| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
93, davon 93 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 28 positiv bewertete (30,11%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
265 Zeichen |
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0,312 Punkte, 45 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 26.2. 2000 um 12:24:45 Uhr schrieb Tanna
über positiv |
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am 23.10. 2025 um 21:12:07 Uhr schrieb Schmidt
über positiv |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 28.9. 2003 um 13:56:15 Uhr schrieb ip ep über positiv
am 15.5. 2003 um 16:00:39 Uhr schrieb biggi über positiv
am 10.8. 2002 um 16:30:59 Uhr schrieb Mutant über positiv
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Positiv«
Mcnep schrieb am 30.6. 2001 um 15:27:02 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Bei uns in Düsseldorf gibt es auf der Cornelius-Straße einen Blumenladen, über dessen Tür mit grünen Chancery-Schnörkelschreibbuchstaben steht: 'Der positive Blumenladen'. Jedesmal, wenn ich mit der 701 oder 711 von der Berliner Allee aus Richtung Färberstraße dort vorbeifahre, stelle ich mir die gleichen Fragen:
1.) Gibt es negative Blumenläden? Was kauft man da? Giftsumach und Totentrompeten? Oder nur die Wurzeln?
2.) Sind die Blumen und Arrangements in diesem Laden besonders positiv? Wie drückt sich das aus?
3.) Ist der oder die Inhaberin vielleicht Anhängerin von Murphy, Freitag oder irgendeinem anderen Liberalesoteriker? Bekomme ich dort Affirmations-Sträuße und neurolinguistische Beileidskarten (»Sag zehn Mal: Mein Mann ist zwar tot, aber ich bin nicht traurig.«) ?
4.) Ist es vielleicht, was bei Floristen und Düsseldorfern gar nicht so selten wäre, gar ein HIV-infizierter Homosexueller? Eine rehabilitierte Fixerin? Bluter können, glaube ich, gar nicht Florist werden, weil die sich 10mal am Tag an irgendwas schneiden und pieken. Ich kenne einen Floristen, der hat ausgesprochen unansehnliche Hände, aber das haben Steinmetze auch, Handwerk hat eben seinen Preis.
Jedenfalls geht mir dieses und ähnliches jedes Mal durch den Kopf, wenn ich mit der 701 oder 711 die Cornelius-Straße Richtung Karolingerplatz fahre. Vielleicht steige ich ja doch eines Tages mal zwei Haltestellen früher aus und gehe in den positiven Blumenladen. Wenn es ein Schwuler wäre, fänd ich das okay, obwohl ich mich bei effeminierten Schwestern meist ausgesprochen unwohl fühle, und die meisten Floristen und Friseure sind, wenn sie denn schwul sind, auch so richtig schwul. Wenn der positive Blumenladen einer etwas spinnert-freundlichen älteren Lady gehört, die den Namen für eine nette Idee hielt, auch gut. Aber aus purer Angst, es könne sich bei dem Besitzer des positiven Blumenladens um eine Person handeln, für die mit positiv die Abgrenzung vom Negativen in der Welt gemeint ist, bin ich bisher nicht in den positiven Blumenladen gegangen und werde es wohl auch in Zukunft nicht tun. Denn ich habe festgestellt, daß es für Leute mit entschieden positivem Denken eine verdammt harte Arbeit ist, in dieser Welt allzeit positiv zu sein. Ich entlaste diese Menschen, indem ich einen Bogen um sie mache.
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