Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 776, davon 745 (96,01%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 321 positiv bewertete (41,37%)
Durchschnittliche Textlänge 594 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,610 Punkte, 254 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.1. 1999 um 17:59:07 Uhr schrieb
Dragan über Blaster
Der neuste Text am 21.8. 2026 um 11:35:18 Uhr schrieb
Ildegarde über Blaster
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 254)

am 24.5. 2003 um 19:39:44 Uhr schrieb
Susanne über Blaster

am 14.12. 2011 um 01:08:32 Uhr schrieb
Literarisches Pornoquartett über Blaster

am 7.5. 2009 um 20:29:56 Uhr schrieb
monzow über Blaster

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blaster«

Ich schrieb am 28.11. 2001 um 11:08:31 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 9 Punkt(e)

Seit heute morgen bin ich fast fest(*) davon überzeugt, dass im Blaster mehr Intelligenz steckt als der Blaster-Benutzer gemeinhin denkt.

Dass die schlechten Assoziationen schnell verschwinden, kann natürlich noch am kollektiven Bewußtsein der Blastergemeide liegen, weitgehend einheitliche Kriterien bei der Bewertung der Assoziationen anzuwenden. Dass man aber eindeutig mehr neue Stichworte bekommt, je sachlicher die Texte sind, ist damit nicht zu erklären.

*: »fast fest« steht hier natürlich wegen der Alliteration, ansonsten hätte ich beinahe fest geschrieben, und auch das nur als kleine Parodie auf Sprachverunstaltungen wie »bei uns bekommen sie bis zu 10 Prozent Rabatt und mehr«. Entweder etwas ist fest oder es wackelt, das habe ich damals schon mit meinem Stabilbaukasten gelernt.

Stöbers Greif schrieb am 31.1. 2000 um 13:57:30 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 10 Punkt(e)

Wenn ich den Philosophen recht verstanden habe und ihn auf mein Thema richtig anwende, ergibt sich ungefähr folgendes:
Blaster-Einträge, so hat der Dichter Jean Paul einmal bemerkt, sind dünnere oder dickere Briefe an Freunde. Mit diesem Satz hat er Wesen und Funktion des Humanismus quintessentiell und anmutig beim Namen genannt: Blastereinträge stellen nichts anderes dar als freundschaftsstiftende Telekommunikation im Medium der Schrift. ... Seit es den Blastereintrag als literarisches Genre gibt, rekrutiert er seine AnhängerInnen dadurch, daß er auf eine infektiöse Weise über Weisheit, Liebe und Freundschaft schreibt. ... Er läßt sich weiterschreiben wie ein Kettenbrief durch die Generationen, und allen Kopierfehlern zum Trotz, ja vielleicht DANK solcher Fehler, zieht er die Kopisten und Interpreten in seinen befreundenden Bann. usw. usw.

{Etwas frei nach Sloterdij(k)}

Dragan schrieb am 10.1. 1999 um 17:59:07 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 22 Punkt(e)

Ob der Assoziations-Blaster genau wie das WWW oder Opera nur in einer besseren Welt funktionieren kann? Das wäre schon schade, weil dann hätten wir uns ja mal wieder vollkommen umsonst die ganze Arbeit gemacht.

Bibsi schrieb am 7.8. 2000 um 19:51:55 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 14 Punkt(e)

Irgendwie erinnert mich der Blaster an ein altes Partyspiel, mein liebstes, wir haben es viele Nächte gespielt... Reihum sagt jeder ein Wort oder einen Begriff, den er auf den vorhergehenden assoziiert, wenn der Bezug nicht offensichtlich ist, muss erklärt werden. Der spannende Aspekt daran war, dass immer wieder Begriffe zu einem Thema aufkamen, welches in der jeweiligen Runde gerade wichtig war, auch, oder gerade, wenn man nicht einfach so darüber gesprochen hat. Aber im Rahmen des Glasperlenspiels (ja, so haben wir es genannt) konnte man es nicht wegleugnen.
Dabei hat alles immer mit Tannenbaum angefangen...

Tobias Berger schrieb am 15.1. 1999 um 10:58:19 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 12 Punkt(e)

Die Computerwelt hat so interessante Dinge wie Sound-Blaster, Game-Blaster oder gar Assoziations-Blaster. Dem Wirklichen Leben dagegen fehlen solch nützliche Dinge wie Konto-Blaster, Freundinnen-Blaster oder Aufräum-Blaster. Wann werden diese erfunden?

anonymous-k schrieb am 25.7. 2002 um 19:07:52 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Idee des Blasters finde ich genial, und ich wundere mich darüber, dass so viele Leute unbedingt etwas über Sex schreiben wollen, und sei es auch noch so einfältig. Ich habe nichts gegen Sex, aber der Blaster als Medium bietet doch viel mehr und ganz andere Möglichkeiten. Zum Schreiben bieten sich Texte an, für Sex doch eher andere Menschen oder notfalls die eigenen Hände. Ob die Leute, denen beim Blaster nichts als Sexvokabular einfällt, umgekehrt beim Sex ständig texten? Das würde allerdings erklären, dass sie es hier versuchen müssen, ihren »Sex« auszuleben.

Thomas schrieb am 15.3. 2001 um 16:45:21 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 17 Punkt(e)

Blaster unser im Internet
Geheiligt werde dein Stichwort
deine Verlinkung komme
dein zufallswort geschehe
wie im Blaster so auch im Forum
unsere täglichen Punkte gib uns heute
und vergib uns unsere Bewertungen
wie auch wir vergeben denen die uns bewerten
und führe uns nicht zu schlechten einträgen
sondern las uns neue Stichwörter beitragen.
Denn dein sind die Assoziationen
und die Einträge
und die Gedanken
in Evigkeit
Enter

in Verlegung Friedrich Knochen und Sohns schrieb am 10.8. 2002 um 13:57:59 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 27 Punkt(e)

Was du jemals hast geschrieben
sturzbetrunken um halb sieben
in Erregung deiner Sinne,
breitgeraucht bis an die Zinne;

Was du ohne Punkt und Absatz
ohne Schranken, ohne Knappsatz
oder derb-obszön schriebst ein:
es wird hier zu lesen sein.

Wächst und wuchert wie ein Baum
was du hinwarfst wie im Traum,
wurzelt an und pflanzt sich fort:
weltgewordnes Wahnsinnswort.

Kotzblume schrieb am 6.10. 2005 um 19:15:34 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 5 Punkt(e)

Der Blaster zieht seine User ohne jede Vorwarnung tief in die verworrensten Gegenden menschlicher Psyche.
Geschützt durch die Anonymität offenbaren User ihr tiefstes Inneres oder leben einfach nur Ihre Gefühle und Gedanken aus.

Zwischen schwersten Fällen von Geistesgestörtheit und Spammern die dieses psychische Werkzeug nicht verstanden haben findet man aber auch die guten und reinen Geister.
Trostreich mag es sein daß auch die nationale Elite der Hobbyphilosophen durchaus seine Tiefphasen durchleidet.

Unsichere Sucher, die sich selbst lange verloren haben und meinen hier den verlorengegangenen Stein der Weisen zu finden trifft man ebenso wie verdammte Seelen die, von Sex oder Perversion durchtrieben, das Internet durchstreifen wie ein Jäger sein Revier.

Zwischen Genie und Wahnsinn steht hier in den meisten Fällen nur ein Klick mit der Maus, die Grenzen verschwimmen, man gleitet von Sinn zu Unsinn, von Liebe zu Hass und von Hell zu Dunkel.

Der Streifzug mag manche Gestalten nur einige Minuten faszinieren, andere hingegen können sich schon lange nicht mehr erinnern wann sie das erste mal mit dem Blaster in Kontakt gekommen sind.

Das Geheimnis ist wohl die unübertroffene Einfachheit des Ganzen. Interaktion wurde nie barrierefreier oder einfacher angeboten. Wer auf dieses Angebot eingeht ahnt vielleicht schon von den Folgen. Egal ob sein Erguss geliebt wird oder nicht - gelesen wird er mit Sicherheit. Die Kombination von Verlinkungen und Zufall bringt das ganze in einen Spinnwebenartiges Gebilde welches zwar viele Facetten aufweisen kann, eines jedoch mit Sicherheit nicht: Ein Ende.

brzlbrmpf schrieb am 2.7. 2002 um 23:21:01 Uhr zu

Blaster

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ich habe heute erst den Assoziations-Blaster entdeckt und bin fasziniert von der Idee, dass irgendjemand irgendwann irgendwo mal diesen Text, den ich hier schreibe, auch lesen wird. Was ich aber leider niemals never nicht erfahren werde. Was mich natürlich irritiert. Weil ich immer gerne alles weiß, was mit mir selbst zu tun hat.
Wenn du das also liest (weil der Assoziations-Blaster zufällig meinen Beitrag herausgefischt hat), dann denk an mich! Ich dank es dir!

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Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,2001 Sek.