Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 128, davon 124 (96,88%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 53 positiv bewertete (41,41%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.10. 1999 um 19:29:43 Uhr schrieb
Vampyra über Kartoffel
Der neuste Text am 23.11. 2022 um 19:06:26 Uhr schrieb
schmidt über Kartoffel
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 49)

am 24.1. 2006 um 08:06:08 Uhr schrieb
Prof. Dr. Dr. Robin über Kartoffel

am 9.4. 2006 um 15:29:57 Uhr schrieb
kingfish über Kartoffel

am 18.7. 2006 um 20:07:28 Uhr schrieb
Dunkelrot über Kartoffel

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kartoffel«

wuzi schrieb am 8.11. 1999 um 20:51:53 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 8 Punkt(e)

während der Kriegsjahre, wir lebten damals in Fürstenwalde/Spree, wurde die Stadt zur Festung erklärt und es gab pro Tag und Person 1/4 kg Brot und 1/4 kg Kartoffel zu essen. Ich selbst kann mich nicht mehr erinnern, ich war noch zu klein, ich weiß es aus Erzählungen von meiner Mutter. Jedenfalls legte sie jeden Tag eine Kartoffel zur Seite und sparte sie für Weihnachten. Und so konnten wir uns am Heiligen Abend mit Kartoffeln satt essen. Das kann sich heute wohl kaum jemand vorstellen, ich selbst auch nicht.

Liamara schrieb am 24.10. 1999 um 19:34:46 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 9 Punkt(e)

Früher fand ich Kartoffeln immer sterbenslangweilig, weil zuhause gab es die so gut wie jeden Tag. Kartoffeln mit Sosse, tagein, tagaus. Jetzt wohne ich schon ein paar Jahre allein, und es gibt Kartoffeln nur, wenn ich mal ausgehe - oder nach Hause zu Mama fahre. Und jetzt mag ich Kartoffeln. Paradox, was.

Mik schrieb am 13.10. 2000 um 21:32:54 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wir lebten als sechsköpfige Familie vor 40 Jahren in einem Haus. Mein Vater, der Familienernährer verdiente als angelernter Maschinenarbeiter einen kärglichen Lohn und somit war die Kartoffel der Hauptbestandteil unserer Ernährung. Zwanzig Zentner wurden jeden Herbst eingekellert und dienten der Familienernährung. Als ich mit siebzehn zuhause auszog schwor ich mir, nie wieder in meinem Leben eine Kartoffel zu essen. Heute liebe ich die (ausgewählte) Kartoffel in ihren tausend Variationen über alles.

Grimbert schrieb am 8.11. 1999 um 20:32:55 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Kartoffel ist eine Knolle, die in der Erde wächst. Sie kommt ursprünglich aus Amerika und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Soweit ich weiß setzte sich die Kartoffel in der Zeit um den dreißigjährigen Krieg noch aufgrund eklatanter Knappheit an Nahrungsmitteln durch. Da die oberirdischen Früchte, die die Kartoffelpflanze feilbietet, giftig sind und die dummen hungrigen Menschen damals sie aßen, hatte die Kartoffelpflanze am Anfang einen schwierigen Stand bei der europäischen Bevölkerung. Sie setzte sich aber dann endgültig als Massennahrungsmittel durch, als sie durch ihre einfache Zubereitung gerade für die buschstäbliche Ernährung von Armeen sich anbot. Die Kartoffel ist ein anspruchsloses Gewächs, sie gedeiht nahezu in jeder Erde und kommt auch mit wenig Wasser aus. Kartoffeln mit Quark und Knoblauch halte ich für eine beliebte Zwischenmahlzeit, nicht nur weil es lecker schmeckt, sondern auch wegen des hohen Gehaltes an Stärke, die über lange Zeit hin sättigt. Die Kartoffel ist soetwas wie eine Allround-Knolle: Sie wird gebraten, gekocht, geröstet, aber leider kann sie nicht roh verzehrt werden. Sie ist ein nettes Spielzeug für Fälscher (Kartoffeldruck) und macht nicht süchtig, nur satt. Vom Geschmack her ist sie etwas fade, daher empfehle ich stets bei der Zubereitung von Kartoffeln etwas Kümmel hinzuzufügen.

wauz schrieb am 21.7. 2001 um 00:34:37 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 2 Punkt(e)

Entgegen weit verbreiteter Meinung ist die Kartoffel keine Wurzelknolle, sondern eine Verdickung des Stengels. Deswegen werden Kartoffeln auch grün, wenn sie Licht ausgesetzt sind. Grüne Kartoffeln soll man nicht essen, weil sie Solanin enthalten. Deswegen muß man Kartoffeln nicht nur kühl, sondern auch im Dunkeln lagern. Azetaldehyd, der von Äpfeln ausgeschieden wird, bringt die Kartoffel zum Keimen. Weil Azetalddehyd schwerer als Luft ist, muß man im Keller die Äpfel unten, und die Kartoffeln oben lagern. Besser ist es, man hat zwei getrennte Keller.

Jall schrieb am 24.10. 2009 um 16:37:55 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das Wort gehört laut repräsentativen Meinungsumfragen eines renommierten Instituts für Sprach Be- und Verwertung zu den schlecht angezogensten Wörter der Deutschen Sprache.

Eine Sprecherin des Instituts wurde erläuternd zurate gezogen. Nach der Bewertung durch mehrere tausend Deutschsprachige, haben die Forscher ein eindeutiges Ergebnis erzielen können, sagte sie. Die Kartoffel sie bei den meisten Befragten durchaus auch als Ur-Deutsche Küchenzutat bekannt, jedoch sei die Bezeichnung für ein solches Kulturgut mehr als unzureichend festgelegt worden, heißt es.
Nach der Überzeugung der Kartoffel-Genießer solle man sich in kürze einen neuen Namen für das Objekt ausdenken. Als Vorschläge seinen »Ulaum, Loput und Fasassel« genannt worden.
Die Endscheidung des Bundestages, der sich nun zuständig fühle, da es um ein Problem von nationaler Tragweite gehe, werde für kommenden Mittwoch erwatet, so die Sprecherin Viola Vogt im Interview.

enjoy schrieb am 12.7. 2001 um 18:34:44 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kürzlich las ich in einem Roman von einem Mann, der ein Kartoffelgesicht habe.
Ich versuchte mir ein Kartoffelgesicht vorzustellen, aber es gelang mir nur sehr schwer. In meiner Vorstellung sieht das ganz widerlich aus... Dennoch hatte der Mann im Roman ständig Frauen, die sich unwiederstehlich zu ihm hingezogen fühlten. Literatur...tz,tz.
Noch weniger könnte ich mir allerdings ein Reis- oder Nudelgesicht vorstellen. Oder muss es einfach Gericht statt Gesicht heißen?

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