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tullipan schrieb am 13.8. 2009 um 14:39:08 Uhr über

Vergewaltigung

warum diese frau mir das antun wollte. das ist mehr als auf die nerven gehen, das ist eine abstruse, groteske wirklichkeit, die mir die luft zum atmen nimmt, die mich verformen will in eine bizarre art von sein.
ich habe den vollen beziehungs-burn -out. ich bin ausgebrannt von der beziehung, und sie hat sich von mir getrennt und sich , nicht nur einem , entgültig zugewandt. sie hat mich verlassen, verbannt aus ihrem leben, nachdem sie geschafft hat, was sie wollte. mich zuerniedrigen, zu demütigen und wehzutun und mir die freude am leben zu nehmen, mich verunsichert und sprachlos zurückzulassen.
und mein bild von frauen im allgemeinen nachhaltig schwarz zu färben, mir angst zu machen vor einem zusammensein, vor einer gefühlvollen bindung an eine andere frau.
und in diesem moment diese frau, die ich bis jetzt noch garnicht wahrgenammen hatte, oder daß sie irgendetwas in meinem leben bedeuten sollte.
sie sitzt am wirtshaustisch, mit drei anderen männern, mit denen ich so flüchtig bekannt bin. sie trinken.
wir haben kurz augenkontakt, sie sieht mich an und sagt, ich bin eine schlampe und ich weiß, du magst schlampen. in mir krampft sich etwas zusammen. nein, nur das nicht. ob du eine schlampe bist oder nicht, ist mir egal, aber du wirst keine schlampe an mir sein.
ich mag nicht mit einer schlampe was zu tun haben, das ist es wirklich nicht, was ich suche. ich gehe stumm vorbei, bestelle etwas zu trinken und setze mich an einen anderen tisch.
nur ruhe vor solchen frauen, das will ich.
einige tage später die nächste begegnung mit dieser frau, im selben lokal.
ich sitze alleine am tisch im beinahe leeren lokal, sie platziert sich an einem tisch genau mir gegenüber und redet laut, vor allem in meine richtung und sieht mich immer direkt an, denke ich zumindest, da ich ziemlich kurzsichtig bin und aus dieser entfernung, zwei bis drei meter nur verschwommene gesichtszüge wahrnehmen kann.
sie redet laut, ich brauch was zu trinken, schreit sie in erregtem zustand, die männer sind alle so fies und solche arschlöcher.
ich denke mir, lass mich in ruhe, du bist es nicht, die ich da treffen will, ich mag dich nicht wirklich.
sie trinkt auf kredit, schreit weiter herum, ich denke nur, das geht mich nichts an, ihre probleme mit anderen männern, die sie hat oder gehabt hat, auf jeden fall nicht mit mir.
irgendwann geht sie dann mit einem anderen fort, zwei drei vier stunden später nachdem sie gekommen ist und doch noch einige gäste mehr sich in dem lokal aufhalten.
pffh, denke ich mir, so eine art von störendem nebengeräusch endlich weg, ich kann mich wohler fühlen und ich habe nicht andauernd, scheißtypen, die männer sind alle schweine und so, ich komme aus polen, da wird eine frau wie eine prinzessin behandelt und ähnliche aussagen. ich kann mich noch erinnern, daß sie sich mir vorgestellt hat als schlampe, und jetzt will sie halt als prinzessin behandelt werden oder trauert dem umstand nach. ich will es nicht wirklich wissen.
ich habe meinen eigenen grant in bezug auf beziehungen und auf jeden fall auch nicht so eine auswahl an wechselnden sexpartnerinnen wie das, was ich an dieser frau gesehen und von erzählungen bekannter, die nicht immer so glaubwürdig sind,natürlich,natürlich, gerüchte und was halt so erzählt wird. also hat sie probleme mit männern und sie sind alle schweine und aschlöcher, gleichzeitig hat sie eine menge intimen umgang mit männern.
ich bin noch nicht über die probleme mit meiner vorigen beziehung klargekommen und habe keine sexpartnerinnen.
ich will nicht in die probleme oder sonstwas dieser frau hineingezogen werden.
die nächste begegnung mit dieser frau, wieder im selben lokal.
das lokal ist an diesem abend gut besucht, laute musik. ich habe auch einiges getrunken. sie trinkt, ein bier nach dem anderen, und schreit laut herum. die männer wollen alle, dabei nennt sie eine bestimmte art von geschlechtsverkehr.
stundenlang skandiert sie nur die eine sache, mit einer lauten stimme, die die dröhnende rockmusik übertont. die männer wollen alle nur, und sie nennt diese art von geschlechtsverkehr. sie redet hauptsächlich in meine richtung, das mir schon die ohren zu summen anfangen. stundenlang. keinen der anderen anwesenden interessiert es.
aber sie konzentriert sich irgendwie auf mich. ich nehme meine melodika heraus lenke mich ab mit musik machen, das ist erträglicher für mich. ich will das nicht hören, will aber auch nicht woanders hingehen, das ist mein stammlokal, in dem ich mich meistens aufhalte, wenn ich fortgehe.
sie geht an mir vorbei, zu mir hin und meint, was soll diese scheißmusik da mit der melodika, ich soll aufhören. ich sage ihr, was gehts dich an, ich spiele wenns mir paßt.
sie geht wieder weg, voller wut und bginnt noch lauter und immer auf mich konzentriert ihren satz zu schreien. die männer wollen alle nur, und nennt wieder und immer wieder diese besondere art von geschlechtsverkehr. irgendwie sin dmeine nerven schon blank, ich habe auch nicht zu ihr gesagt, sie soll ihr dummes geschrei einstellen, das nervt mich und sie greift mein musikspielen an, das die anderen lustig finden oder es ist ihnen einfach egal.
okay, rufe ich in ihre richtung, ich will das, und nenne diese art von besonderem geschlechtsverkehr, un dich finde es toll, das du es auch machst. ich werde es mit dir machen, und du wirst es so toll finden.
sie zeigt einen freudigen gesichtsausdruck, kommt zu mir, drückt ihren körper an mich, ich kann ihre sexuelle erregtheit spüren und riechen.
sie macht mir komplimente, wie toll sie mein musikmachen findet und das ist ein leinwandes instrument, die melodika. plötzlich ist sie ganz anders.
jetzt werde ich zornig.
meine nerven. ich habe dich angeschwindelt, sage ich zu ihr. ich werde nie mit dir, und ich nenne diese besondere art von geschlechtsverkehr.
weil ich mag das nämlich nicht und es macht mir keine lust.
so ein lästige person, die weiß garnicht, wie sie auf meinen gefühlen herumgetrampelt hat. hat sie es anscheinend nicht notwendig, respekt gegenüber anderen menschen aufzubringen und das nicht unbedingt alle das wollen müssen, was sie mag und ihr gefällt. würde ich als mann mich derartig einer frau gegenüber äußern, täte ich prügel kassieren.
wer schützt mich vor solchen perfiden grausamkeiten.
wie kann ich mich selber schützen, wenn ich als mann ja derjenige bin, der die situation bestimmt, weil ich ja ein mann bin in einer von männern bestimmten gesellschaft, wie es heißt.
nicht ein freund, keine bekannte, keine psychologisch versierte person interessiert sich für mein problem. interessiert sich für mein problem.


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