rasieren
Bewertung: 5 Punkt(e)Rasieren ist eine einsame Beschäftigung. Nicht selten ertappe ich mich beim rasieren dabei, daß ich mit mir selbst rede. Das liegt vermutlich daran, daß ich dabei Augenkontakt mit mir habe.
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| Der erste Text | am 22.10. 1999 um 01:48:02 Uhr schrieb Wolfgang über rasieren |
| Der neuste Text | am 19.4. 2025 um 14:13:30 Uhr schrieb Mann über rasieren |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 2.7. 2008 um 09:38:12 Uhr schrieb
am 21.3. 2005 um 15:39:10 Uhr schrieb
am 2.12. 2006 um 21:10:25 Uhr schrieb |
Rasieren ist eine einsame Beschäftigung. Nicht selten ertappe ich mich beim rasieren dabei, daß ich mit mir selbst rede. Das liegt vermutlich daran, daß ich dabei Augenkontakt mit mir habe.
Einer Umfrage an einer Schule zufolge rasieren sich bereits mindestens zwei Drittel der 12- bis 16-jährigen Mädchen das Schamhaar ab. Zumeist gaben die Befragten dazu an, dies zu tun, weil es doch »so sein müsse« - wo dieser Maßstab herkommt, wußten sie nicht zu sagen, außer daß die Jungen, mit denen sie »gehen«, es alle so verlangen.
Die Jungen wurden befragt, warum es denn ihrer Ansicht nach »so sein müsse«. Es stellte sich heraus, daß alle vor ihrer ersten Beziehung nackte Frauen in Pornofilmen und Magazinen gesehen hatten und diese ohne Ausnahme rasiert waren. So wurden die Jungen von Anfang an dazu konditioniert, ausschließlich rasierte Frauen und Mädchen als »normal« zu betrachten. Alles andere, da ihnen ungewohnt, lehnten sie als »unnormal« ab. Einige dieser Jungen gaben sogar an, ein Mädchen käme für sie grundsätzlich als Partnerin nicht in Frage, wenn sie nicht dazu bereit sei, ihr Schamhaar abzurasieren.
Man muß sich dabei vor Augen halten, daß wir hier von 12- bis 16-jährigen Schulkindern reden, deren Vorstellungen von »Normalität« bereits durch die immer stärker werdende, gnadenlose Sexualisierung unserer Gesellschaft verzerrt sind. Tut mir leid, aber ich finde das erschreckend.
Ich stimme der Claudia am ehesten zu: Es gibt nichts schöneres als eine gepflegte, glattrasierte Muschi. Eine gepflegte Frau sollte morgens als erstes ihre Muschi rasieren, genau wie Männer morgens ihre Stoppeln entfernen damit es nicht so kratzt ;-) Das hier eine Teilnehmerin eine duftige, glattrasierte Muschi mit einem Po vergleicht und das 'typisch Mann' sein soll, finde ich absurd. Der Po hat ja auch keine kleinen Polippen geschweige denn sowas wie eine süße Klitoris. Rasierte Muschies zu lecken ist das schönste, was ein Mann einer Frau bieten kann, ihr bringt es den absoluten Genuss!
Irgendwo habe ich gelesen, die Römer hätten angefangen, sich zu rasieren -- im Vergleich zu den BARBaren --, weil sie jungenhafter wirken wollten. Sollte demgemäß das Abrasieren der Schamhaare dem Wunsch entstehen, die Pubertät ganz rückgängig zu machen?
Rasieren ist der im Vergleich zum weiblichen Filterwechsel vergleichsweise harmlose Preis, den der Mann an die Natur seines Geschlechts zu entrichten hat. Besonders als Naßrasur ist es in meinen Augen sogar ein ästhetisches Vergnügen - das Einseifen, der Geruch, das vorher/nachher-Gefühl. Eine Zeitlang habe ich Bart getragen und, um nicht in den Geruch der Eitelkeit zu kommen, dies mit der Zeitersparnis und Bequemlichkeit begründet. Aber das ewige Trimmen hat auch genervt, ebenso der prüfende Blick nach jedem Suppeessen, ob nicht doch eine loriotmäßige Nudel... Aber an anderen Männern finde ich Vollbart doch oft recht schnuckelig, zumal in fellatiösen Begegnungen. 's massiert so schön den Dammbereich, wenn man es geschickt anstellt...
In einem sehr interessanten Buch habe ich vorhin gelesen, dass die Nassrasur beim Mann die Barthaare ordentlich abschneidet - es waren auch Bilder zu sehen - während die Elektrorasur das Haar total zerpflückt.
Hin und wieder kann man auch bei einem Geschäft eingeseift und ganz schön rasiert werden. Aber eigentlich ist das nicht so schön.
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