| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
249, davon 244 (97,99%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 98 positiv bewertete (39,36%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
234 Zeichen |
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0,643 Punkte, 97 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 15.12. 1999 um 11:25:51 Uhr schrieb Tanna
über Schönheit |
| Der neuste Text |
am 19.8. 2026 um 23:56:27 Uhr schrieb Rufus
über Schönheit |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 97) |
am 24.3. 2009 um 14:47:58 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Schönheit
am 22.4. 2010 um 09:55:43 Uhr schrieb Wolf über Schönheit
am 24.9. 2018 um 23:28:06 Uhr schrieb Christine über Schönheit
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schönheit«
tabasco schrieb am 10.5. 2000 um 21:59:22 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Von einem Hintergrund wie Höllenlicht oder von einem Hintergrund wie Nordlicht, rot, orange, schwefelfarben, rosa (denn mit dem Rosa verbindet sich eine Vorstellung von Ekstase in der Frivolität), bisweilen auch violett (das ist die Lieblingsfarbe der Stiftsdamen; Kohleglut, die hinter einem azurenen Vorhang verlischt), von jenen magischen Hintergründen, die bald so, bald so das bengalische Licht nachahmen, hebt sich das vielgestaltige Bild der Schmugglerware Schönheit. Hier majestätisch, dort leicht, bald schlank, selbst überschlank, und bald zyklopisch; bald klein und sprühend, bald schwer und monumental. Sie hat sich eine herausfordernde, barbarische Eleganz erfunden, oder sie befleißigt sich, mehr oder weniger mit Glück, auch wohl der Einfachheit, die in einer besseren Klasse heimisch ist. Sie tritt hervor und schreitet und gleitet und tanzt und rollt mit ihrem Gewicht umsäumter Röcke, das ihr zugleich zum Halt und zur Balance dient; sie schleudert ihren Blick unter ihrem Hute hervor, wie ein umrahmtes Portrait.
Sie repräsentiert so recht die Wildnis in der Zivilisation.
Entstammt sie einem Element des Bösen?
Und vielleicht dieses noch: Schönheit ist immer ohne Geistigkeit, bisweilen aber von einer Müdigkeit getönt, die Melancholie vortäuschen könnte. Ihr Blick überschweift den Horizont wie der eines Raubtiers - ebenso planlos, ebenso gleichmütig zerstreut, zuweilen aber auch ebenso aufmerksam haftend.
Sie ist vom Typus der Zigeunerin, deren wirre Wege die Grenzen einer geregelten Gesellschaft überschreiten...
mmmmiri schrieb am 17.7. 2000 um 00:01:23 Uhr zu
Bewertung: 13 Punkt(e)
Man liebt einen Menschen nicht, weil er schön ist, sondern ein Mensch ist schön, weil man ihn liebt.
Elinor schrieb am 30.6. 2006 um 23:35:22 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Aussagen wie 'wahre Schönheit kommt von Innen' oder Ähnliches öden mich an.
Schönheit zuzuschreiben ist ein Urteil, daß Menschen binnen weniger zehntel Sekunden völlig ohne Zutun ihres Gehirns, ihrer Moral, ihrer politisches, sozialen, religiösen oder was auch immer Überzeugung fällen.
Ein schöner Mensch, eine schöne Blume, ein schöner Himmel - das entscheidet sich sofort, auf der Stelle.
Und gerade beim Beurteilen von Menschen haben alle die Qualitäten, die so gemeinhin als Ersatz für Schönheit (klug, lieb, interessant etc.pp.) herangezogen werden, nicht den Hauch einer Chance, unser Urteil zu beeinflußen.
Das gilt swohl für den visuellen Eindruck als auch für die anderen Sinne, Geruch, Gehör, und vermutlich wohl auch den Tastsinn.
Das ganze Gesülze über 'wahre Schönheit' ist nichts anderes als Heuchelei: ob jemand für mich schön ist, gilt ganz unabhängig davon, ob er ein fieses Arschloch ist oder ein strahlender Engel.
Deswegen sind wir alle über Schönheit beeinflußbar, insbesondere die Sucher nach der inneren Schönheit.
So gesehen finde ich den bewußten Verzicht auf gesellschaftlich normierte Schönheit durchaus akzeptabel - aber er ist nur eine, und noch nicht mal die angenehmste - Form, sich mit seiner eigenen Person auszusöhnen. So wie Chirurgie auch eine Form ist, allerdings in der Regel inzwischen eine ausgesprochen widerwärtige Form der Ent-Individualisierung.
So, das mmußte ich doch mal bemerken, kriegte ja schon einen Buckel vom Lesen hier
wauz schrieb am 22.7. 2001 um 15:41:05 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Wahre Schönheit kommt von Immen, sagte der Imker und verkaufte der alten Schlampe eine sündhaft teure Honighaltige Salbe. (Und lachte sich innerlich eins, wieder mal eine geleimt...)
Bootsmann B. schrieb am 23.2. 2000 um 22:33:21 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Es war keine Schönheit, mein altes Stöbers Greif; es war ein altes Fahrrad, Baujahr so in den 50ern, aber durchaus mobil und haltbar. Ja, es war eben noch Wertarbeit, nicht dieser Shimano- oder Cannondale-Schrott, mit dem ich ohnehin nicht so recht klarkommen würde:Alles nur Geldmacherei mit billiger Verarbeitung und vielen undurchschaubaren Gängen.
Nein, mein altes, der »Greif«, wie ich ihn liebevoll nenne, der tut's - neulich fuhr ich erst zu Alvars Freude die gesamte Strecke nach Espenschied und zurück! Das soll mir doch mal einer nachmachen mit so einem neumodischen Ding!
Nudelchen schrieb am 3.4. 2002 um 13:49:11 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
...ist relativ
ein Mensch ist für mich schön, wenn er eine positive Ausstrahlung hat, seine Augen lachen,
seine Gestig mich anspricht.
Vor allem muß ich den Mensch mögen.
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