Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 65, davon 63 (96,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 29 positiv bewertete (44,62%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 30.7. 2000 um 21:45:14 Uhr schrieb
Nicolas über U-Bahn
Der neuste Text am 20.2. 2024 um 12:42:33 Uhr schrieb
Stefan über U-Bahn
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 29)

am 11.5. 2002 um 19:16:18 Uhr schrieb
theich über U-Bahn

am 6.5. 2009 um 14:07:45 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über U-Bahn

am 26.1. 2012 um 00:51:21 Uhr schrieb
Informant über U-Bahn

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »U-Bahn«

Nils the Dark Elf schrieb am 24.5. 2001 um 14:37:56 Uhr zu

U-Bahn

Bewertung: 6 Punkt(e)

Neulich war ich mit Holle nachts in der U-Bahn unterwegs. Naja, eigentlich war es eher frühmorgens, aber das tut nichts zur Sache. Wir waren beide ziemlich stoned und recht lustig drauf, kamen gerade von einer schwarzen Party. Zwei Frauen stiegen ein uns setzten sich vor uns, und es war offensichtlich, daß die beiden ein Paar waren. Hinter ihnen saßen noch zwei totale Volltrottel, richtige Proleten halt.
Nach kurzer Zeit kniete sich die eine Frau vor der anderen hin, zog ihr die Schuhe aus und massierte ihr die Füße. Die beiden Proleten saßen einfach nur mit riesigen offenen Augen und Mündern da und glotzten. Ich dagegen amüsierte mich köstlich über diese beiden Trottel, aber auch über Holles vergebliche Versuche, mit dem Schnurrbartträger, der nebenan saß, zu flirten...

Nicolas schrieb am 30.7. 2000 um 21:45:14 Uhr zu

U-Bahn

Bewertung: 12 Punkt(e)

Ich mag die U-Bahnen mit den Querbänken, in denen man sich gegenüber sitzt und zum Blickkontakt gezwungen ist. Man kann andere Menschen verunsichern oder selbst verunsichert sein. Oder man kann ihnen in den Schritt gucken, die Position erraten, die Größe und die Laune. Oder sie lesen sehr interessante Sachen oder telefonieren. Und manchmal spreche ich auch einfach so mit jemandem.

laber-laber schrieb am 22.3. 2007 um 16:32:27 Uhr zu

U-Bahn

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Ende der Achtzigerjahre erbaute U-Bahn-Station Wien Stephansplatz ist für ihren eigentümlichen Geruch bekannt, den sie während der heißen Sommermonate auszeichnet. Nachdem Heerscharen von Putzkolonnen erfolglos gegen die an Schweiß erinnernde Belästigung angekämpft hatten, wurde eine Untersuchungskommission mit dem Fall betraut, die die Ursache der Geruchsentwicklung erforschen sollte. Die Erkenntnis der Kommission war, daß während der Errichtung ein organisches Dicht- oder Bindemittel verwendet wurde, mit welchem nun der gesamte Untergrund über, unter, neben und hinter der Station durchtränkt ist. Der Geruch ist also ein integrativer konstruktiver Bestandteil der U-Bahn-Station Wien Stephansplatz, dessen Beseitigung den Abriß der gesamten Station zur Folge hätte.

lizzie schrieb am 5.2. 2001 um 03:06:23 Uhr zu

U-Bahn

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wenn man zum Beispiel in Düsseldorf in der U-Bahn sitzt und fährt und fährt und plötzlich taucht sie auf ins Licht und macht einen auf Straßenbahn, dann bin ich schon sehr enttäuscht. Von wegen U-Bahn, der sollte man das Recht auf diesen Namen entziehen.
U-Bahnfahrer sind, glaube ich, sehr gelassene Menschen. »Im Tunnel sieht man nicht, ob es draussen regnet«, hat einer mal in einem Interview gesagt. Das ist so banal, das ist schon philosophisch.

Bwana Honolulu schrieb am 28.2. 2003 um 11:58:31 Uhr zu

U-Bahn

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der Tag begann schon wieder mit einem Geruchsmarathon. Oder eher einem Geruchsstaffellauf.
Auf dem Weg zum Bus: ein Gemisch aus Uringeruch und Zigarrenrauch.
Im Bus: Verwesungsgeruch, wie von vergammelndem Laub mit 'nem Rattenkadaver oben drauf.
Auf dem Weg zwischen Bus und U-Bahn: zuerst Wäschetrockner und alter Schweiß, dann ein 5½ Tonnen schweres, fast zähes Damenparfuuuhm.
In der U-Bahn: verbranntes Plastik, Elektrostatik (schon mal an 'ner Mattscheibe geschnüffelt? Etwa so!).
Im Bahnhof: Diabetikerurin schlimmster Sorte
Zwischen U-Bahn und Büro: Zwiebeln, Pommes, Bratwurst.
Und im Aufzug wieder der komische Geruch nach Leder und dickes Maschinenöl.

Naja. Und die Leute... die üblichen Verdächtigen. Die dicke Irre war wieder da. Hat mich über die Schulter 10 Minuten lang angekuckt, bis ich sie angeschnauzt hab' »Sag' mal, wächst mir 'ne Mettwurst aus'er Nase oder was glotzt du so?«
Und dann das seltsame Mädchen mit dem Embryogesicht... Meist hört sie Walkman, mit geschlossenen Augen. Ich stell' mir dann immer vor, sie hätte keine Haare - dann sähe sie tatsächlich aus wie so'n Embryo, mit der rosigen, irgendwie durchscheinenden Haut und den knubbeligen Augen. Und die kleine Nase natürlich, durch die man fast das Blut durchfließen sieht. Sehr seltsam.
Ach ja. Und die Chaoten von der Straßenecke, ganz vorne in der Bahn, pöbeln wieder Leute an. Vornehmlich die dicke Irre, wenn sie wieder mit zwei Fingern zugleich in der Nase bohrt.
manchmal glaube ich, ich sollte morgens eine Videokamera mitnehmen. Zumindest, solange das Geruchsfernsehen noch nicht erfunden ist.

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