schade
Bewertung: 4 Punkt(e)Der Dr. Schade war mein Kinderzahnarzt, und das hat immer tierisch wehgetan. Dem ist sogar mal die Betäubungsspritze geplatzt, dem Trottel
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 127, davon 121 (95,28%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 46 positiv bewertete (36,22%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 164 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,102 Punkte, 40 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 4.2. 1999 um 13:18:51 Uhr schrieb Tam über schade |
| Der neuste Text | am 12.7. 2020 um 21:24:42 Uhr schrieb Joshua über schade |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 40) |
am 29.8. 2009 um 22:24:35 Uhr schrieb
am 6.8. 2007 um 01:49:59 Uhr schrieb
am 3.10. 2011 um 23:42:34 Uhr schrieb |
Der Dr. Schade war mein Kinderzahnarzt, und das hat immer tierisch wehgetan. Dem ist sogar mal die Betäubungsspritze geplatzt, dem Trottel
Manche Leute benutzen oft dieses Wort schade, manche dann auch noch in Ergänzung mit eigentlich dahinter. Schade eigentlich sagen sie dann. Und dann dann immer, als wären sie selbstversunken in irgendwelche Gedanken, und mit einem etwas ratlos aussehenden Blick dazu. Ich finde das, um ehrlich zu sein, immer extrem nervend, wenn Leute schade eigentlich sagen. Ich hoffe nur, daß mir das niemals herausrutschen wird, was ja öfters passiert, wenn man irgendwelche Phrasen und Wörter häufig bei anderen hört.
Schade, daß du gehen mußt, lang vor deiner Zeit,
So wie ich die Dinge seh', tut's dir selbst schon leid.
Einfach so hinauszugeh'n, hast du mal bedacht,
Was dein Fortgeh'n uns, mein Freund, für einen Kummer macht.
Hier liegt dein Pfeife noch und dein Tabakstopf,
Daß du nicht mehr rauchen sollst, geht nicht in meinen Kopf.
Hier steht noch der Birnenschnaps, den ich mir jetzt eingieß',
Dir zum Gruß, der keinen Schluck im Glas verkommen ließ.
Schade, daß du gehen mußt, ausgerechnet heut',
Dabei hättest du dich so an dem Bild erfreut.
Wie die Freunde um dich steh'n, und wie sie verstört
Witzchen machen, damit man keinen sich schneuzen hört.
Allen hast du das vererbt, was bei dir rumstand,
Deine Schätze eingetauscht für eine Handvoll Sand.
Geige, Bücher, Bilder, Kram und dein Lieblingsglas.
Bloß das Erben macht uns heut' doch keinen rechten Spaß.
Schade, daß du gehen mußt vor der Erdbeer-Zeit
Auch dein Most vom vor'gen Jahr wäre bald so weit.
Wenn du heute den noch siehst, der uns're Wege lenkt,
Frag' ihn unverbindlich mal, was er sich dabei denkt.
Sicher geht es dir bei ihm eher recht als schlecht.
Sicher sucht er grade wen, der dort mit ihm zecht.
Hoch auf deiner Wolkenbank, bei Tabak und Wein,
Leg zwischen zwei Flaschen mal ein Wort für uns mit ein.
Schade, dass manche Menschen so wenig nachdenken über das was sie fühlen und tun. Würden sie öfters mal ihr Gehirn einschalten, wären einige Probleme leichter zu lösen. Damit meine ich nicht nur die großen, weltbewegenden und politischen Probleme, sondern vor allem die Unstimmigkeiten, Ärgernisse und Missverständnisse im Alltag.
Wir könnten unsere Probleme und Sorgen viel klarer erkennen, wenn wir etwas mehr Mut zum Grübeln hätten, und besser darüber sprechen. Und die, mit denen wir sprechen, würden auch nachdenken, und versuchen, uns zu verstehen. Und wir wären einer Lösung so viel näher....
Schade, dass die Menschen ihre Probleme viel lieber verdrängen und vergessen wollen. Schade, dass manche nicht einmal genau wissen, warum es ihnen schlecht geht. Ein guter Freund von mir z.B. hört auf nachzudenken, wenn er auf einen scheinbaren Widerspruch stößt. Und wenn ich ihn frage, warum ihn gewisse Dinge stören oder ihm nicht gefallen, dann sagt er einfach: »Weiß nicht warum. Is einfach so.«
Schade.
Schade? Oh, viele Dinge auf dieser Welt sind schade. Schade, dass der Blaster nicht mehr genutzt wird. Schade, dass ich so wenige Emails bekomme. Schade, dass ich noch nicht reich und berühmt bin und die grossen Verlage keine deutschen Autoren wollen, sondern lieber die amerikanischen Bestseller einkaufen und übersetzen. Schade, dass es schon so spät ist, weil ich grad so wach bin und noch was machen könnte; schade auch, dass ich morgen wieder früh aufstehen muss und bis 18.00 Uhr arbeiten muss. Schade, dass mein Teppich noch nicht da ist, weil ich dadurch auch warten muss, bis ich mir den Tisch und das Regal kaufen kann, und wenn ich zu lange warten muss hab ich kein Geld mehr. Schade auch, dass ich nicht mehr Geld habe, doch was soll man jammern, bringt ja alles nichts, und irgendwie ist ja auch alles okay so wie es ist, bla bla.
Schade, daß sich im Assoziationsblaster nicht noch viel mehr tut! Die ganze Welt sollte hinein-blasten!
Schade-Markt wird der Name dieser Institution sein, weil:
a) der Namensgeber so heißt oder mit diesem Wort etwas bestimmtes Assoziiert, oder
b) das duetsche Wort Schade eine Aussage über das Angebot machen soll.
Fall a: Hier gibt es für einen Aussenstehenden nicht viel zu sagen.
Fall b:
Ich stelle mir eine Art Floh-Markt vor. Bei der jeder Sachen verkauft, bei denen der Weg zum Mülleimer nicht der richtige wär, also sucht man nach einem Interessenten, dem der entsprechende Gegenstand etwas Wert ist.
Sprichwort:
Wenn alle Menschen alles, was sie nicht mehr brauchen oder haben wollen auf einen großen Haufen werfen und sich anschließen jeder aus dem Haufen nehmen kann, was er will, bleibt nichts mehr übrig.
Das ist das Prinzip des Floh-Marktes.
Der Name Schade-Markt ist ein sehr angemessenes Wort dafür...
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