Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 2986, davon 2877 (96,35%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 454 positiv bewertete (15,20%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.1. 1999 um 05:08:42 Uhr schrieb
Alvar über Ich
Der neuste Text am 17.7. 2026 um 17:25:44 Uhr schrieb
Wixer über Ich
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 1501)

am 19.3. 2017 um 12:34:05 Uhr schrieb
felix würth marktbreit über Ich

am 11.7. 2007 um 15:13:56 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Ich

am 19.8. 2012 um 16:52:54 Uhr schrieb
christine über Ich

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ich«

Timokl schrieb am 17.1. 1999 um 19:21:40 Uhr zu

Ich

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die philosophische Idee des »Ich« hat sich mit Ende des Mittelalters und der Beginn der Neuzeit begonnen auszubreiten. In Deutschland gab es allerdings im Barock eine Art von Rückentwicklung, die wohl durch den damals herrschenden Absolutismus der deutschen Fürstentümer mit erklärt werden kann (siehe auch: Band 3 der Rowohlt Literaturgeschichte).

Endgültig durchgesetzt hat sich die Idee des »Ich« durch die Formel »Cogito ergo sum« -> »Ich denke, also bin ich.« des René Descartes. Descartes kam zu diesem Ergebnis durch ein Gedankenspiel, indem er gedanklich die Gegenstände der Welt auf nichts reduzierte. Erst ganz am Ende, als er mit dem letzten Gegenstand der Welt bei sich selbst, beim »Ich« angekommen war, fand er das heraus, was sich nicht wegdenken ließ, weil sich das Sein und das Denken selbst bedingen.

Und wenn ich das aus dem Gedächtnis falsch rekonstruiert habe, dann schlagt mich bitte nicht!

Finn Stern schrieb am 23.1. 2003 um 20:40:08 Uhr zu

Ich

Bewertung: 9 Punkt(e)

Ich bin 21 Jahre alt, studiere. Bin gehemmt. Hatte noch nie Sex. Auch keine längere funktionierende Beziehung.
Öffne mich auch meinen wenigen Freunden gegenüber kaum. Bin unausgefüllt. Kann mich auch nicht auf mein Studium konzentrieren. Staue alles in mir auf und warte auf den vollständigen Zusammenbruch.
Habe Durst.
Versuche mir eine Phantasiewelt zu konstruieren in der ich weitestgehend ohne die Belästigung terroristischer Menschen Leben kann.
Bin gestört, agressiv. Rufe Agression hervor.
Passe nicht ins Bild. Bin wie gelähmt.
Nachts ist die Welt still.
Schwarz.
Grün.
Muß sterben.
stichwort

Etnröhegerd schrieb am 20.12. 2000 um 17:09:29 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

(Fragezeichen Zwischen Zwei Klammern)

Lang Schon Viel Mir Nicht Mehr Auf
Es Gäbe Einen Unterschied
Zwischen Meinem Kopf:
Und Meinem Bauch

Vom Schimmern Des Seins
Zum Funkeln Des Scheins
Läuft Mein Blut Den Marathon
Das Ziel Gibt
Es Nicht
Und Den Start
Kennt Es Schon:

So Seh Ich Verträumend Mich
Selbst Im Buchstabenspiegel An
Und Keiner Von Uns Beiden
Hat Lust Auf Unterschiede
Von Denen Keiner
Mit Dem Anderen Kann:

Und Hab Ich Nichts Zu Sagen
Kenn Alle Spülmaschinenfragen
So Hab Ich Bilder
Die Mich Leben Weg
Und Kenn Ich Was
Hats Einen Zweck

So Denk Ich Mir Ich Dichte
Und Saug An Der Geschichte
Die ICH Nicht Selber Bin
Aber Gerne Wäre
Erzählte Man Nicht
Vom Erzählen
Sondern Davon
Worum Ich Spinn

So Sagts
Zwischen Sein Und Schein
Ist Man Nicht Man Selbst
Und Nicht Man Selbst Allein

Denn Wenn Ich Mir Nicht
Die Mühe Machen Will
Die Augen Schon Zu Schließen
Schalt Ich Das Kleine Lämpchen Aus
Und Beides Von Beiden Selber
Beschließt Zu Lesen
Beginnt Zu Fließen.

(Mir träumte, schlafenderweise hätte ich es in einem Buch aus Nebelseiten gelesen, wachte mitten in der Nacht auf und schrieb es nieder. Aufstehend fand ich dann es, peinlich, so daß ich es ...)

Ideen schrieb am 18.3. 2000 um 17:00:21 Uhr zu

Ich

Bewertung: 19 Punkt(e)

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen
immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.

Willard schrieb am 5.3. 2001 um 17:46:58 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ein Dialog, den vermutlich jeder schon einmal an einer Gegensprechanlage erlebt hat:

»Hallo ? Wer ist denn da ?«
»Ja - ich bin`s !«
»Gut - komm` hoch.«

Bemerkenswert ist, daß »ich« auf der einen Seite immer richtig ist und man auf der anderen Seite nie wissen kann, wer denn nun tatsächlich geklingelt hat.
Und wie der Dialog ausgeht erfahren wir dann im Zweifel in Aktenzeichen xy:

»Wieso haben Sie die Tür denn geöffnet, wenn Sie nicht wußten, wer da unten steht ?«
»Ei, er hat doch gesagt, daß er`s iss !«

Grrml schrieb am 4.3. 2006 um 02:24:51 Uhr zu

Ich

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich – wer ist das schon? Ein Typ, 26 Jahre alt, durchschnittliches Aussehen, manisch-depressiv, ansatzweise schizophren mit Zügen eines Borderlinesyndroms. Die Frage ist, wie kriege ich mein Leben endlich in den Griff. Wie kriege ich den Wahnsinn in meinem Kopf in den Griff? All diese Elemente, die nicht zusammenpassen, sich zu keiner Struktur zugehörig fühlen können, weil sie im Chaos verschwinden. Manchmal stellt sich wirklich die Frage, ob ich an einer Neurose leide, und langsam, aber sicher alles, was ich denke zu einem riesigen Nichts wird.
Mal bin ich gut gelaunt, witzig, zuvorkommend, freundlich, nett, adrett und sogar etwas charmant, zielstrebig, ehrgeizig und elanvoll. Mal das genaue Gegenteil: Böse, verzweifelt, allein, dumm, klein, unwitzig, ein Idiot, Arschloch, rücksichtslos, egoistisch, unfreundlich, ablehnend und abstoßend. Es kommt mir gerade so vor, als hätten sich die Abstände zwischen den beiden Seiten, im Laufe meines Lebens immer weiter verkleinert. Vielleicht variieren sie aber auch einfach und willkürlich daher, so dass man nie genau sagen kann, wie eine Reaktion von mir ausfallen wird. Reaktionen können im Zwischenmenschlichen sehr verletzend sein. Ebenso niveaulos. Zwar auch witzig und nett, doch wer einmal böses tut, der ist ja bekanntlich selten gut. Das widerspricht zwar dem Wort Jesu, aber das ist heut zu Tage eh völlig unbekannt. Womit wir auch schon bei einem Punkt in meinem Leben wären. Ich bin kein bekennender Christ oder stehe mit Überzeugung hinter irgend einer anderen Kirche. Im Gegenteil. Meistens bin ich fest davon überzeugt, das es gar keinen Gott geben kann, der sich um uns schert. Das lässt sich alles so schön und rational erklären. Andererseits verspüre ich in stillen und meditativen Momenten jedoch eine gewisse Anwesenheit einer unbekannten Macht. Ob das jetzt wieder eine meiner neurotischen Ausprägungen im Gehirn ist oder Gott oder einfach nur das Gute in mir, das weiß ich nicht. Aber: Die Menschen, sie sollen laut Bibel vergeben, verzeihen und weiß nicht was sonst noch. Die Menschen sind aber nichtmals im Stande, diese leichtesten Aufgaben Jesu zu erfüllen. Vergeben können, verzeihen können. Warum sollte ich also Respekt vor Menschen haben, die sich eine Moral auf die Fahne schreiben, die wie die Scheiße im Backofen brutzelt? Das fragt sich die böse Seite in mir, die, die immer stärker wird, weil immer mehr sie in mir sehen und mir immer weniger verziehen werden kann, was ich so tue. Dabei ist es doch weiß Gott nicht Aufgabe der Menschen, über andere Menschen zu richten. Also warum tun sie es? Im Deckmantel der Sorge um meine Person, um mein Leben, was ihnen weit weniger egal sein müsste, als mir selber, wenn es sie denn wirklich so beträfe. Nein, ich sage es Euch, die Menschen sind Abschaum und falsche Banditen. Heuchlerpack und völlig wertlos. Nicht alle Menschen, gewiss nicht alle Menschen; Gewiss aber die meisten, die glücklich zu sein glauben in ihrem Leben nach dem Streben zum materiellen Glück. Ihr wisst doch gar nicht, was NICHTS SEIN bedeutet und deswegen wisst Ihr auch nicht, was die Ewigkeit ist. Und wer die Ewigkeit kennt, dem ist es egal, was aus seiner materiellen Existenz auf diesem Planeten, der auch nur sehr kurz existiert, wird.
Die Wenigsten haben es erkannt und ich bin einer von ihnen. Auch wenn ich schlecht bin, weiß ich wenigstens, was Gutsein bedeutet.

Ka-Hl schrieb am 8.6. 2000 um 15:13:01 Uhr zu

Ich

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wenn Ich gerade nicht da ist, fehlt das Ego. Du kanns durch eine von zwei Türen gehen, die rechte oder die linke Tür.
Nimmst Du die rechte Türe, weil sie aus Metall ist oder die linke Türe, weil sie weiß ist?
Die nächsten beiden Türen sind Standard-Türen.
Du kannst sie per Knopfdruck öffnen, weißt aber nicht, welcher Knopf welche Tür öffnet. Der erste Knopf ist grün, der zweite Knopf hat einen Plüschüberzug. Welchen drückst Du?

chrmpf schrieb am 28.9. 2000 um 13:41:44 Uhr zu

Ich

Bewertung: 5 Punkt(e)

brave heart. es gibt tage, da ist die luft so dick, dass ich sie nich leiden kann. an solchen tagen frage ich mich schon, warum ich aufgestanden bin. vielleicht um mich besser fallen lassen zu können. blödes spiel. ich sitze vor nem weißen blatt und will möglichst wenig von mir und möglichst alles vom restlichen universum reinpacken. das einfachste wäre, drauf zu kotzen. aber wahrscheinlich nich das vollständigste. und im übrigen kenne ich meine kotze inzwischen so genau, dass sie mich nich mehr so neugierig macht. mir fehlt o-ton. kneipe oder so. oder ne massage. ich wünscht sich ne massage. tatsache. oder wenigstens ne message.

Biggi schrieb am 20.9. 2002 um 23:27:09 Uhr zu

Ich

Bewertung: 4 Punkt(e)

plötzlich warst du da. wie aus dem nichts. ich seh mich jetzt öfter um und bin gern allein. manchmal spür ich dich, obwohl du gar nicht da bist.

wenn schrieb am 10.10. 2001 um 00:35:40 Uhr zu

Ich

Bewertung: 1 Punkt(e)

morgen sterben sollte, dann ist mir das irgendwie so ziemlich egal. ich würde ntürlich gerne leben, aber so, wie ich mal gelebt habe, aber nicht mehr so,. wie ich nun schon unendlich lange lebe. so weitermachen, oder auch nicht, das ist wirklich egal.
ich habe jetzt wirklich häufig genug ausgedrückt und gesagt, das ich hilfe brauche. ich bin es so unendlich leid, immer zu allem mur noch ddie erkentnis hinzuzugewinnen, das ich offensichtlich keine hilfe bekomme. ich kann mich vor die verdammten menschen hinstellen, und hilfe sagen und sie begreifen es immer noch nicht. oder keiner will, oder ich bin sowieso der aufgegebene hoffnungslose fall, oder sie sind zu sehr mit sich und ihrem eigenen gefühlsscheiß beschäftigt.
ist mir auch langsam egal, so fantastisch wie ich immer dachte, sind menschen gar nicht. sie sind eigentlich sogar ein haufen scheiße, die glauben sie wären es nicht.
mein leben ist kaputt gemacht worden, einfach so, mutwillig, ohne willen , egal. ich habe so viel verloren, und das wichtigste, meinen mann,. er ist weg, verloren, wie soll man denn da noch ein leben weiterfähren, es ist alles einfach nur kaputt. und wieviel leben lang soll man denn noch warten, das man es besser hinkriegt. all meine prioritäten sind zerstört worden, ich hab dafür bezahlt, echtes geld sogar, so richtig wiederliche scheiße, und alle haben nichts gemacht. mitten in einer verdammten ach so zivilisierten welt, scheiß dreck, nichts ist hier zivilisiert, höchstens cool und arrogant.
die selben leute, alle samt, würden schreien und klagen bis sie ihr letztes zipfelchen recht, und noch mehr hätten. aber diese leute sind unfähig oder unwillens sich in die wünsche der geschäfigten hineinzu versetzten. ein ehrliches direktes, erklärendes gespräch. jemanden anlächelkn und nicht gleich ... ach egal, alles scheiße. ich seh kein licht für ein neues leben, keine neue liebe, ich würd ja auch den alten leiben, aber es ist einfach so grundsätzlich und alles zerstört. so wenig mühe hätten auf dem weg reperaturen gekostet, aber wer will schon reparieren,
also, ist mir egal, ob ich morgen sterbe, ich weiß, scheiß einstellung, ist aber alles sowieso ziemlich scheiße.

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