Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hosenboden«
Spastian Rüdi schrieb am 7.1. 2014 um 17:14:06 Uhr zu
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Die Namen: Märchen, Sagen, Schwänke u.s.w. sind auch hier im Volke unbekannt, und in der Regel sagt man dafür: Räthsel, Strössel. Das Letztere deutet vielleicht darauf, daß man sie gern in einer gewissen künstlerischen Form, wo möglich mit bestimmten überlieferten Worten erzählt. Das Wort Räthsel scheint ganz denselben Sinn zu haben, wie Gespräch. Gespräch wird nach Emil Sommer in andern Gegenden auch für Sage und Märchen gebraucht, und Räthsel bedeutet in unsern Gegenden auch soviel als das Wort Gespräch in der deutschen Schriftsprache bedeutet. So sagte ein Mann aus Pöhlde, bei dem ich nach alten Ueberlieferungen geforscht hatte, ausweichend: „Jetzt haben die Leute ihre Räthsel von Duderstadt, wo das große Feuer gewesen ist.“ Wenn ich nicht irre, so war es in Lauterberg, wo man (wol besonders die Märchen und Schwänke) alte Schnitzer, alte Schnitzerchen nannte. Auf dem Oberharze selbst bis fast nach Nordhausen hin nennt man die Ueberlieferungen auch „Grundgeschichten“. Sie wollen also den wahren Grund haben, sagte ein Mann in der Gegend von Herzberg, nachdem ich ihm begreiflich gemacht hatte, daß es mir um die mündliche, von den Vorfahren ererbte Ueberlieferung zu thun sei. - In Dorste und andern Dörfern jenseits Osterode nach Göttingen zu sagt man auch „Vertellräthsels“ (Erzählräthsel). - Im Halberstädtischen habe ich für Märchen und Sagen nur den weitläufigen Ausdruck gehört: „Ole Geschichten von Olders her te vertellen“; bestimmter ist auf dem Oberharze der entsprechende Ausdruck: „Ole Vertelligen.“ Wo das Wort Sage einmal vom Volk gebraucht wird, fehlen einer Erzählung gewöhnlich die mythischen Züge und es liegen bestimmte geschichtliche Erinnerungen vor. Werden Märchen und Sagen aufgeschrieben, so werden sie zu „Abfassungen“ und kommen „in die Drucke“.
Tobias schrieb am 21.6. 2013 um 17:36:55 Uhr zu
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Zu beiden Seiten war es von steilen grünen Abhängen begrenzt, welche sich nahe an dem Orte, wo ich lag, zu einem Halbkreise von grasbewachsenen Felsen schlossen, über die hinab zahllose Cascaden hüpften. Doch die Hauptschönheit der Aussicht war das reiche Grün von allen Seiten, und hierin, glaube ich, liegt der eigenthümliche Reiz aller polynesischen Landschaften. Überall unter mir, vom Fuße des Abhanges, an dessen jähem Rand ich unbewußt gelegen hatte, bis in die weiteste Ferne zeigte sich eine solche Masse von Laub in so reichlichem Überfluß, daß man unmöglich bestimmen konnte, welche Baumarten es waren.
Bettina Beispiel schrieb am 13.9. 2013 um 19:21:13 Uhr zu
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Größere Güter gibt es im Bezirke nur wenige. Die einzigen sind das Nürtinger Spitalhofgut Tachenhausen bei Ober-Boihingen und das freiherrl. v. Thumb’sche Hofgut Hammetweil, beide mit eigener Markung und verpachtet; sodann der Jushof auf der Markung Neuffen und der Burrenhof auf der Markung Erkenbrechtsweiler (beide erst neu gegründet). Auch in den Orten selbst finden sich wenige größere Gutsbesitzer, und ein Besitz von 20 und mehreren Morgen gehört schon zu den Seltenheiten.
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