valentinstag
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Jungs verschenken nichts zum Valentinstag, weil sie sagen: Möchte ich meiner Freundin was schenken, dann kann ich das auch an jedem anderem Tag machen.
Das ist wohl wahr, aber sie machen es ja einfach nicht....
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| Der erste Text | am 5.2. 1999 um 23:44:39 Uhr schrieb Liamara über valentinstag |
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am 16.1. 2003 um 21:29:36 Uhr schrieb
am 20.2. 2003 um 15:42:13 Uhr schrieb
am 7.2. 2006 um 23:17:24 Uhr schrieb |
Jungs verschenken nichts zum Valentinstag, weil sie sagen: Möchte ich meiner Freundin was schenken, dann kann ich das auch an jedem anderem Tag machen.
Das ist wohl wahr, aber sie machen es ja einfach nicht....
Am Valentinstag, traditionell der 14. Februar, schenkt man seiner Liebsten, seiner grossen Liebe, seinem Schnuckelchen, Herzblatt, Schatz und so weiter etwas. Für gewöhnlich ist das ein unorigineller Blumenstrauss, damit sich die Floristen freuen, denn eigentlich haben die ja diesen Tag quasi miterfunden. Man kann aber auch was schenken, was mit Herz zu tun hat. Also hier mal ein paar Vorschläge für die unter euch mit wenig Einfallsreichtum, die sich aber dennoch nicht den Zorn der Freundin zuziehen wollen: ein Herzkissen, eine herzförmige Pralinenschachtel mit Leckerlis drin, ein selbstgebasteltes Herz mit einem Gutschein dran, ein mit Liebe zubereitetes Essen, wobei der Tisch mit Herzen geschmückt wurde, ein Lebkuchenherz usw. Wer will, kann diesem konsumreichen, auf Kaufrausch ausgerichteten Tag auch entgehen, indem er ihn boykottiert. Was eure Freundin dann nächsten Sonntag sagt, weiss ich nicht.
Valentinstag ist was schönes, aber nur wenn man verliebt ist und die betreffende Person diese Liebe auch erwiedert.
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Valentinstag gehört zur Gruppe der traditionellzwanghaften Termine des Jahres, derer sich ein sozial integrierter Mensch kaum mit Stil erwehren kann. Dieser Tag ist genauso überflüssig wie der Tag des Butterbrotes (20. September) und gleichermaßen schwer verweigerbar wie Weihnachten. Marketingexperten würden gerne die Einführung des Tages für sich reklamieren und rätseln noch immer daran, wie man einen solchen Event auch für andere Produktgruppen initiieren könnte.
Die Gründe für diesen Blumenkauftag liegen im Dunkeln: Der römische Kaiser Claudius ließ angeblich am 14. Februar 269 einen Mönch namens Valentin hinrichten, weil er Trauungen nach christlichem Ritus durchgeführt hatte. Valentin wurde heilig gesprochen und zum Schutzpatron der Bienenzüchter und Helfer gegen Ohnmacht ernannt. Wieso man deswegen an seinem Todestag ausgerechnet Blumen verschenken soll, kann man mit intuitiver Logik allein nicht ergründen. Egal, für die 4500 österreichischen Blumenhändler ist der Valentinstag jedenfalls ein Highlight im dunkelgrünen Floristenalltag, man rechnet mit einem Verkauf von etwa zwanzig Millionen Schnittblumen, zwölf Millionen Topfpflanzen und einem Umsatz von hundert Millionen Euro.
Wieso verirrt sich ein Blumenthema in eine Tierkolumne, mag sich jetzt ein Althippie fragen. Weil es nicht nur Blumenkinder, sondern auch Blumentiere gibt. Circa 6500 verschiedene Arten gibt es in dieser Tierklasse, die die meisten Menschen eher als Seeanemonen und Korallen kennen. Als Tiere sind sie suspekt. Meist sind sie am Untergrund festgewachsen, Augen, Ohren und was sonst noch zu einem Kuscheltier gehört, fehlen, nur ein Tentakelkranz umschließt den Mund-Magen-Raum.
Wirtschaftlichen Nutzen gibt es - außer bei den zu Schmuck verarbeiteten Edelkorallen - sonst keinen. Nicht einmal Japaner finden Geschmack an den Tieren, die außen oft kalkhart sind und innerlich zu neunzig Prozent aus Wasser bestehen. Nur die Seemannshand (Alcyonium digitatum) wurde früher getrocknet und zu Dünger (Korallen-Guano) vermahlen. Heutzutage findet diese Koralle noch in der Heilkunde Verwendung und wird wegen ihres hohen Jodgehalts in zerriebener Form zur Vorbeugung gegen Kropf eingesetzt. Also, wer am 14. Februar nicht nur seine Liebe, sondern auch die Sorge um die Gesundheit seines Subjekts der Begierde zum Ausdruck bringen will, weiß jetzt, welches passende Blumengeschenk angesagt ist.
(aus dem falter 7/03)
Erschöpft...
Nicht zu solchen groben Tritten fähig...
Jeder Gedanke um Dich...
Die Außenwelt tötet mich.
Verzweiflung...
Bestimmt mein Alles...
Sehnlichst erwartete Tränen ertränken mich von Innen...
Die Zeit entwickelt sich zu meinem Feind
Leer...
Ist mein ganzes Ich...
Spür so sehr Deine Wärme!
Stress ist der Wirbelsturm, der meinen Verstand mit Gischt verhüllt wie Nebel
Erhofft..
Habe ich die Versöhnung von mir mit mir und Dir...
Gescheitert bin ich an meinem dummen kleinen Geist...
Gedanken sind immer zuviele da, der Bauch kommt nich zum Fühlen..
Gedankenvoll...
Blockiert...
Gefühlschaos...
Zeitpanik...
Du bist meine Welt, all mein Tun, mein Hoffen, meine schönste Zeit, das einzige Unser jeden Moments.
In meinem Herzen.
Meine Tränen erkennen nicht die Lüge, die Du vielleicht siehst!
Da fragt mich doch heute eine Frau, »und Sie feiern auch keinen Valentinstag?« und ich sage etwas perplex und verblüfft, aber doch ahnend, dass es ihr um die Frage des Nichtfeierns, ja des grundsätzlichen Nichtfeierns bei jedoch vorausgesetzten Prämissen und erfüllten Bedingungen der Möglichkeit des Feierns geht, »nein, nein, ich feiere nicht«, und bemerke im gleichen Moment die fehlerhafte und ihren Gedankengang störende und offensichtlich langsam unterminierende Verwendung des Wortes »ich« statt »wir«, da sie ihre nun beginnen wollende Ausführung nach den Worten »ja, ja, wir brauchen das Feiern auch nicht, wir werden nur...« plötzlich abbricht, als sie an mir eine flüchtig nervöse Ignoranz, das kurze Zucken eines Ausweichens bemerkt, mit einer Sensibilität, die sie für einen Augenblick schätzenswert machte, und dann von diesen Störungen ihrer Ausführungen vollkommen überwältigt mit einem Schlag mich wörtlich, ja wörtlich fragt: »Oder haben Sie keine Herzallerliebste?« Ihrem Ausdruck war zu entnehmen, dass hier kein Sarkasmus vorlag, keine Intonation, die doch mit dem Gebrauch dieses ungeheuerlichen und erschütternden Begriffes zwangsläufig verbunden zu sein gar nicht anders vorstellbar ist, nein, eine Frage von einer scheinbaren elementaren mit »Ja« oder »Nein« zu beantwortenden Einfachheit, wobei diese Unverfänglichkeit aber nur eine scheinbare war, insofern die Bejahung oder, wegen des rhetorischen Charakters der Frage, eher die Verneinung hier eben nicht durch ein »Ja«, sondern ein zu tatkräftigem Einschreiten herausforderndes »Doch« auszudrücken war. Dafür gab es allerdings keine Veranlassung, also hob ich den Zeigefinger, um den nun folgenden Satz meinerseits schon vorbereitend zu unterstreichen und antworte »ja genau, das ist es«, also eine Bejahung, die eine Verneinung ist, oder umgekehrt. Anschließend schiebe ich nun, völlig wahrheitsgemäß und aus spekulativer Überzeugung, durch den Gebrauch des Konjunktivs das ganze auf eine Bahn, die dann ganz parallel zu ihrer verläuft, »ich würde aber trotzdem nicht feiern«, wieder mit einem »ich«, so dass sie nun ihr »wir werden nur...« endlich und in großer beidseitiger Zufriedenheit vervollständigen kann und wir uns anschließend in völliger Entspanntheit und herrlichster unerwarteter Eintracht, man möchte fast sagen, Sympathie, in ein munter sich fortspinnendes Gespräch stürzen, freilich mit ganz neuen thematischen Schwerpunkten.
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