Abgrund
Bewertung: 4 Punkt(e)Man kann den Abgrund, den man glaubt, vor sich zu haben, auch ganz schön überschätzen. Oft entpuppt er sich als ein flacher Graben, den man schnell überwunden hat.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 57, davon 56 (98,25%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (40,35%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 293 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,386 Punkte, 21 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 18.12. 1999 um 23:22:08 Uhr schrieb Mekare über Abgrund |
| Der neuste Text | am 4.6. 2022 um 18:38:13 Uhr schrieb Zuzanna über Abgrund |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 21) |
am 1.6. 2004 um 09:29:37 Uhr schrieb
am 21.1. 2008 um 22:45:54 Uhr schrieb
am 1.2. 2004 um 02:15:23 Uhr schrieb |
Man kann den Abgrund, den man glaubt, vor sich zu haben, auch ganz schön überschätzen. Oft entpuppt er sich als ein flacher Graben, den man schnell überwunden hat.
Abgrund der Geborgenheit
Vielleicht hast Du aber auch recht und ich bin ein unausstehliches Scheusal,
welches sich selbst Die Existenz verwehren sollt um keinen Schaden anzurichten.
Meine Seele ist übersäht von Wunden
Und immer wieder reißt eine auf
Die sich nicht wieder schließen lässt.
Ich sehe mich selbst nicht mehr!
Ich bin ein Psychisches Frack...
Gefangen in einer Idiotie von Wertvorstellungen die es gar nicht mehr gibt.
Ich zerbreche an mir selbst
Und falle mehr und mehr in mir zusammen
Ich hab es wohl zulange ignoriert
Jetz hat es mich gefressen
Zieht mich hinab in den Abgrund
Gegen den ich mich nicht wehren mag
Denn dort fühle ich mich geborgen.
.
Wie auch immer...
Es war schon immer so und wird wohl nie anders sein.
Bodenlose Abgründe enthalten, das sollte man wissen, immer Durchgänge in neue Welten. Wir blicken nun in einen dieser Abgründe, in dessen tiefer Schwärze wir Furchtbares und Schreckliches erahnen. Dem ersten Impuls, unseren Blick abzuwenden oder die Augen zu schließen, geben wir nicht nach. Das wäre ein Fehler! Wir blicken vielmehr weiter in die Dunkelheit und erkennen, nachdem sich unser Auge an das Dunkel gewöhnt hat, einige winzig kleine, schwach glimmende Hoffnungsfunken, die sanft schwebend einem bestimmten Punkt zustreben. Dieser Punkt, der uns wie ein funkelnder Stern erscheint, ist ein Durchgang in eine neue Welt. Ohne Angst springen wir nun in den Abgrund, behalten den Durchgang im Auge und wünschen uns, dorthin zu gelangen.
Sollte man den Durchgang verfehlen, ist dies kein Grund, sich Sorgen zu machen. Der Abgrund ist ja bodenlos und irgendwann wird ein neuer Durchgang auftauchen. Gerüchten zufolge, sollen die Durchgänge, je tiefer sie im Abgrund verborgen liegen, in umso schönere Welten führen. Wir geben uns nun aber mit dem Durchgang zufrieden, den wir bereits ins Auge gefasst haben, erreichen ihn im freien Fall, und gelangen so in eine freundliche Welt mit warmen Sonnenschein, blühenden Blumenwiesen, fröhlichem Vogelgezwitscher und noch einigen anderen Annehmlickeiten, die der Kursteilnehmer jetzt aber bitte selbst herausfinden sollte.
Abschließend möchte ich noch bemerken, das natürlich auch in dieser neuen Welt, auch wenn sie uns so freundlich erscheint, wieder einige Abgründe verborgen sind. Als erfolgreicher Teilnehmer an unserem Kurs »Abgründe überwinden leichtgemacht« wird sie dies jedoch nicht weiter beunruhigen. Ich verabschiede mich nunmehr von ihnen und danke für ihre Aufmerksamkeit
Mekare schrieb am 21.1. 2000 um 23:43:22 Uhr über
Abgrund
wer lebt nicht am Abgrund?
Ich!
Ich lebe darin!
Der Aufenthalt an Abgründen bei starker Luftbewegung, sogenannten Stürmen, ist wenig empfehlenswert. Zu schnell wird man von einer Böe erfasst, hinabgeweht in den Abgrund und verliert dort womöglich sein Leben. Das muß nicht sein. Bei Sturm deshalb Abstand vom Abgrund bewahren.
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