Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 179, davon 172 (96,09%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (40,78%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr schrieb
Dragan über stadt
Der neuste Text am 22.9. 2019 um 13:28:52 Uhr schrieb
Christine über stadt
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 57)

am 13.1. 2015 um 11:33:53 Uhr schrieb
Merten über stadt

am 20.12. 2002 um 20:08:24 Uhr schrieb
biggi über stadt

am 22.4. 2004 um 14:17:24 Uhr schrieb
Schwizzle R.A. double Pizzle, ma nizzle über stadt

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Stadt«

Dragan schrieb am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr zu

stadt

Bewertung: 6 Punkt(e)

Man kann die Welt immer aufteilen in Stadt und Land.

Auf dem Land sind die Leute bodenständig und stehen mit dem ersten Hahnenschrei auf. Jeder kennt jeden, man ist freundlich und holt sich seine Milch beim Bauern um die Ecke. Die Geschäfte schließen um 16:30 Uhr.

In der Stadt hingegen kocht der Mob. Es kennt zwar nicht jeder jeden, aber dafür schießen sich die jungen Leute Ringe durch die Augenbrauen und kaufen ihr Essen beim Aldi. An jeder Ecke stehen Prominente herum (die auf dem Land im Fernsehen auftauchen) und die Geschäfte schließen im Optimalfall überhaupt nicht. Aus den Tanzlokalen ertönt laute Musik, jeder hat ein Mobiltelefon (auf dem Land ist der Empfang so schlecht) und in der Straßenbahn sitzen die ulkigsten Leute herum.

Höflichkeitsliga schrieb am 5.1. 2003 um 06:46:56 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Über den GEHSTEIG gehen wir, und wir trampeln alles freudig nieder was nämlich aus den Ritzen ragt, Pistolenmord in Barmbek, und Vergewaltigung in Pasing, mir singen ein Lied, und schaung die Mädchen in der U-Bahn komisch an, in der Disco sowieso, ein Weißbier geht noch, Stefan du Sau, du kriegst hier nirgendwo kein Haschisch, gibs auf! denn Haschisch macht dumm, Bier auch, aber Bier macht lustig, Haschisch nur zufrieden und dröhnig, da kommen wieder die Lederhosenschwulen mit ihren Lederwesten, der Vadder wählt Schill und die Muatta Ude (in der Bude, hö hö), und mir wählen nicht chill, sondern Arroganz, auch schön, aber ein Cabrio haben mir nicht, schaut auch scheiße aus, und die Haare kommen durchanans, im Trader Vic's prügelt sich der Liam Gallagher mit die Italiener und verliert, des is Lehm Baby, gwinnst und verlierst, aber meistens verlierst, geh? Fatalistenschieß, abräumen, action, Prügelei um normales Leben!

Pille schrieb am 14.11. 2000 um 16:40:20 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

In zwei benachbarten Städten, sagen wir, Küsseldorf und Döln, gibt es das bemerkenswerte Phänomen, daß die eine Seite von sich besser denkt als von der anderen (soweit ganz normal, ein Stück weit jedenfalls) -- aber dies wird mitunter als Religion betrieben! (das geht sogar soweit, daß die lokalen Brauereien als göttliche Nektar-Abfüller betrachtet werden, während die Brauereien im Widerpart lediglich des Kontrastes dienen).
Weist man einen Menschen darauf hin, daß man als Außenstehender z.B. BEIDE Städte eigentlich ganz hübsch findet (bis auf das lästige 'Hier ist aber nicht dort'-Sesamstraßengetue), so erntet man (allerbestenfalls) ungläubige Blicke. Oder wenn man sagt, daß man keine dünnen oder süßen Biere mag, sondern lieber trockene europäische Rotweine, bevorzugt Campo de Borja und Medoc. Dann kann man in beiden Städten nichts mehr werden.
Wenn man aber sagt, beide Städte seien doof, so hat man sich einen schlimmen Feind, bestehend aus zwei Städten, gewonnen.
Manchmal ist es in der Stadt schlimmer als auf dem Land - fährt man in der Stadt 5km, so ist man mitunter immernoch in der selben Stadt. Auf dem Land ist man dann entweder drei Dörfchen weiter oder im Nichts - da kann es auch mal ganz nett sein, so mirnichts, dirnichts.

Arturu schrieb am 7.12. 1999 um 19:29:46 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Benzin im Blut, Hochhaus, Stein, Autos, Gewalt, Single, Supermarkt, Einkaufen, horror, Liebe, Plätze, Stadtwald, Ratten, Unterwelt, Techno, Maschinene, Omas, Zebrastreifen, Bars, Heiliges Blächle, , Geschrei, Polizei, wie soll es nur weitergehen, Alle Macht dem Volke, Demonstrationen, Verführung, Lich, Kaufsucht, Hits, Reifen, Tanz, Alkohol, diebstahl, Huren, Penner, Bahnhof, Abhauen, Zivilisation, Scheisse, Asphaltcowboy, Lust, keine Lust mehr

Philipp C. schrieb am 14.6. 2000 um 01:51:01 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Habe ich schon das Unwetter erwähnt, das langsam näher kommt?
Von meinem Balkon im vierten Stock beobachte ich diesen schleichenden Fortschritt mit zunehmender Unruhe.
Von meinem bevorteiltem Beobachtungsposten aus kann ich die ganze Stadt überblicken, die jetzt immer häufiger von kurzen Blitzen hell erleuchtet wird.
Merken: 14.6.2000 - 01:50 - Gewitter über München.

Sark schrieb am 7.12. 1999 um 18:13:37 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

In der Stadt fühle ich mich frei. Wenn ich es nicht will, bekommt keiner mit, was ich mache und wenn ich mich einsam fühle, wohnen Freunde gleich um die Ecke. Mein Viertel bezeichne ich immer als mein Wohnzimmer.

holsten schrieb am 11.1. 2001 um 01:19:55 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Stadt
von Theodor Storm (gemeint ist die Stadt Husum in Nordfriesland)

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn' Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer

Christin schrieb am 14.8. 2001 um 16:55:40 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Normalerweise wohne ich in einer ganz angenehmen Stadt,München. Zur Zeit besuche ich allerdings einen Freund in einer anderen. Viele Leute hier fragen mich,ob es Ähnlichkeiten gibt zwischen den beiden Städten und ich sage immer: »Überhaupt nichtUnd es ist die Wahrheit. Diese Stadt ist ein Dschungel,ein Monstrum, und ich kann von Glück sagen,dass ich etwas ausserhalb wohne. Es ist anstrengend in die Stadt zu fahren und alles ist so anders,aber trotzdem möchte ich hier bleiben. Sie ist hässlich und gleichzeitig schön. Und das verwirrt mich,aber da ich weiss,dass ich hier bleiben will,ist es nicht ganz so schlimm. Dann kann sie meinetwegen hässlich uns schön zugleich sein. Wer hier überleben kann,kann überall hingehen.

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