Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 760, davon 742 (97,63%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 318 positiv bewertete (41,84%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 1999 um 17:47:45 Uhr schrieb
Anina über wahrheit
Der neuste Text am 15.12. 2025 um 06:48:58 Uhr schrieb
Rübezahl über wahrheit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 231)

am 19.1. 2006 um 04:02:25 Uhr schrieb
Karl Marx über wahrheit

am 24.7. 2009 um 13:12:15 Uhr schrieb
Ronja über wahrheit

am 19.7. 2009 um 13:28:01 Uhr schrieb
mesi über wahrheit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wahrheit«

Liamara schrieb am 11.2. 1999 um 20:25:15 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 59 Punkt(e)

Ich glaube nicht, dass ihr die Wahrheit hören wollt. Ihr wollt die Wahrheit hören? Also gut. Der Assoziations-Blaster ist nicht das, was er scheint. Es ist kein Programm von Studenten. Alvar und Dragan haben nichts damit zu tun. Sie bekamen 10.000 Mark dafür, dass sie ihre Namen zur Verfügung gestellt haben und so tun, als ob sie den Blaster regelmässig warten. In Wahrheit ist der Assoziationsblaster aber eine Geheimoperation des FBI in Zusammenarbeit mit Interpol und dem BND, bei der es um um Manipulation im Internet geht. Ja, der Blaster ist nur dazu da, euch zu studieren. Der gläserne Mensch ist längst Wirklichkeit. Mit dem Blaster werdet ihr alle kontrolliert. Jeder Name wird registriert und alles wird protokolliert. Und eines Tages wird es klingeln bei euch, und da steht dann die Polizei und fordert euch auf mitzukommen, weil ihr was über Sex geschrieben habt und nicht mitbekommen habt, dass kürzlich ein Gesetz erlassen wurde bezüglich Sex im Netz, dass es verboten wurde darüber zu schreiben, zu sprechen oder auch nur zu lesen. Ja, dann landet ihr alle im Knast, aber ihr wolltet ja nicht hören. Der Assoziations-Blaster ist gefährlich.
Dieser Artikel könnte auch unter dem Stichwort -> Verschwörungstheorie einsortiert werden. Und sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! Oh, es klingelt. Ich muss gehn.

Rotschoenberg schrieb am 3.11. 2007 um 19:14:26 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich habe eine ziemlich präzise Vorstellung von Wahrheit: und zwar ist das die Identität eines Sachverhaltes und dessen Abbildung in meinem Bewußtsein. Wenn ich mir ein geistiges Modell über einen Sachverhalt und dessen Umfeld aufbaue und in diesem Modell bewegt sich die Abbildung des Sachverhaltes nach den gleichen Regeln und mit den gleichen Resultaten in diesem Umfeld wie sie es in der Natur, im Individuum oder in der Gesellschaft auch tut, dann nenne ich das Modell so lange wahr, bis unwiderlegbare Zweifel aufkommen. Ist das Umfeld scharf begrenzt, dann handelt es sich um eine relative Wahrheit; das heißt, die Gültigkeit der Wahrheit beschränkt sich auf die angenommenen Bedingungen des Umfeldes (steht in Relation). Solche geistigen Modelle, die in Nachbarschaft stehen, lassen sich fusionieren zu wahrhaftigen Aussagen breiterer Gültigkeit, allerdings höherer Komplexität. Man kann zunehmend das Umfeld zum immanenten Bestandteil des Sachverhaltes machen und schafft damit ein neues Umfeldalso auch neue Grenzen. Die absolute Wahrheit - die keine Randbedingungen mehr hat, da alle denkbaren Bedingungen Bestandteil des Sachverhaltes geworden sind, deren Gültigkeitssektor „gegen 360° geht“ – als Synthese aller wahrhaftigen Aussagen, ist zwar ein Theoretikum, aber doch eine Asymptote.

toxxxique schrieb am 17.8. 2001 um 20:37:59 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Komm, sieh mich an. Hör auf, auf den Punkt in der Unendlichkeit zu starren, auf den deine müden Augen sich richten. Mach es mir nicht so schwer. Deine Blicke schweigen mich an und du ziehst langsam eine bleierne Mauer um dich hoch, während ich hilflos hier neben dir sitze. Ich weiß nicht, was in dir vorgeht. Ich möchte jetzt meine Hände auf deine warme Haut legen, und spüren, was in du denkst. Aber solange ich das nicht kann, sprich mit mir. Sag mir die Wahrheit.

Knuffel schrieb am 23.11. 1999 um 19:22:29 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Wahrheit liegt nicht etwa in der Mitte, auch nicht da draußen, sondern ganz sicher da, wo sie niemand sucht und niemand suchen will.

Ciss schrieb am 26.6. 1999 um 02:12:48 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich versuchte die Wahrheit über Fragen zu finden. Ich übersah, dass die Wahrheit in mir selber steckt!

fraggle schrieb am 15.11. 2000 um 20:40:01 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

schläfst du oder schlafe ich? lebst du in der realität oder tue ich es? traumkind du und ich ein philosoph mit einer endlosschlaufe im kopf? länger brauchen wir nicht darüber zu schnacken, denn gott, unser vater, bringt uns so wie wir sind auf einen nenner.

Karl Marx schrieb am 19.1. 2006 um 04:01:55 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eine Wahrheitstheorie ist eine philosophische (erkenntnistheoretische bzw. wissenschaftstheoretische) Theorie darüber, was als wahr oder unwahr, aber auch als unentscheidbar, paradox etc. festgestellt werden kann. Solche Theorien behandeln dabei insbesondere das Verhältnis von Realität und Erkenntnis und fragen, wie Erkenntnis generell und wahre Erkenntnis im besonderen erreicht werden kann. In der Sprachphilosophie stellt sich vor allem die Frage, wann Aussagen über die Welt als wahr gelten können. Hervorzuhebende Wahrheitstheorien sind die Korrespondenztheorie, die Konvergenztheorie und die Kohärenztheorie der Wahrheit. Wahrheitstheorien hängen eng zusammen mit den Bereichen der Methodologie der Wissenschaften sowie der Logik. Sie fußen im allgemeinen auf ontologischen Vorentscheidungen.

Aristoteles und zahlreiche mittelalterliche Philosophen wie Thomas von Aquin rechnet man der Korrespondenz- oder Adäquationstheorie zu. Die Wahrheit besteht, ihnen zufolge, aus der Übereinstimmung von Verstand und Sache.
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1715) und idealistische Philosophen gehören zu den Vertretern der Kohärenztheorie. Nach ihrer Auffassung besteht die Wahrheit einer Menge von Aussagen darin, dass sie untereinander kohärent, also widerspruchsfrei miteinander vereinbar sind.
Die Evidenztheorie gehört zu René Descartes (1596–1650), Franz Brentano (1838–1917) und Edmund Husserl (1859–1938). Ein Satz ist wahr, wenn er mit einem evidenten Urteil übereinstimmt.
Die Auffassung, wahr sei etwas, wenn die Annahme der Wahrheit dieser Sache für die Praxis fruchtbar und nützlich ist, entspricht einer pragmatischen Wahrheitstheorie.
Karl-Otto Apel (* 1922) vertritt die Konsenstheorie. Sie besagt, dass eine Aussage dann wahr ist, wenn eine möglicherweise unendlich große Menge von Menschen unter idealen Kommunikationsbedingungen dieser Aussage zustimmen würde.
Frank Plumpton Ramsey (1903–1930) formuliert die Redundanztheorie: Das Wortwahrist überhaupt überflüssig.
Die Performancetheorie wird von Peter Frederick Strawson (* 1919) vertreten. Demnach wird das Wortwahr‘ performativ im Sinne einer Zustimmung zum Gesagten verwendet.
Alfred Tarski (1902–1983) hat in seinem zuerst auf polnisch erschienenen Aufsatz Der Wahrheitsbegriff in den formalisierten Sprachen (1933) die semantische Wahrheitstheorie entwickelt und meint damit die Semantik der Prädikatenlogik. Die Ursache der Lügner-Antinomie (siehe unten) liegt für Tarski in der semantischen Geschlossenheit der Umgangssprache: Die Umgangssprache enthält für jede Aussage einen Namen dieser Aussage. Deshalb kann man für sie keine Definition des Wahrheitsbegriffes angeben, ja diesen nicht einmal widerspruchsfrei verwenden.
Und schließlich ist die Systemtheorie zu nennen. Vor allem in der Nachfolge von Niklas Luhmann (19271998) wird Wahrheit als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium aufgefasst. Dabei wird grundlegend zwischen Wissen und Wahrheit unterschieden, was als 'wahres Wissen' zu gelten hat, muss durch ein Beobachten zweiter Ordnung entschieden werden. Dies führt letztlich zu der Paradoxie, dass es wahre Wahrheit und unwahre Wahrheit gebe. Vgl. etwa Niklas Luhmann, Die Wissenschaft der Gesellschaft, Frankfurt/Main (Suhrkamp) 1992, S. 167 ff.

Jonas schrieb am 20.7. 2020 um 01:13:00 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Lukas und ich liegen beide splitternackt und eng aneinander gekuschelt im Bett. Lukas atmet regelmäßig und ruhig. Er schläft schon, undzwar mit seinem bezaubernden Lächeln, das mich immer wieder so glücklich macht. Während ich die Wärme seines wohlgeformten, athletischen Körpers in mich aufnehme und genieße, gehen mir noch ein paar Dinge durch den Kopf. Im Blaster gab es in der letzten Woche wieder ein paar neue Stichworte zu mir und Lukas. Sie stammen nicht von mir und so sehr ich mich über all die Fantasien freue, die unsere zugegebenermaßen etwas schwuchtelsexbezogene Beziehung in den Blasterusern freizusetzen vermag, so sind auch ein paar Fantastereien dabei, die ein falsches Bild von Lukas und mir vermitteln könnten. Darum hier zu einigen Stichworten ein paar Wahrheiten:

🔴 »Jonas-und-Lukas-wichsen-täglich-via-FaceTime«:
Stimmt nicht. Lukas und ich wichsen zwar gerne per FaceTime, weil wir es dann optisch und akustisch gemeinsam so richtig genießen können, aber wir machen es nicht täglich. Auch wenn es aufgrund unserer sonntäglichen Sexaktivitäten schwer vorstellbar sein mag, unsere Beziehung (auch der Fernbeziehungsteil) besteht nicht nur aus Schwuchtelsex!!!

🔴 »Jonas-und-Lukas-haben-stramme-Sonntagmorgenlatten«:
Stimmt. Die hatten Lukas und ich heute morgen. Und wir haben das auch gerne ausgenutzt...

🔴 »Jonas-und-Lukas-lassen-sich-beim-Ficken-erwischen«:
Stimmt nicht. Lukas und ich hatten heute Schwuchtelsex in allen Schwuchtelsexvarianten. Aber niemand hat uns »erwischt«, auch nicht beim expliziten »Ficken«.

🔴 »Jonas-und-Lukas-widerstehen-allen-Frauenattacken«:
Stimmt, denn wir sind beide schwul und das ist auch gut so!

🔴 »Jonas-und-Lukas-kochen-nackt-und-haben-dabei-Sex«:
Stimmt. Aber nur einmal, am letzten Sonntag, denn manchmal, aber nur sehr, sehr selten gibt es diese magischen Momente im Leben, wo man sich wünscht, dass man befähigt wäre, die Zeit anhalten zu können, damit ein solcher Augenblick niemals enden wird. Unser sonntägliches »Nacktkochen mit Anfassen« war genau dieser perfekte Augenblick. Es war wunderschön, es war geil, es war lustig, es war überraschend. Und es blieb beileibe nicht nur bei den Flüssigkeiten, die wir zum Kochen benötigten...

Soweit ein paar Wahrheiten zu all den Stichworten über uns. Aber eine Wahrheit fehlt natürlich noch, aber die kennen alle ja schon: Schwuchtelsex-ist-sonntags-noch-geiler!

chrmpf schrieb am 1.9. 2000 um 23:50:43 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

immer diese -heits. als wahr erlebst du doch nur das, was du wahrnimmst. das nimmt außer dir aber keiner so wahr. die gefühle und die assoziationen sind einmalig und unverwechselbar. das ist deine eigene wahr-heit. während du sie zu erklären versuchst, bearbeitet sie der andre beim zuhörn schon so, dass sie nur noch bruchstückhaft mit dem übereinstimmt, was du meinst. ob ihr beide das gleiche seht, fragt ihr selten. meist benutzt ihr nicht mal die gleichen worte. von euren gefühlen und assoziationen ganz zu schweigen. aber wer spielt schon den ganzen tag, ich seh etwas, was du nicht siehst, und das sieht grün aus. das ermüdet auch.

Rave schrieb am 6.5. 1999 um 09:03:30 Uhr zu

wahrheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wahrheit ist das, was viele Menschen, meistens Fraune) nicht vertragen koennen oder wollen. Die Menschheit als solche will belogen werden, denn dann muß man sich weniger mit den realen Problemen in der Welt auseinandersetzen. Der Mensch geht sogar soweit, dass er sich selbst belügt, wenn es kein anderer tut.

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