasche Sekt, weil zu zweit sie besser schmeckt.
Ding Dong Ding Dong wer klingelt an der Tür?
Vielleicht ist es der Weihnachtsmann und bringt Geschenke mir.
Ding Dong Ding Dong wer klingelt an der Tür?
Es ist Renates Ehemann, er mißt zwei Meter vier!
(Erste Allgemeine Verunsicherung, schon ein paar Jahre her...) Als geouteter Schwuler kann ich andere Männer jeder Schattierung bei einem Gespräch dadurch irritieren, daß ich ihnen kurz, aber
deutlich auf den Schritt schaue. Mehrere Gedanken beim Gegenüber sind möglich: 'Hosenstall auf', 'der will was', 'merkt der was?' oder
einfach Ignoranz bei Hornochsen und Heiligen. Man kann das natürlich weder bei jedem machen, noch sollte man den Trick
überbeanspruchen, aber gut eingesetzt bringt es verkrustete Gesprächsstrukturen zum Tanzen.
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