immer
Bewertung: 9 Punkt(e)Die Worte Immer und Niemals, habe ich längst aus meinem Wortschatz gestrichen, sie werden oftmals zur Lüge in dem Moment, wo sie ausgesprochen werden.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 484, davon 462 (95,45%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 169 positiv bewertete (34,92%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 141 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,227 Punkte, 191 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 24.1. 1999 um 03:07:53 Uhr schrieb Dragan über immer |
| Der neuste Text | am 30.5. 2026 um 10:46:05 Uhr schrieb della rossa über immer |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 191) |
am 28.1. 2012 um 12:01:27 Uhr schrieb
am 24.7. 2020 um 09:18:14 Uhr schrieb
am 21.6. 2002 um 00:52:28 Uhr schrieb |
Die Worte Immer und Niemals, habe ich längst aus meinem Wortschatz gestrichen, sie werden oftmals zur Lüge in dem Moment, wo sie ausgesprochen werden.
Immer, wenn ich mich von allen verlassen – also wirklich einsam – fühle, komme ich hierher, um
mich in den Assoziationen zu verlieren! Wenn ich dann die verschiedenen Texte in mich aufgesaugt
habe, fühle ich ganz tief in mir wieder etwas mehr Zufriedenheit. Ich habe das Gefühl, daß nicht nur
ich einsam bin, sondern das wir viel mehr sind; eine große Gemeinschaft vereinsamter Menschen!
Danke, daß es Euch gibt!
Immer schreist du mich an, immer kommst du zu spät, immer muss ich das machen, immer glaubst du ich lüge, immer muß ich alles drei mal sagen, immer gibst du zuviel geld aus, immer muß ich dir hinterher räumen, immer ist der tank leer, immer läßt du die zahnpastatube offen, immer pinkelst du daneben, immer hast du keine lust, immer läufts du weg, wenn ich mit dir reden will, immer hast du was zu meckern!
Liebst du mich immer noch?
Die Menschen sind berechenbar.
Immer?
Nein nicht immer!
Menschen sind grausam.
Auch nicht immer!
Menschen sind kreativ ...
usw. ...
Menschen und Situationen sind immer unterschiedlich, weswegen das Wort immer auf Zusammenhänge doch nur dann paßt, wenn eine gehörige Portion Flexibilität im Satzinhalt gewährleistet, daß der Mensch flexibel reagiert in seinem Denken und Handeln.
Auch wenn wir Gewohnheitstiere sind, so handeln wir nicht immer gleich, weil das Wasser nur einmal den Fluß des Lebens runterfließt....
Ist ein Jahr eine lange Zeit? Ich dachte nämlich, nach einem Jahr ist sie bestimmt geschmolzen. Ich bin 350 Tage lang 350 Kilometer weit geflüchtet. Tatsächlich hatte ich lange Zeit das Gefühl, sie endlich verloren zu haben. Und dann kommt man wieder, wirft einen Blick in die falsche Richtung, sie steht da und lächelt dieses Rasiermesserlächeln, und schon ist alles wieder da, die Gefühle, die Gedanken, die Sehnsucht, der Abgrund. Und sie ist immer noch unerreichbar. Ich bin immer noch zu schwach. Und ich liebe sie, immer noch. Wie eine Schlange ihre Haut habe ich habe den Gedanken abgeworfen, sie vergessen zu können. Sie sucht mich heim, wo ich auch bin. Und sie bleibt. Immer.
Immer wenn ich das Auge betrachte durchflutet mich eine Welle unsagbarer Angst. Von weitem habe ich ihre Gesichter beobachtet, nichts rührte sich in ihnen. Selbst als das Walbaby aus der frischen Wunde in der Flanke des Wals rutschte arbeiteten sie weiter als sei nichts geschehen. Nur in einer Ecke stand einer von ihnen unbemerkt von den andern. Mit weit aufgerissenen Augen, seine Finger zu einer Kralle erstarrt, zerkrazte er sich das Gesicht. Sein Blut tropfte zu Boden und floß zusammen mit dem des Wals in einen winzigen Abfluß. Das Geräusch welches das Blut dabei machte ähnelte dem eines flüchtenden Tieres.
Bettina Beispiel schrieb am 11.11. 2004 um 21:13:05 Uhr zu
Festus
Bewertung: -1 Punkt(e)
Erst Totschweigen
Dann Lächerlich machen
Dann behaupten - man hätte dies schon immer gewusst
Wie immer wenn die Dinge interessant werden!
Freiwirtschaft
SilvioGesell
GelbBlaster
Warhaftigkeit
...ist paradoxerweise wohl genau das Wort, das nie Realität sein wird.
Immer beinhaltet die Vorstellung der Ewigkeit, die wir uns eigetnlich nicht vorstellen koennen, weil sie uns und umser Dasein uebersteigt. Alles was wir machen, wird eines Tages wieder vergehn geneuso wie wir eines Tages nicht mehr sein werden. Nichts bleibt fuer die Ewigkeit, was unserer Vorstellungskraft immanent ist. Das laesst uns aber immer die Chamce der Veraenderung.
Immer und immer wieder befällt mich diese Angst. Immer und immer wieder fürchte ich den Tod.
Ich habe Angst vor dem Tod, vor dem was danach ist, oder was meiner Meinung nach nicht danach ist, das Leben.
Ist es die Angst vor dem Leben?- doch ich liebe mein Leben, wie kann es sein, dass ich vor etwas, dass ich liebe, Angst habe?
Es ist die Angst verletzt zu werden, die Furcht verletzende, schreckliche Dinge, die mir passiert sind, aufzuarbeiten, darüber nachzudenken, sie endlich vergessenzukönnen.
Die Angst vor der Freiheit, ohne diese Gedanken.
Das ist der wahre Grund für die Todesangst, die Angst, frei zu sein, loszulassen und endlich Ruhe zu haben.
Himmlische Ruhe.
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