Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Blaster«
Bibsi schrieb am 7.8. 2000 um 19:51:55 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Irgendwie erinnert mich der Blaster an ein altes Partyspiel, mein liebstes, wir haben es viele Nächte gespielt... Reihum sagt jeder ein Wort oder einen Begriff, den er auf den vorhergehenden assoziiert, wenn der Bezug nicht offensichtlich ist, muss erklärt werden. Der spannende Aspekt daran war, dass immer wieder Begriffe zu einem Thema aufkamen, welches in der jeweiligen Runde gerade wichtig war, auch, oder gerade, wenn man nicht einfach so darüber gesprochen hat. Aber im Rahmen des Glasperlenspiels (ja, so haben wir es genannt) konnte man es nicht wegleugnen.
Dabei hat alles immer mit Tannenbaum angefangen...
in Verlegung Friedrich Knochen und Sohns schrieb am 10.8. 2002 um 13:57:59 Uhr zu
Bewertung: 26 Punkt(e)
Was du jemals hast geschrieben
sturzbetrunken um halb sieben
in Erregung deiner Sinne,
breitgeraucht bis an die Zinne;
Was du ohne Punkt und Absatz
ohne Schranken, ohne Knappsatz
oder derb-obszön schriebst ein:
es wird hier zu lesen sein.
Wächst und wuchert wie ein Baum
was du hinwarfst wie im Traum,
wurzelt an und pflanzt sich fort:
weltgewordnes Wahnsinnswort.
Checky schrieb am 5.5. 2001 um 17:54:05 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Hört ihr das ?
Wie das knistert...
Ruft da jemand ?
Ich glaube der Blaster häutet sich mal wieder:
...in ein wildes Monster ?
...in eine langweilige Gouvernante ?
...in eine berechnende Hure ?
...in ein naives Kind ?
...in ein dogmatisches Orakel ?
...in einen entrückten Wahnsinnigen ?
Sehn wir uns die Verwandlung einfach an, und lernen wir mit dem neuen Organismus umzugehen.
Stöbers Greif schrieb am 21.2. 2000 um 20:50:12 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
Es gibt Blasterbeiträge, die Obst flächendeckend zum Schimmeln bringen können. Aber glaubt mir, das sind nicht die schlechtesten!
Checky schrieb am 5.5. 2001 um 15:52:09 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Als Bild für den Umgang mit dem Blaster stelle ich mir einen Marktplatz vor.
Menschen kommen und gehen und nicht nur das: Sie bieten Gedanken an und kaufen Gedanken ab, – oder auch nicht. Keiner muss sie kaufen, du kannst dir die Gedanken anschauen und weitergehen, wenn sie dir nicht gefallen oder wenn du sie nicht brauchst.
Du kannst dich mit dem Denker über seine Gedanken unterhalten. Vielleicht sind die Gedanken »verfault«, nicht »geniessbar«, keiner zwingt dich dazu, sie in dir aufzunehmen. Vielleicht helfen sie dir aber auch in einer bestimmten Situation.
Du kannst selbst deine Gedanken anbieten, sei nicht enttäuscht, wenn sie keiner reflektiert, auch wenn du sie noch so lautstark anpreist. Lass dir was besseres einfallen.
Es gibt Konkurrenz, die die gleichen Gedanken anbieten.Bereite dich darauf vor, dass deine Gedanken schlecht gemacht werden.Eventuell findest du aber auch Kooperationspartner.
Geb dich mit dem Angebot an Gedanken nicht zufrieden, produziere neue Gedanken, soviel als möglich. Achte dabei nur auf die Quantität, die Auslese qualitativ hochwertiger Gedanken regelt der Markt. Akzeptiere die Auslese !
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