Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 70, davon 69 (98,57%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 35 positiv bewertete (50,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 27.5. 2001 um 20:27:13 Uhr schrieb
Elektroni über Selbstverletzung
Der neuste Text am 15.5. 2025 um 08:03:46 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Selbstverletzung
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 17)

am 24.10. 2004 um 19:47:41 Uhr schrieb
Hagia über Selbstverletzung

am 9.3. 2006 um 03:11:56 Uhr schrieb
Vincent über Selbstverletzung

am 13.5. 2025 um 18:32:28 Uhr schrieb
Gerhard über Selbstverletzung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Selbstverletzung«

seelentod schrieb am 12.7. 2001 um 22:56:22 Uhr zu

Selbstverletzung

Bewertung: 10 Punkt(e)

ich glaube es gibt kaum ein furchtbareres gefühl, als sich selbst zu verletzen.
die kontrolle über das handeln zu verlieren.
völlig durchzudrehen, und sich selbst dann nur noch mit fließendem blut zurückholen können.
aus verzweiflung, mit messern tiefe wunden in die arme schneiden.
aus angst nicht alles unter kontrolle zu haben, seinen köprper systematisch an grenzen vorbeiführen.
heulend und erbrechend tag für tag vor dem klo zu sitzen. und sich dann aus angst wieder die haut zerschneiden..... es ist furchtbar!

Ich will das nicht mehr!
Ich will normal leben!

Höflich schrieb am 20.7. 2004 um 14:40:28 Uhr zu

Selbstverletzung

Bewertung: 7 Punkt(e)

Diese ganze Selbstverletzerszene kotzt mich aufs widerlichste an, diese ganzen SpackInnen, die sich nur wegen irgendeinem Schmarren (»Uuuh, ich habe nur zwei Geschlechtspartner gleichzeitig, andere haben vier oder mehr, heul...« / »Uuuh...meine Mama hat mir nicht erlaubt den rohen Plätzchenteig zu essen als ich vier war..., heul«) quasi Runen in die Arme ritzen, sich vorm Zug legen wollen weil sie eine drei in Mathe bekommen haben, Krüppel, machts doch, geht halt, Niemand wird euch vermissen, na, wahrscheinlich doch, das ist ja das Unglück, aber es gibt Leute, die liegen wirklich darnieder, die haben Multiple Sklerose, sitzen im Abschiebeknast nach Jemen, wo ihnen dann die Hände wegen eines geklauten Olivenbrots abgehackt werden (oder im Abschiebeknast nach Teltow-Fläming, wo ihnen dann Nazis Bauziegel in die Windschutzscheibe werfen, Folge: Querschnittslähmung...), und so weiter, unheilbar Kranke, die auf Schmerzmitteln flashen, TINNITUS-Opfer, die sich ihr Leben lang den scheiß Radiowecker mit weißem Rauschen vors Bett stellen müssen um einschlafen zu können, Kreislaufkranke, die darniederligen, Tuberkoloseopfer in Asien,
und IHR DENKT IHR könntet hier so Anspruch auf Mitleid machen wie wenn wo ihr sagt: »meine Seele ist so schwarz, weil meine Tante hat mir letztens gesagt daß mein neuer Mantel nicht gut aussieht...«.
PEST!

Unschuldsengel schrieb am 13.6. 2001 um 06:55:01 Uhr zu

Selbstverletzung

Bewertung: 10 Punkt(e)

Also, das regt mich jetzt echt auf:
Da machen sich manche leute doch wirklich in erster linie sorgen, dass sie belastet werden könnten, wenn ihnen jemand erzählt, dass er sich schneidet.
oh, WAS für eine belastung, da bin ich ja jetzt echt beunruhigt!
die ARMEN; ARMEN angehörigen!
Tschuldigung, habt ihr auch nur einen moment daran gedacht, dass wir uns am allermeisten sorgen machen müssen, wir, die wir uns selbst verletzen?
Glaubt ihr, das ist keine psychische belastung?
Wie, bittesehr, kommt ihr auf die idee, dass wir euch nicht belasten dürfen, dass wir rücksicht nehmen sollen?
kann man sich nicht denken, dass man keine rücksicht mehr nehmen KANN, wenn man bereits so weit ist, sich selbst zu schneiden?
AArgh, das regt mich auf, das regt mich auf
..wo ist das messer, ich muss mich abreagieren

und:
denkt ihr etwa, dass es so selten vorkommt?
fast jeder, der davon weiß, dass ich mich ritze, hat mir von mindestens einem weiteren freund von ihm erzählt, der/die sich ebenfalls, meistens noch ärger ritzt
in meiner klasse wollte sich eine umbringen, von meiner ehemaligen volksschulklasse eine freundin hat sich auch geritzt, ihre schwester ebenfalls und auch viele von ihren freundinnen
es sind soo viele
und sie zeigen es meistens, immer auch
sogar ziemlich deutlich
da braucht man nicht besonders feinfühlig sein dazu

ich frag mich, wie man jahrelang die albträume, selten panikattacken und schlimmen fieberträume seiner tochter ignorieren kann
und immer noch behaupten, dass man sie liebt?
und sich aufregen, dass die situation die familie belastet?
da würde ich mir doch nur noch um die tochter gedanken machen, in dem fall, und versuchen rauszukriegen, was ich falsch gemacht habe
und keine sekunde mehr an mich denken


ihr seid alle so krank
so krank bin nicht einmal ich

Elektroni schrieb am 27.5. 2001 um 20:27:13 Uhr zu

Selbstverletzung

Bewertung: 3 Punkt(e)

leider ein thema, was hier noch nicht erwähnt wurde, weshalb ich es jetzt nutzte und meine gedanken dazu niederlege. selbstverletzung ist leider ein sehr ernstes thema und es kann sehr beunruhigend für einen nicht selbstverletzter sein, wenn man sich näher über dieses thema informiert. es ist eine starke seelische last, wenn man als vertraute person auserkoren wird, diese information zu tragen. doch oft kommt es gar nicht dazu, dass sich die selbstverletzter für die öffentlichkeit öffnen. gerade das macht ja die krankheit aus, doch möchte ich hier nicht rumprahlen, wie viel ich doch schon gelernt habe, sondern lieber ein paar adresse angeben, die vielleicht schiksale entscheiden können:

http://www.versteckte-scham.de/
http://www.rotetraenen.de/
http://members.tripod.de/UnderPressure/
http://www.selbstaggression.de/

und vieles weiteres....
ich hoffe ihr alle denkt mal darüber nach, ob diese menschen wirklich von der gesellschaft so ausgegrenzt werden müssen.

Jasona schrieb am 15.6. 2005 um 19:47:08 Uhr zu

Selbstverletzung

Bewertung: 2 Punkt(e)

In dem Moment ist es eine einfache Lösung, das gute alte Prinzip Gegenschmerz - schlimm ist nur, wenn das Blut kommt, aber der körperliche Schmerz nicht - und die nächsten Wochen sind dann wieder langärmlige Oberteile bei 30 Grad im Schatten, bloss nicht knibbeln und immer wieder daran erinnert werden, dass man nicht »gesund«, »normal« und reif ist.
Scheisse.
Scheisse.

Jasona schrieb am 1.9. 2005 um 19:31:27 Uhr zu

Selbstverletzung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Nu, ich bin ganz froh, dass Selbstverletzung gerade nicht da ist, aber neulich ist mir dazu die Sache mit dem Fuchs in der Falle eingefallen. Der sich selbst das in der Bein abbeisst und dann mit dem Leben (und drei Beinen) davonkommt.
Jaaaa, ich weiss, das ist viel zu dramatisch.

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