aber
Bewertung: 7 Punkt(e)aber...ist so ein Frustwort.Kurz vor dem Ziel kommt das »aber«und macht alles vorherige zunichte.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 360, davon 344 (95,56%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 80 positiv bewertete (22,22%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 126 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,117 Punkte, 149 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 19.5. 1999 um 14:28:00 Uhr schrieb Kamille über aber |
| Der neuste Text | am 14.1. 2025 um 21:13:54 Uhr schrieb Lara über aber |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 149) |
am 25.3. 2003 um 14:11:43 Uhr schrieb
am 18.12. 2002 um 17:48:57 Uhr schrieb
am 23.1. 2006 um 21:22:02 Uhr schrieb |
aber...ist so ein Frustwort.Kurz vor dem Ziel kommt das »aber«und macht alles vorherige zunichte.
Manchmal wächst mir alles über den Kopf, manchmal überfluten mich Gedanken, die mir nicht gefallen, die mich ganz kirre machen, die ich nicht steuern kann, die ich nicht verstehe:
manchmal nicht verstehen will und manchmal nicht verstehen kann.
Doch manchmal kommen keine Gedanken, keine Ideen, kein Sinn. Manchmal finde ich das gut, manchmal nicht.
Manchmal fühle ich mich von einfachsten Situationen überfordert, kann nicht normal reagieren, fange an mich ständig zu entschuldigen.
Manchmal habe ich das Gefühl alle wollen etwas von mir, haben Erwartungen, denen ich nicht gerecht werden kann.
Manchmal komme ich mir unzureichend vor, der Situation nicht gewachsen.
Manchmal bin ich traurig, manchmal ist die Zeit zu kurz – alles andere als unendlich!
Und manchmal bin ich eingesperrt, beengt, habe zuwenig Platz, ziehe mich zurück und frage mich, wie ich jemals denken konnte Raum wäre unendlich.
Manchmal fühle ich mich hässlich, kann mich nicht leiden und dem Blick meiner Freunde nicht standhalten. Manchmal fühle ich mich allein und manchmal abgeschieden, ausgeschlossen vom Lauf der Welt.
Manchmal muss ich weinen.
Manchmal will ich das, doch manchmal kann ich nicht.
Manchmal macht das Leben keinen Spaß.
Aber ich liebe es trotzdem!
In den Diskussionen, die auf sprachlicher Ebene ablaufen, wird es immer ein aber geben können. Einzig beim Glauben endet ein Aber.
Das hat jetzt was bewegt.
Man kann ES nie wissen. plus und minus spalten das Ganze. Und das kann von in Normen denkenden Menschen nie wahrgenommen werden, da sie sich durch das Unterbinden des Aber, auf eine Bestimmte Position festlegen, die sie am Erfassen des Zusammenhangs hindert. Da unsere Logik jedoch zu schwach ist, um das Ganze in sich zu erfassen(abgesehen von mathematik), muss man sich mit dem Glauben an die Mitte/dasGute/Gott,nennt es wie Ihr wollt anfreunden, um zu Leben. Leider scheint es nicht viel zu bringen, soetwas bestimmten Personen zu erklären. Das macht mich traurig.
Aber
Eigentlich
Vielleicht
Eigentlich sollte ich mit dem Rauchen aufhoeren, aber diese selbstdisziplin ist mir viel zu anstrengend.
Eigentlich haette ich gerne eine Familie, aber das bindet mich so schrecklich ein.
Vielleicht werde ich mich fuer eine Partei entscheiden, aber es spielt ja doch keine Rolle, sie sind ja alle gleich.
Eigentlich koennte ich zum Baecker um die Ecke laufen, aber ich bin zu faul und verschwende lieber Sprit und nehm das Auto.
Eigentlich bin ich alt genug mein Leben selbst in die Hand zu nehmen, aber dann kann ich keinem anderen mehr die Schuld geben wenn ich fehler mache.
Vielleicht werde ich doch mal meine eigene Meinung haben, aber dann koennte jemand eine andere Haben. Wie stressig.
Also ich kann dieses Aber nicht mehr ausstehen! Meine Freundin hat mir mal gesagt, dass ein aber unsicherheit ausdrückt. Man bestätigt die Aussage im ersten Satz, relativiert sie jedoch sogleich wieder. Niemand ist davor gefeilt. Will man seinen Argumenten jedoch Nachdruck verleihen, sollte man auf ein aber im Satz verzichten. Klare Sätze, ohne Füllwörter. Ich habs noch nie geschafft. Aber es hilft wirklich! *lach*
Er sagte: »Ich liebe dich!« Und er sagte auch:»Ich könnte dir nie weh tun!«
ABER!!!!:
Ich liege seit drei Monaten in der Klinik und bete jede Nacht sämtliche Götter an, dass sie mir mein Bein wiedergeben, das er mir genommen hat, als er mich mit der Eisenstange verprügelte weil ich keine Zeit hatte mit ihm ins Kino zu gehen, da meine Mutter gestorben war.
Ich will eigentlich....ABER....
Warum eigentlich sagt der MEnsch sowas?
Viel zu kompliziert.
Sag doch nicht erst: Eigentlich gefällt mir der rote Pulli gut, ABER ich nehme doch den blauen, denn er ist billiger.
Wortverschwendung.
Es würde reichen du sagst: Ich will den blauen Pulli.
Wie einfach das doch wäre, ABER...
Ein Wort, daß man hassen lernen kann:"Ich habe dir ja eigentlich versprochen... ABER!!!
Das Wort »aber« hat in der modernen, positiv und konstruktiv orientierten Kommunikation keinen Platz. Wenn man das Wort »und« statt »aber« verwendet, dann wird der Kommunikationspartner die Antwort in aller Regel eher als konstruktiven Beitrag denn als Entgegnung aufnehmen. Im wort Entgegnung steckt »Gegner«. Ein Wort, dass man in einem konstruktiven und partnerschaftlichen Kontext nicht verwenden sollte.
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