Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 48, davon 45 (93,75%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 14 positiv bewertete (29,17%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.5. 2001 um 10:32:02 Uhr schrieb
Tina über Dirk
Der neuste Text am 26.2. 2018 um 13:24:49 Uhr schrieb
Christine über Dirk
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 19)

am 3.6. 2013 um 20:12:54 Uhr schrieb
Das Gift über Dirk

am 13.4. 2006 um 13:20:43 Uhr schrieb
Dirk über Dirk

am 30.1. 2006 um 16:13:14 Uhr schrieb
Bettina Beispiellos über Dirk

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dirk«

Kind der Lüge schrieb am 25.10. 2001 um 11:22:49 Uhr zu

Dirk

Bewertung: 5 Punkt(e)

Diese seltsame Gestalt erschien mir des nächtens im Schlosspark.
Seine Haare waren zerzaust und er weinte.
Ich fragte ihn, wo er wohl herkäme, doch er wollte nicht antworten.
Ich nahm ihn mit in mein Haus und gab ihm warmen Tee, obwohl er mysteriöserweise schnell seinen Weg durch die Nacht fortsetzten wollte.

Er sagte das er ein einfacher Reisender wäre, aber ich glaubte ihm nicht, weil seine Kleidung und sein Wortwitz den allerhöchsten Kreisen
angehörig zu sein schienen.
Geschickt umgang er jede Frage meinerseits, die sich irgendwie auf seine Person bezog.
Er beobachtete mich genau. So genau, das ich dachte er könne in meinen Gedanken lesen wie in einer Tageszeitung, wenn er es nur wollte.
Er bemerkte natürlich meine Unsicherheit und brachte die Situation unter seine Kontrolle.
Er stellte mir Fragen eines nie gekannten Charmes und ich war viel zu sehr damit beschäftigt eine passende Antwort zu finden, als ihn zu durchleuchten.
So ging der Abend vorüber. Als ich ihn jedoch auf sein Zimmer bringen wollte, fing er an nervös zu werden.
»Nein« sagte er. »So habe ich mir das eigentlich nicht gedacht. Zwar schätze ich die Annehmlichkeit eines Bettes, doch ist sie nicht zu vergleichen mit den trächtigen Früchten, die ein Gespräch von sich abwirft. Verstehen sie mich nicht falsch Madmoiselle, aber.......ich werde, nun ja......, das nächste Gespräch suchen«

Auf meine Frage hin, ob er denn überhaupt keine Müdigkeit kennen würde, lächelte er nur sanft und sagte:" Müdigkeit bedingt den Schlaf,
das Schaaf bedingt den Schäfer."

Verstohlen schaute er zum Boden als er diese Worte sprach und, begleitet von einem schüchternem Blick, hebte sich sein Kopf wieder auf die stattlichen Schultern, die trotz ihrer Kraft unschuldig wirkten, wie die eines Schuljungen.
Ungläubig und dennoch entzückt begleitete ich ihn zur Tür und wartete auf eine Handlung seinerseits.
Er sollte nicht gehen, verdammt.
Ich hätte ihn gerne noch etwas »näher« kennengelernt, aber er schien das, wie auch alles andere in meinem Kopf, schon lange durchleuchtet zu haben und blickte geduldig in meine Augen, als er wieder den Spruch vom Schaaf und Schäfer, rezitierte.

In diesem Moment nahm ich etwas wahr, was ich vorher noch nie bemerkt hatte.
Was sich hinter der perfekten Mimik dieses freundlichen aber dennoch undurchdringbaren, Gesichtes verbarg, war tief, gleichgültig und verursachte eine Angst in mir, die ich aufgeregt zu unterdrücken versuchte.
Seine Augen wurden ernster und sie suchten in meinen Augen. Irgendetwas wollten sie finden.
Meine Angst wurde stärker. Ich wusste nicht warum.
Es war keine Angst im herkömmlichen Sinne aber sie war dunkel und tief, so das es mir kalte Schauer durch den ganzen Körper nagte.
Ich wollte das er geht, aber ich wollte es ihm nicht sagen.
Das wusste er bestimmt ohnehin auch alleine.
Die Angst wurde mit jeder SEkunder die er mich länger anschaute, unerträglicher.
Nicht das sie mich falsch verstehen, ich hatte wirklich keine Sorge, das er mir körperlich etwas antuen würde oder mich ausrauben würde.
Nein, wäre das sein Ziel gewesen hätte er es schon längst getan, da war ich mir sicher.
Diese Angst war tiefer, sie war in mir begründet,
sie war mit meinem Leben verflochten wie eine stille Gewißheit, die auf ihre Bestätigung wartete.

Einen Moment lang sah er mich noch an. Dann grinste er.
»Bis in vierundzwanzig Jahren« raunte er sanft und ich wurde hin und her gerissen zwischen der Angst und dem Gefühl ihm nahe sein zu wollen.

Als er ging hatte der Regen schon aufgehört.
Warum vierundzwanzig Jahre.
Bis heute habe ich nicht über den Sinn seines letzten Satzes nachgedacht....................

Ich habe Angst davor.
Denn vielleicht............................

.....viel...leicht...
...aber nur vielleicht

ist es der Tod gewesen.



mcnep schrieb am 3.3. 2003 um 10:28:55 Uhr zu

Dirk

Bewertung: 3 Punkt(e)

DirkBach sieht nicht nur unheimlich klasse aus, wenn er singt, wird mir tatsächlich ganz anders, nicht nur untenrum. Wenn ein Mann wie DirkBach für mich das Lied »You're the one for me, fatty« singen würde, würde ich alles für ihn tun. Ausgenommen Sterben.

Caspar schrieb am 31.7. 2004 um 02:56:01 Uhr zu

Dirk

Bewertung: 1 Punkt(e)

Dirk Steinbrinker im Web erwähnt zu finden, das freut mich sehr:er war der einzige Lehrer am Gymnasium, den ich als außergewöhnlichen Menschen erinnere! Daß er, erst 40-jährig, 1983 starb (ich erfuhr davon aus der Zeitung), hat mich damals stark erschüttert. Ein Typ - wie im Text beschrieben - von äußerst maskuliner Ausstrahlung, vor allem aber hoch empfindsam, fast scheu, und äußerst liebenswürdig. Ihm verdanke ich z.B die frühe Begegnung mit Kafkas Werk und eine Menge amüsanter Erinnerungen, die in diesem Forum auszubreiten ich mir erspare. Statt dessen: Danke, »Steini«!

DerWahreDirk schrieb am 24.3. 2005 um 00:15:35 Uhr zu

Dirk

Bewertung: 1 Punkt(e)

"Juppheidi-Juppheida!
Hausdurchsuchung: Razzia!"

Mir wurde bange. Tina, extrafruity und selbst ein sich »Dirk« nennender Assoziationsblaster drangen über das binäre Elektronenaustauschnetz direkt durch meine ergraute Neocortex in mein synaptisches Gebäude ein. Was suchten sie? Warum taten sie das? Sahen sie nicht, daß ich auf hartz4 war und es bei mir außer postsynaptischer Utopien nur soziale Zentren und Klausenanhangdrüsen gab?

Ich legte etwas Reggae ein, flezte mich in die soziale Hängematte und dachte nach.

Mein geklonter »deep thought« aus dem Rückenmark meldete dann plötzlich einen MONOdialektischen TRIdemensionalen EINwand: Genau deswegen sind sie gekommen: Damit Du Dich durch sie erkennst.

Klar, das war die Antwort! Eigentlich schon fast langweilig.
Wieder entspannend legte ich mich zurück, drehte mir einen Tabakdingsdabums und begann den Talmud in die Hände zu nehmen, aber das ist eine andere Geschichte des großen und langen

Dirks.

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