Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 106, davon 106 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 43 positiv bewertete (40,57%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.11. 1999 um 20:50:12 Uhr schrieb
Knuffel über Entropie
Der neuste Text am 4.4. 2021 um 14:52:45 Uhr schrieb
Christine über Entropie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 42)

am 9.6. 2014 um 20:38:50 Uhr schrieb
Christine über Entropie

am 8.3. 2014 um 12:54:46 Uhr schrieb
Christine über Entropie

am 19.3. 2005 um 10:45:14 Uhr schrieb
Täubchen über Entropie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Entropie«

Danny schrieb am 10.4. 2000 um 12:38:36 Uhr zu

Entropie

Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Universum dehnt sich aus, mit sehr grußer Geschwindigkeit. Das kann man an der Rotverschiebung sehen.

Andersherum wäre es, wenn es immer kleiner werden würde, bis es dann alles in einem winzig kleinen Punkt konzentriert wäre.

Dieser Punkt wäre sehr ordentlich, und zwar in dem Sinne, daß eine maximale Komprimierung der Masse physikalisch gesehen die größtmögliche Ordnung darstellt.

Wiederum andersrum gesehen heißt dies, daß sich unser Universum, da es sich ausdehnt, einer immer größer werdenden Unordnung nähert.

So weit alles ganz logisch (keine Angst, bleibt es auch). Da sich nun das ganze Universum -also auch die Erde und wir selbst- in diesem Prozeß der immer größer werdenden Unordnung befindet, heißt dies folgerichtig, daß alle Versuche, die Unordnung zu verringern (z.B. aufzuräumen oder zu spülen oder nicht zu rauchen usw.) von vornherein kläglich zum Scheitern verurteilt sind, da alles von selbst wieder unordentlich wird -früher oder später.

Ein weiteres gutes Beispiel hierfür sind Computer. Auf den ersten Blick vergrößert ein Computer mit Datenbank usw. die Ordnung im Universum. Aber nur auf den ersten Blick. In Wirklichkeit versetzt die in den Chips verbratene Energie und somit abgestrahlte Wärme die Luft- und andere Moleküle in eine Aufregung, die man auch als Entropie bezeichnet (also Unordnung). Also wieder ein kläglicher Versuch.

Ich sehe unsere Leben als temporäre (und selbstverständlich von vornherein zum Scheitern verurteilte) Versuche, die Unordnung zeitweise und nur ganz lokal zu unterbinden oder scheinbar zu verringern. So schafft sich jeder seine eigene kleine heile Welt.

Ein Schrebergärtchen, ein Scheissdreck.

Ayo schrieb am 24.4. 2001 um 05:37:44 Uhr zu

Entropie

Bewertung: 4 Punkt(e)

Entropie ist eine Rechengröße, die in der Wärmelehre den Zustand eines Systems (Gas oder Flüssigkeit) charakterisiert. Nach dem 2. Hauptsatz der Wärmelehre kann die Entropie bei Zustandsänderungen des Systems nicht abnehmen (Entropiesatz), z. B. kann mechanische Arbeit zwar vollständig in Wärme, nicht aber Wärme vollständig in mechanische Arbeit umgewandelt werden.

L. Boltzmann erkannte, dass der Entropiesatz gleichbedeutend ist mit folgender Wahrscheinlichkeitsaussage: Die auf die einzelnen Moleküle eines Körpers verteilte Bewegungsenergie geht stets von einem weniger wahrscheinlichen Verteilungszustand in einen wahrscheinlicheren über, nicht aber umgekehrt. Sind z. B. alle Luftmoleküle zu Anfang in einer Ecke eines Zimmers, so verteilen sie sich gleichmäßig in diesem Zimmer: die Entropie nimmt zu.

Es ist jedoch praktisch ausgeschlossen, dass umgekehrt die gleichmäßig verteilten Moleküle sich einmal alle in einer Zimmerecke ansammeln. -

Entopie führt also zu Auflösung.
Vielleicht ist »Leben« das Gegenstück zu »Entropie«?

Knuffel schrieb am 23.11. 1999 um 20:50:12 Uhr zu

Entropie

Bewertung: 6 Punkt(e)

Die Entropie ist ein Maß für die Unordentlichkeit der Dinge. Entropie ist sozusagen die Wahrscheinlichkeit, ein System in einer bestimmten Konfiguration vorzufinden.
Schon der Chemiker Ludwig Boltzmann beschäftigte sich mit der Entropie. Für ihn war der zweite Hauptsatz der ThermodynamikDie Welt strebt einem Maximum an Entropie zu«) ein Beleg für die Endlichkeit der Welt.
Für seine abenteuerliche Theorie wurde er von Kollegen derart angefeindet, daß er sich schließlich 1906 umbrachte. Auf seinen Grabstein wurde S = k * ln W eingemeißelt, seine Formulierung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik.
Und Boltzmann hatte doch recht.

Alex (http://www.wasistzeit.de) schrieb am 13.3. 2001 um 03:02:48 Uhr zu

Entropie

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die Entropie ist der Grad der Zunahme von Unordnung in einem geschlossenen System, und wird vom zweiten Hauptsatz der Thermodynamik beschrieben.

Das Internet selbst ist das beste Beispiel für Entropie. Ständig erhöht sich die Anzahl sogenannter »toter Links«. Täglich werden tausende von Webseiten hochgeladen, doch nur wenige werden wieder gelöscht, sobald sie nicht mehr aktuell sind. Fast jeder bedeutende Kinofilm bekommt seine eigene Informationsseite im Netz. Doch wer interessiert sich denn schon bald nach dessen Veröffentlichung noch überhaupt dafür?
Das Gleiche gilt für die Browser: HTML, die Sprache aller Internetbrowser wird seit mehr als 20 Jahren immer weiterentwickelt, ergänzt und verändert, so daß sich widersprüchliche und mehrdeutige Anweisungen erzeugen lassen. Jeder Browser interpretiert diese Anweisungen anders. Das gilt zu einem Großteil selbst für eindeutige Anweisungen.

Am Ende der Entropie steht meist der totale Zusammenbruch eines Systems. Somit kehrt wiederum eine gewisse Ordnung ein, und der Kreislauf des Lebens wird perfekt. Irgendwie ist doch alles ein ewiger Kreislauf.....

Gahringer schrieb am 9.1. 2001 um 10:05:18 Uhr zu

Entropie

Bewertung: 3 Punkt(e)

Entropie bezeichnet die Tendenz eines geschlossenen Systems sämtliche Energiedifferenzen auszugleichen, um einen möglichst homogenen Zustand zu erreichen.

margot alias ralph schrieb am 21.10. 2002 um 23:47:53 Uhr zu

Entropie

Bewertung: 1 Punkt(e)

von scharf
nach stumpf
merkwürdige sache
ewig unberechenbar
hinterher bin ich nicht mehr derselbe
wie nach einem gewitter
vom blitz getroffen
taumel ich in den neuen tag
dein geruch haftet an mir
wie eine blume
wir liebten uns nach jahren
nach vielen männern
vielen frauen
die dazwischen lagen
liebten wir uns nicht
immer?
was besteht?
eine alte bekanntschaft
mit gelegenheitssex
dein kleiner körper war mir noch
vertraut
deine haut wie mamor
ich kann den schmerz aus den
falten deines gesichts
lesen
nach 10 jahren kamen einige hinzu
du weißt es
ich weiß es
es ist nur eine frage der zeit
und wir gehen endgültig aus dem leim
von schmerzmitteln und
alkohol vergiftet
von dope benebelt
gibst du uns in 10 jahren
noch einmal eine chance?
wir haben nur uns
und einige männer und
frauen, die
dazwischen liegen
ich winke dir nach
als du dich mit dem geklauten
fahrrad
von meiner terasse
aus dem staub machst

http://www.leselupe.de/lw/showthread.php?threadid=31035

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