Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 97, davon 91 (93,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 34 positiv bewertete (35,05%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 11.7. 2001 um 21:02:37 Uhr schrieb
Mcnep über Polen
Der neuste Text am 13.7. 2019 um 11:22:29 Uhr schrieb
sechserpack über Polen
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am 28.5. 2012 um 13:45:06 Uhr schrieb
Dietherr über Polen

am 19.12. 2009 um 18:32:34 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Polen

am 22.3. 2009 um 00:10:39 Uhr schrieb
Yadgar, Ambassador of POVghanistan über Polen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Polen«

Mcnep schrieb am 11.7. 2001 um 21:02:37 Uhr zu

Polen

Bewertung: 15 Punkt(e)

In Polen, in jenem Januar
Wurde ein Hund gefangen
Der hatte um seinen mageren Hals
Eine Tafel aus Pappe hangen.

Darauf stand: Bitte um Hilfe!
Wir wissen den Weg nicht mehr.
Wir sind fünfundfünfzig
Der Hund führt euch her.

Wenn ihr nicht kommen könnt
Jagt ihn weg.
Schießt nicht auf ihn
Nur er weiß den Fleck.

Die Schrift war eine Kinderhand.
Bauern haben sie gelesen.
Seitdem sind eineinhalb Jahre um.
Der Hund ist verhungert gewesen.


Bert Brecht, Kinderkreuzzug, Schluß

toschibar schrieb am 23.8. 2002 um 18:04:17 Uhr zu

Polen

Bewertung: 8 Punkt(e)

Mein Urlaub in Polen war schon toll, aber alles kam anders, als ich es vorher geplant hatte.
Alles fing damit an, dass ich in Warschau nicht den Kulturpalast gefunden habe. Statt dessen stiess ich auf ein ganz besonderes Museum: Museo Lazaro Galdiano. Die opulente Villa mit einem kleinen Park war wahrhaftig einen Besuch wert. Allein die vielen Goya-Bilder zogen viele Besucher an.
Ausserdem konnte ich vom Hotel-Balkon jeden Tag bei einer Bullenhitze je einen Stierkampf ansehen.
Der Akzent, den die Polen in diesem - sehr grossen - Teil der Stadt sprachen, war sehr eigen. Ich habe einen Polen aus Krakau kennen gelernt, der genau so wenig verstand, wie ich.
Das Essen war ausgesprochen gut, scharf gewürzt und oft handelte es sich um raffinierte Kreationen mit Meeresfrüchten ... von einheimischen Fischern gefangen, wie mir versichert wurde. Dass es in der Ostsee so schmackhafte und exotische Viecher gibt, war mir neu.
Die Strände waren gross, es gab viele Deutsche dort, weshalb man auch spätestens um 06:00 Uhr in der Frühe am Strand sein musste, um einen Platz zu ergattern. Das Wasser war klar und pi-warm, man bot Surf-, Wasser-Ski- und Tauchkurse an.
Die polnische Nationalflagge wurde geändert, sie ist jetzt rot - gelb - rot. Warum, weiss ich nicht, sieht aber schick aus.

Ich fahr da auf jeden Fall wieder hin.

Mäggi schrieb am 18.3. 2002 um 23:33:50 Uhr zu

Polen

Bewertung: 3 Punkt(e)

einige menschen fühlen sich ja berufen, die armen polen vor den fiesen witzen in schutz zu nehmen. aber leider sind die polen durchaus zur selbstironie fähig, und was ich an triathlon-, papst-im-supermarkt- etc.-witzen kenne, haben mir meistens echte polen erzählt. darüberhinaus haben sie scheinbar noch eine andere art von witzen auf lager, die die meisten deutschen so lustig wie blinddarmentzündung finden. wie gut, daß wenigstens ich drüber lachen kann, sonst wäre das gute image von deutschland bei den polen völlig hinüber. einen möchte ich jetzt zum besten geben:

kommt ein mann zum zirkusdirektor und will sich um einen job bewerben. Direktor: »was können sie denn- »supertrick, das haben sie noch nie gesehen, einfach einmalig« - »was ist es denn- »läßt sich schwer beschreiben - am besten mache ich's mal vor, sie werden begeisert seingeht raus, holt einen baseball-schläger, sagt zum direktor, er solle ihm mit aller kraft eins überbraten »das kann ich doch nicht machen« - »doch, machen sie- »sicher- »ja, das ist unerläßlich für den trick« - »wirklich mit voller kraft- »ja, mit voller kraftdirektor holt aus, zieht dem typen eins über, daß es kracht, typ bricht blutüberströmt zusammen, bleibt ohnmächtig liegen. sanitäter kommen, mann wird abtransportiert. zwei wochen später klopft es beim direktor, der bewerber steht - mit einem dicken kopfverband vor der tür, tritt ein und ruft: »DADAA!«

Namyslow schrieb am 18.7. 2001 um 00:31:29 Uhr zu

Polen

Bewertung: 3 Punkt(e)

Hier sehen wir nun den Unterschied zwischen dem »Nationalitätsprinzip« und dem alten Grundsatz der Demokratie und der Arbeiterklasse über das
Recht der großen europäischen Nationen auf selbständige und unabhängige Existenz. Das »Nationalitätsprinzip« läßt die große Frage des Rechts auf nationale Existenz für die historischen Völker Europas völlig unberührt; und wenn es sie berührt, so nur, um sie zu verwirren. Das Nationalitätsprinzip wirft zwei Arten von Fragen auf: erstens Fragen nach den Grenzen zwischen diesen großen historischen Völkern und zweitens Fragen des Rechts der zahlreichen kleinen Überbleibsel jener Völker auf unabhängige nationale Existenz, die, nachdem sie längere oder kürzere Zeit auf dem Schauplatz der Geschichte aufgetreten sind, schließlich als Bestandteile in diese oder jene mächtigere Nation eingingen, welche vermöge ihrer größeren Lebenskraft imstande war, größere Hindernisse zu überwinden. Die europäische Bedeutung eines Volkes, seine Lebenskraft bedeuten nichts vom Standpunkt des Nationalitätsprinzips; für dieses Prinzip bedeuten die Rumänen in der Walachei, die niemals eine Geschichte hatten noch die hierzu erforderliche Energie, ebensoviel wie die Italiener mit ihrer zweitausendjährigen Geschichte und ungeschwächten nationalen Lebenskraft; die Waliser und die Bewohner der Insel Man hätten, wenn sie es wünschten, das gleiche Recht auf unabhängige politische Existenz wie die Engländer, so absurd das auch erscheinen mag. Das Ganze ist eine Absurdität, in ein volkstümliches Gewand gekleidet, um einfältigen Leuten Sand in die Augen zu streuen, die man als bequeme Phrase benutzen oder beiseite werfen kann, wenn dies die Umstände erfordern.


Friedrich Engels, Was hat die Arbeiterklasse mit Polen zu tun?
http://www.mlwerke.de/me/me16/me16_153.htm

belletriste schrieb am 4.2. 2004 um 09:17:47 Uhr zu

Polen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Er ist ein ganzes Stück größer als sie, spricht laut auf sie ein, zeigt mit dem ausgestreckten Arm nach oben, nach unten, wieder nach oben.
Sie lächelt verlegen und sagt nichts.


»Was ist mit denenfrage ich meine Freundin Ania. Ania ist selbst verlegen. »So sind die Männer in Polen: Angeber«!
»Sind sie doch überall! Worum ging es denn
»Ach, nichts, es meinte nur, da oben sei Gott und er würde alles sehen
Das war im Sommer. Ostseestrand. Der Angeber oder Prediger hatte einen riesigen Strohhut am Rücken hängen.

mechanical retina schrieb am 15.1. 2003 um 03:36:44 Uhr zu

Polen

Bewertung: 2 Punkt(e)

In Polen gibt es anscheinend ein zweites Zett. Eines mit einem Punkt obendrauf. Überhaupt scheint dieser Buchstabe dort sehr oft eingesetzt zu werden, was ich, der diesen Buchstaben sehr schätzt, außer in englischsprachigen Slangausdrücken wie »warez«, über die ich mich hier jetzt aber nicht ereifern möchte, trug ichselbst doch lange Zeit über den -nickname- 'InQbuZ', von dem ich mich immer noch nicht richtig trennen konnte, natürlich nur begrüßen kann.
Ein Zett trägt auch Mysza(, so heißt Du doch, nicht wahr?) im Namen, deren Bild ich mir vor wenigen Minuten ausdruckte. Was sie wohl gerade macht? Nunja, mit einiger Wahrscheinlichkeit befindet sie sich im Reich der Träume.
So wie auch Du Michaela, die Du mich nicht anschaust, oder doch, oder nicht und der ich gerne einmal durch ihre verwuschelten Haare wuscheln würde.
Dazu höre ich das Album 'Home From Home' der Punkband 'Millencolin' und versuche verzweifelt Ideen zu dem Plakat das ich bis morgen, falsch, bis nachher, fertig haben sollte aus meinem Kopf zu prügeln.
Ich denke daran, daß ich keinen der vielen Momente die ich in meinem Leben verpasst habe, jemals zurückholen kann. Die einzig logische Schlußfolgerung ist klar, aber sie kommt nicht. Die unlogische Trugschlußfolgerung kommt allerdings auch nicht, nur im Affekt, wenn die Schmerzen sehr stark sind und die Leere sehr groß.

Ob es sich so ähnlich anfühlt, aus einem Koma zu erwachen und sich nicht bewegen zu können? Wahrscheinlich nicht.
Ein Koma ist eine romantische Vorstellung. Als ich nicht mit Claudia W. zusammen kommen konnte, habe ich mir manchmal vorgestellt, einer von uns beiden fiele in ein Koma und der andere käme zu ihm zurück und würde bei ihm wachen, vielleicht Jahre, bis der andere(, oder 'die' andere, aber ich meinte, 'der' andere Mensch, wobei Männer sicher nicht tendenziell menschlicher sind als Frauen) erwachen und ihn, oder sie, küssen und umarmen würde. Ich konnte mir in diesem heilen Fantasiebild nur nicht ganz einig werden, wer von uns denn nun am besten, effektiv effektvollsten, in einen langen tiefen Schlaf fiele, das wechselte. War die Wahl gerade auf Sie gefallen, verfluchte ich mich augenblicklich dafür, wie ich mir so etwas schreckliches wünschen konnte.

Nicht mehr viel Zeit bis zum 'Aufstehen'. Ich werde mir ein Glas Wasser holen.

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