| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
65, davon 63 (96,92%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 29 positiv bewertete (44,62%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
328 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,938 Punkte, 29 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 30.7. 2000 um 21:45:14 Uhr schrieb Nicolas
über U-Bahn |
| Der neuste Text |
am 20.2. 2024 um 12:42:33 Uhr schrieb Stefan
über U-Bahn |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 29) |
am 15.10. 2003 um 17:03:25 Uhr schrieb adsurb über U-Bahn
am 6.7. 2007 um 09:53:40 Uhr schrieb Lapislazuli über U-Bahn
am 9.5. 2004 um 17:33:18 Uhr schrieb mcnep über U-Bahn
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »U-Bahn«
Markus Walther schrieb am 13.5. 2001 um 22:27:00 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Die Nürnberger U-Bahn, mein Lieblingsverkehrsmittel. Ich fühle mich in ihr irgendwie sicher. Ihr Fahrweg ist durch Signale gesichert, es gibt keine Autos, die ihr im Weg stehen, kein Wetter, daß sie behindert.
Die U-Bahn bewegt sich so schön gleichmäßig durch den Tunnel - Beschleunigen, Rollen, Bremsen - Ein immer gleicher Ablauf, irgendwie beruhigend. Ich kann in ihr wunderbar Lesen, nein, in ein Buch versinken.
Oder Musik hören. Es hat eine ganz eigene Qualität, wenn ich die U-Bahn nur sehe, und dabei meine Lieblingsmusik höre. Ich bin in meiner eigenen Welt, umschlossen von Klängen. Ich kann alle Menschen um mich herum beobachten, und bin doch nicht im selben Raum.
In der U-Bahn begegnen mir die unterschidlichsten Menschen, vom Geschäftsmann im Anzug, der zum Flughafen fährt über die Hausfrau oder das Schulkind auf dem weg nach Hause, bis zum heruntergekommenen Punk mit einer Bierdose und einem Schäferhund-Mischling mit Halstuch.
Es macht Spaß, U-Bahn zu fahren. In jeder neuen Großstadt, die ich besuche, ist die U-Bahn das erste, was ich besichtige und erkunde.
Jede U-Bahn hat ihren eigenen Charakter.
In München der Geruch von harzigen Schwellen und Schotter, und die Signale, die bei automatischem Fahrberieb dunkelgeschaltet sind,
in Berlin der oft schlechte Oberbauzustand und das Schwanken der Züge bei der Fahrt, das daher kommt, und die Hochbahnbauten durch Kreuzberg.
In Hamburg der Blick auf den Hafen, und die DT4-Züge, in denen man durch eine Scheibe den Fahrer beobachten kann,
und in Nürnberg der schöne fränkische Dialekt, mit dem die Bahnhöfe angesagt werden.
In New York sind es die Eisenstützen, die in den Stationen im Meterabstand stehen, die schiere Größe des U-Bahnnetzes, und die Tatsache, daß der U-Bahnbetrieb trotz des desolaten und altertümlichen Aussehens aller Anlagen nicht einfach zusammenbricht.
In Washington, D.C. ist es die uniforme Gleichheit aller Bahnhöfe mit karger Architektur, und die in die Banhsteigkante eingelassenen Lampen, die blinken, wenn ein Zug kommt.
In Stuttgart sind es die Quietschgelben DT-8 Züge, die beim Anfahren und stehenbleiben sehr interessante Geräusche machen (Vermutlich die Federspeicherbremse), und die Steigungen hochfahren, die normalen Zügen viel zu steil wären.
In Köln ist es das simple und doch geniale Mehrabschnitts-Signalsystem und das fürchterliche, und doch vertraute Geräusch der Stadtbahnwagen vom Typ B.
In Düsseldorf ist es der viergleisige Streckenabschnitt in der Innenstadt, und die Parallelfahrten zweier Züge von Heinrich-Heine-Allee bis Hauptbahnhof oder umgkehrt, die Abends oft vorkommen, weil alle Züge durch den automatischen Betrieb genau gleich Beschleunigen und zum gleichen Zeitpunkt bremsen. Und die seltsam grazile Bewegung der U-Bahnzüge beim Ein- und Ausfahren aus dem Bahnhof.
Habe ich schon erwähnt, daß die U-Bahn mein Leiblingsverkehrsmittel ist ?
Gegen die Liebe!!! schrieb am 7.7. 2001 um 00:09:14 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Peter Schmidt, seines zeichens Drittsemester der Anglistik an der Universität Hamburg, war, wollte er sein Seminar nicht verpassen, bis zu seinem Umzug in eines der angesagteren aber an das sowieso etwas schlichte Hamburger öffentliche Verkehrsnetz leider schlecht angebundenen Viertel der Stadt jeden Tag auf eine nahezu vierzigminütige Fahrt mit der U-Bahnlinie 1 angewiesen.
Nun war Peter Schmidt wohl gewissermaßen das, was eine flüchtige Bekanntschaft von mir, der, Sprache wie Gestus betreffend, ostwestfälisch anmutende, aber eigentlich aus Bayern stammende Michael Irgendwas (seinen Nachnamen hatte ich nie erfahren) wohl als Essentialisten bezeichnen würde.
Dies deshalb, da Peter Schmidt es zu jeder Zeit, und besonders während seiner allvormittäglichen Fahrt mit der U-Bahn, welche zu Peters großem Glück bis weit in die östliche Vorstadt hineinreichte, für unerläßlich und gar für ein Gebot der Höflichkeit hielt auch wildfremden Menschen ausgiebig in die Augen zu schauen, um dann die Betroffenen, ihrer Reaktion halber, quasi, wenn sie den Blicken des Fremden standhielten in normale ausgeglichene Menschen, und so sie ihre Augen senkten oder anderweitig auswichen in lebensuntüchtige Personen einzuteilen, eine ganz und gar essentialistische Praxis also.
Der gewisse ostwestfälische Bayer also, dem ich dieses erzählt hatte, antwortete mir darauf, daß er, würde er einen Drang zur Gewalt verspüren (wie dies sicherlich die allermeisten unserer Mitmenschen tun, wenn auch nur für sich und im Verborgenen), sich sicherlich ob solchen Verhaltens dazu genötigt fühlen könnte, darin etwa vielen Türken gleich, dem besserwisserischen Leuteeinteiler ein Paar auf's Maul zu hauen.
Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich mit ihm in dieser Sache übereinstimmte.
laber-laber schrieb am 22.3. 2007 um 16:32:27 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Die Ende der Achtzigerjahre erbaute U-Bahn-Station Wien Stephansplatz ist für ihren eigentümlichen Geruch bekannt, den sie während der heißen Sommermonate auszeichnet. Nachdem Heerscharen von Putzkolonnen erfolglos gegen die an Schweiß erinnernde Belästigung angekämpft hatten, wurde eine Untersuchungskommission mit dem Fall betraut, die die Ursache der Geruchsentwicklung erforschen sollte. Die Erkenntnis der Kommission war, daß während der Errichtung ein organisches Dicht- oder Bindemittel verwendet wurde, mit welchem nun der gesamte Untergrund über, unter, neben und hinter der Station durchtränkt ist. Der Geruch ist also ein integrativer konstruktiver Bestandteil der U-Bahn-Station Wien Stephansplatz, dessen Beseitigung den Abriß der gesamten Station zur Folge hätte.
| Einige zufällige Stichwörter |
Kettenbrief
Erstellt am 25.7. 2002 um 05:09:26 Uhr von Daniel Arnold, enthält 22 Texte
Ausdrucksweise
Erstellt am 18.12. 2003 um 01:25:40 Uhr von Wenkmann, enthält 10 Texte
Samstagsarbeit
Erstellt am 17.1. 2003 um 15:30:04 Uhr von Ringo, enthält 12 Texte
Hosenkorselett
Erstellt am 25.9. 2001 um 07:40:49 Uhr von Hüfthalter, enthält 46 Texte
marodieren
Erstellt am 12.6. 2002 um 21:52:17 Uhr von the weird set theorist, enthält 8 Texte
|