Herr
Bewertung: 10 Punkt(e)
Meine Freundin hat letztens in meiner Gegenwart gegenüber dem Tischler von mir als »Herr ...« gesprochen.
Ich fand' es ziemlich erniedrigend.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 119, davon 115 (96,64%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (26,05%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,202 Punkte, 62 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 7.5. 2000 um 15:32:25 Uhr schrieb Tanna über Herr |
| Der neuste Text | am 14.8. 2026 um 02:19:52 Uhr schrieb knochen.M über Herr |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 62) |
am 16.1. 2006 um 00:30:48 Uhr schrieb
am 23.3. 2008 um 22:32:39 Uhr schrieb
am 13.7. 2008 um 06:30:51 Uhr schrieb |
Meine Freundin hat letztens in meiner Gegenwart gegenüber dem Tischler von mir als »Herr ...« gesprochen.
Ich fand' es ziemlich erniedrigend.
Erinnert mich an Hut und klingt irgendwie recht unsympathisch, herrisch. Mag ich noch weniger als den Begriff Mann.
»Oh mein Herr und Gott«, Klingt bescheuert und jeder denkt sofort an einen Mann in weißem Gewand mit weißem Rauschebart. Da gefällt mir das von Jesus gebrachte »Papa« schon viel besser. Leider wird viel zu wenig oft betont, dass man genau so gut »Mama« zu Gott sagen kann. Es gibt eben kein Wort für beides in einer Person. (Nein ich meine jetzt nicht so etwas wie Hermaphrodit) Gott ist (ist er/sie/es?) geschlechtlos und er ist auch kein Mensch. Paradox ist er (zumindest für uns Menschen) aber immer.
Herr Rossi sucht das Glück. Aber es will sich einfach nicht finden lassen. Armer Herr Rossi - gib nicht auf!
Christina hiess so mit Nachnamen. Ich dachte schon laut darüber nach, wie lustig das wohl klänge, wenn ich nach der Hochzeit ihren Namen annehmen würde. Die Leute Hätten mich mit »Herr Herr« anreden müssen, ich hätte antworten können »oh seit wann haben Sie Sprachprobleme«. Es kam alles anders, sie verliess mich, heiratete »ChiChiWauWau« (Zitat mein Chef Maestro Abrazzo)und ich heiratete eine Teenagerin aus der schwäbischen Provinz, die sich als Gästin in einem bhagwanischen Lusttempel aufhielt.
Wir verlebten ein paar ulkige Jahre und seit der Scheidung sind wir beide glücklicher. ChiChiWauWau starb aber die Herrin bleibt lieber allein, als dass sie vernünftig wird.
Eigentlich ist es falsch, eine Frau mit »Frau...« anzusprechen. Man sollte »Dame...« sagen, oder noch besser »Herrin...«, wenn man Männer schon unbedingt mit »Herr...« ansprechen muß.
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