Kiffer
Bewertung: 8 Punkt(e)Kiffen macht harmlos. Extrem-Couching wird zur Lieblingssportart und bei ausreichend gefülltem Kühlschrank besteht keinerlei Gefahr, ein Kiffer könnte sich ausser Haus begeben.
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| Der erste Text | am 7.5. 2001 um 07:35:40 Uhr schrieb Nils über Kiffer |
| Der neuste Text | am 26.11. 2021 um 21:24:54 Uhr schrieb Freno über Kiffer |
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am 26.11. 2021 um 21:24:54 Uhr schrieb
am 20.12. 2020 um 01:45:21 Uhr schrieb
am 21.1. 2019 um 12:41:14 Uhr schrieb |
Kiffen macht harmlos. Extrem-Couching wird zur Lieblingssportart und bei ausreichend gefülltem Kühlschrank besteht keinerlei Gefahr, ein Kiffer könnte sich ausser Haus begeben.
Es gibt zwei Sorten von Kiffern: Diejenigen, die ihr normales Bewußtsein ausschalten wollen, und diejenigen, die ein etwas exzentrischeres anschalten wollen. Erstere könnten genausogut saufen.
Viele Kiffer sind eine ganz besondere Sorte von Menschen. Sie existieren am illegalen Rand unserer Gesellschaft und zahlen in Holland Konsumsteuer. Oder noch illegaler in Deutschland. Aber meiner Meinung nach ist Alkohol und auch Nikotin gefährlicher als THC. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Nach dem Saufen habe ich immer Magenprobleme, Übelkeit und manchmal werde ich im Rausch leicht aggressiv. Aber beim Kiffen passiert mir das nie. Weder die morgendliche Übelkeit, Unwohlsein oder die Agressivität des Rausches. Ich bin weggetreten, darf bestimmt kein Auto fahren und bin auch nicht geschäftsfähig in dieser Zeit, aber danach ist alles genau so, wie es vorher auch war.
Die Frage der Abhängigkeit darf sich bei den Vergleichsdrogen wie Nikotin und Alkohol gar nicht erst stellen und die Frage der Einstiegsdroge kann ich nicht wissenschaftlich -aber aus eigener Erfahrung- beantworten. Da sieht es so aus, dass ein sehr geringer Teil der mir bekannten Kiffer auch mal chemische Drogen getestet hat, und ein noch geringerer Teil ist dort auch geblieben.
Ich bin für die Legalisierung von THC-haltigen Pflanzen in Deutschland.
KCC rules!
Ich bin einer davon. Seit nunmehr ca. 20 Jahren - mit Unterbrechungen - rauche ich dann und wann Gras oder Dope. Manchmal kommt das Zeux auch in ne Kanne Tee, aber eher selten, da dann der Wirkungseinsatz nicht so gut zu kontrollieren ist.
Angefangen habe ich noch zu Schulzeiten. Ich erinnere mich noch an eine Sitzung des Fördervereins unserer Penne, bei der eine wohlmeinende Vorsitzende meinte, dieses Thema mal ansprechen zu müssen. Unser »Direx« meinte, wir hätten kein Drogenproblem an unserer Schule, und sah mich als Schülersprecher an: »Oder was meinst Du, Peter?« - Ich war aufgrund diverser joints vor dem Besuch dieser Sitzung sowas von breit, daß ich es für opportun hielt, meinem Direx vollinhaltlich recht zu geben: wir hatten kein Drogenproblem damals.
Kiffen - das war damals genauso wie die selbstgedrehten Kippen ein »muß« in unserer letzten, noch von den 68ern beeinflußten Generation. Und eigentlich - es bekam auch niemand ein Problem von uns. Ich meine: dieses Gerede von der »Einstiegsdroge« ist einfach Quatsch. Die Einstiegsdroge unserer Gesellschaft ist Bier, und nicht Dope !
Irgendwann später hörte ich dann auf. Ich studierte Jura, und wollte eigentlich in den Staatsdienst, und es ging die Rede, daß alle Jura-Kandidaten mit einer BTM-Vorstrafe hintenrum »rausgeprüft« würden. Also war ich schön brav und artig ... über viele Jahre lang. Na gut, ne Ausnahme dann und wann.
Bis zum »Haschisch-Urteil« des BVerfG - und meiner entgültigen Absage an den Staatsdienst.
Heute rauche ich wieder gerne, dann und wann. Wir haben nicht immer was - und wenn: strikt im Rahmen der Geringfügigkeitsverordnung unseres Bundeslandes, für den Fall der Fälle.
Meistens rauchen wir mit Freunden zusammen, meine Frau und ich - zum Spaß haben. Und mit vierzig haben wir das nachgeholt, was wir uns mit zwanzig nicht trauten: Kiff- und Gruppensex-Parties gefeiert ... solltet Ihr auch mal probieren: macht Spaß !
Aber ein bischen muß man aufpassen. Nicht mit jedem, mit dem ich in der Kneipe ein paar Bierchen zischen würde, würde ich auch was rauchen. Zum gemeinsamen Kiffen bedarf es solcher altdeutschen Tugenden wie Takt und Anstand.
Sehr gut kommt kiffen übrigens auch zu einem guten Film im Pantoffelkino, und in freier Natur.
10 Millionen Kiffer gibt es in Deutschland, und ich bin der Meinung, dieses Cannabisverbot, das könnse sich mal irgendwohinschieben.
Wenn sogar Sat 1 schon positiv über das Kiffen spricht, dann muss es ja ein wirtschaftliches Interesse daran geben, dass die Leute kiffen.
Wer kifft, und zufrieden ist (also glücklich), erfüllt den selben Zweck wie jeder andere der sich apathisch (gleichgültig) verhält.
Kiffen als Opium für das Volk?
Vielleicht sollten die Kiffer mal etwas für ihr öffentliches Image tun, und allgemein zu erkennen geben, dass Kiffen auch (- vielleicht, ich habe keine Ahnung -) über das Friedenschaffende hinaus, auch den Willen die Gesellschaft nicht den anderen zu überlassen bestärken kann.
Ein Kiffer sitzt draußen auf dem Balkon und kifft. Plötzlich sieht er einen riesigen Feuerball vor sich auftauchen und wieder verschwinden. Er zieht nochmal kräftig an seinem Joint und schon wieder taucht dieser Feuerball auf und verschwindet auch wieder. Beim nächsten Joint sieht er schon wieder den Feuerball. Er geht ins Haus und sagt: »Mann hab ich einen Durst!« Darauf seine Mutter: »Schon klar, du bist ja auch drei Tage ununterbrochen auf dem Balkon gesessen.«
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