Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kontaktanzeige«
The Sex&LoveCompany schrieb am 4.12. 2015 um 22:44:51 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Manchmal ist es selbst für den Herren von heute erforderlich, über eine Zeitung eine Kontaktanzeige zu veröffentlichen. Leider ist die Resonanz bei den Damen oft äußerst dürftig. Darum ist es meist erforderlich, ein klein wenig von der Realität abzuweichen, um der Damenwelt attraktiver zu erscheinen. Hier ein Musterbeispiel:
Ich bin ein Mann von Welt, groß, breitschultrig und maskulin. Mein Geschlechtsteil reicht fast bis zum Knie. Im entspannten Zustand wohlgemerkt. Ich bin hochgradig potent, die Manneskraft in Person. Meine zukünftige Frau darf hohe Ansprüche haben, ich kann sie ihr erfüllen. Selbst wenn sie ein Gourmet ist, kann ich ihr allerhand bieten. Hinter meiner Vorhaut sind mehr Delikatessen zu finden als auf den Tellern mancher Spezialitätenrestaurants. Auch mein Sperma ist reichlich und nahrhaft. Überhaupt bilde ich viele Sekrete, es ist also kein Problem für mich, den Hunger einer Frau zu stillen. Die Anwesenheit einer Frau macht mich zum Tier. Sofort bekomme ich einen strammen Max. Ferner verliere ich dann laufend Sperma. Lass es mich nicht sinnlos vergeuden und melde dich bei mir, dem Mann deiner Träume!
Derartigen Inhalten kann keine Frau widerstehen. Selbst wenn die Ernüchterung spätestens beim ersten Sex eintritt, zumindest der Mann hatte seinen Spaß. Schließlich geht es doch nur darum, irgendeine Schlampe in die Kiste zu bekommen. Und auch wenn die Anzeige leicht gekürzt in der Zeitung erscheinen wird, werden sich die Damen scharenweise melden. Dafür garantieren wir!
Ich schrieb am 27.11. 2001 um 15:04:58 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Sehr zu empfehlen! Aber bitte auch nicht gleich am Anfang mit zu hohen Erwartungen drangehen.
Chiffre-Anzeigen in wöchentlich erscheinenden Kleinanzeigen-Blättern (Sperrmüll, Das Inserat, Kurz & Fündig ...) oder monatlichen Stadtzeitungen (Münchner, Prinz, Journal Frankfurt ...) garantieren die anfänglich sicher gewünschte Anonymität i.d.R. besser als das Internet.
Wenn es nur eine gemischte Rubrik gibt (also nicht getrennt nach »Er sucht Sie« und »Sie sucht Ihn«) und diese von einem Geschlecht (bei reinen Sex-Kontakten meist den Männern) dominiert wird, bekommen Vertreter des anderen Geschlechts (dann also Frauen) wahrscheinlich eine Riesenmenge Zuschriften, was aber nichts über deren Qualität sagt. Nichtsdestotrotz kann es mal eine ganz lustige Beschäftigung sein, beim Damenkränzchen einige der 50+ Zuschriften vorzulesen und über die Naivität und Einfallslosigkeit mancher dieser Herren herzuziehen. (Die wenigen Perlen sucht frau schon vorher heraus und trifft sich dann heimlich :-))
Im allgemeinen ist es sicher besser, ein Medium zu wählen, in dem die anderen Anzeigen in etwa so sind wie das, was man selbst sucht bzw. zu bieten hat. Aber es kann durchaus auch mal eine Überlegung wert sein, es als Außenseiter zu versuchen, beispielsweise in einer muffigen Kleinstadtzeitung eine(n) Partner/in für den einmaligen Seitensprung oder eine reine Bettbeziehung zu suchen. Diese Anzeige sticht dann wiederum so heraus, dass sich die Chance auf einen passenden Kontakt deutlich erhöht - sofern es überhaupt jemanden gibt, der dem gewünschten Profil entspricht. (Viele Leute, bei denen man garnicht damit rechnen würde, greifen sich auch mal solche Kleinstadtblätter, wenn sie irgendwo herumliegen, und lesen dann in der Mittagspause heimlich die Kontaktanzeigen.)
Unklug ist es im allgemeinen, eine andere Anzeige, die man selbst »ganz gut« findet - passend abgeändert für sich selbst - zu kopieren. Da eine ganze Menge von Inserentinnen und Inserenten so vorgeht, versinkt eine solche Anzeige viel eher in der Masse, als wenn man etwas Eigenständiges kreiert.
Und - aber das dürfte ja bekannt sein - bitte ni. s. v. Abk. verw. nur um ein paar Mark zu sparen. Je mehr man auschreibt, desto länger wird die Anzeige und desto mehr fällt sie ins Auge und sie ist trotzdem nicht teurer als mal ordentlich in die Disco zu gehen ...
P.S.: Inhaber von in den letzten Jahren beantragten Telefonanschlüssen - auch analogen(!) - sollten beachten, dass die Rufnummernübermittlung mittlerweile per Default aktiviert ist, es sei denn, man hat ihr bei der Anmeldung explizit widersprochen. Besitzt man ein Handy hat, kann sich aber recht gut vor penetrant zurückrufenden Idioten sichern, indem man sich - eigens zum Zweck der Antwort - eine Prepaid-Karte zulegt. Eine zusätzliche Prepaid-Karten ist natürlich auch dann gut, wenn man/frau die Sache mit der Anzeige vorm Partner verheimlichen möchte.
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