| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
27, davon 27 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (25,93%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 25.1. 2002 um 01:27:38 Uhr schrieb Bianka
über Stillen |
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am 9.5. 2026 um 11:37:47 Uhr schrieb Gerhard
über Stillen |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 13) |
am 9.5. 2026 um 11:37:47 Uhr schrieb Gerhard über Stillen
am 28.12. 2002 um 17:50:14 Uhr schrieb biggi über Stillen
am 14.3. 2003 um 12:20:17 Uhr schrieb biggi über Stillen
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Stillen«
Bianka schrieb am 25.1. 2002 um 01:35:34 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Still-Demenz. Oder: Macht Stillen vergesslich?
Es gibt tatsächlich eine wissenschaftliche Erklärung für die Stilldemenz...allerdings ist es die Erklärung für »Frau-mit-sehr-kleinem-Kind-Demenz« (oder auch Mann, wenn entsprechend engagiert). Man hat im Schlaflabor nachgewiesen, daß Menschen, die mehrfach in der Nacht unterbrochen werden - vor allem, wenn dies am Anfang der Tiefschlafperiode passiert, extreme Einbrüche in ihrer Gedächtnisfähigkeit haben. Im Labor hat man auch Versuchsmenschen zwar schlafen lassen, aber immer wenn die Frequenzen den Beginn einer Tiefschlafphase gezeigt haben, die Person geweckt. In allen Fällen hat man den Leuten abends etwas zu lernen (Vokabeln?) gegeben und morgens abgefragt. Bei denen, die keine Tiefschlafphasen mehr hatten (trotz Schlafzeiten), war die Gedächtnisleistung nahe 0 (!!!!!), je länger die Tiefschlafphasen waren, um so besser die Gedächtnisleistung. Bei einer ganz vollständigen Tiefschlafphase (normal sind mehrere pro Nacht) war die Gedächtnisleistung fast wieder normal.
Durch dieses Phänomen erklärt sich, warum Mütter mit kleinen Kindern manchmal unter Stilldemenz bzw. Fläschchendemenz leiden. Da Stillkinder statistisch tatsächlich nachts öfter wach werden, haben Stillmütter vielleicht sogar mehr mit diesem Phänomen zu tun. Laut Sears ist es übrigens hilfreich, dann das Kind mit im eigenen Bett zu haben, auch wenn es dann vielleicht sogar öfters wach wird. Durch das Zusammenschlafen passen sich Baby- und Mutterschlafrhythmus nachweisbar an, so daß die Mutter immer dann in einer Leichtschlaf-Phase ist, wenn das Baby wach wird und Muttermilch will. Auf diese Weise verhindert man die Unterbrechung von Tiefschlafphasen und eine hohe Ausprägung von Stilldemenz.
Übrigens hat man bei Nachtschichtarbeitern (vor allem bei Wechselschichtlern) und bei Interkontinentalvielfliegern das Gleiche beobachtet.
Bianka schrieb am 25.1. 2002 um 01:37:41 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich bin frustriert!
Ja, Ihr Lieben, Ihr habt richtig gelesen: ich bin frustriert! Nicht, weil mein Baby nicht das macht, was ich mir von ihm wünschen würde. Auch nicht, weil mein Leben nicht so läuft, wie ich es mir früher mal vorgestellt habe oder weil ich mich in meinem Leben irgendwie eingeengt fühle. Nein, ich bin frustriert, weil der Erziehungsstil, den ich/wir (schliesslich hat mein Mann ja auch einen gewissen Anteil daran!) anwenden so oft als falsch, schädlich, zeitaufwändig angesehen wird. Und das einfach nur, weil er nicht der »Norm« entspricht!
Ich persönlich finde meinen Erziehungsstil nicht falscher, schädlicher oder zeitaufwändiger als jeden anderen. Nein, das stimmt so nicht ganz. Er IST zeitaufwändiger. Nicht aus sich selbst heraus, nein, das auf keinen Fall. Meine Umwelt macht ihn zeitaufwändig, da sie mich immer wieder zu Erklärungen und Erläuterungen, wenn nicht sogar Rechtfertigungen drängt.
Ihr wollt Beispiele? Here we go:
Niemand fragt eine Mutter, warum ihr 6 Monate altes Baby noch die Flasche kriegt. Dagegen wird schon nach wenigen Wochen jede stillende Mutter skeptisch, zweifelnd, fragend angeschaut, nur weil ihr Baby genau die Nahrung bekommt, die Mutter Natur für es vorgesehen hat. Ich rechtfertige mich nicht mehr dafür (über diese Stufe bin ich hinaus!), ich versuche zu erklären und aufzuklären. Und das kostet mich Zeit!
Auch eine Mutter mit Kind im Kinderwagen wird nicht nach ihren Gründen gefragt oder darauf hingewiesen, dass das nicht gesund sein kann. Gehe ich dagegen mit meiner Tochter im Tragetuch spazieren oder einkaufen, so ernte ich (unter anderem) skeptische, zweifelnde, fragende Blicke. Ich fühle mich dann natürlich bemüßigt, zu erklären und aufzuklären, was wiederum Zeit kostet!
»Schläft sie schon durch?« ist immer wieder eine der ersten Fragen, die an mich gestellt werden. »Nein«, sage ich daraufhin, »sie schläft in meinem Bett und trinkt nachts, wann immer sie Hunger oder Durst hat oder Zuwendung braucht, an der Brust!« Ob eine Mutter, deren Kind im eigenen Zimmer und/oder im eigenen Bett schläft, auch nur halb so schräg angeschaut würde? Die Reaktion meines Schwiegervaters sagt alles: »Na, das ist aber nicht gut!« Ein kurzes: »Warum?« nahm ihm schon die Argumentation, im allgemeinen will ich jedoch anregen zum »Mit-Schlafen« und die Unterhaltung wird länger. Auch hier wieder: Zeit!
Die auf-/anregendsten Diskussionen hatte ich bisher zum Thema »windellose Erziehung«. Alles andere, Stillen, Tragen und Familienbett, ist ja wenigstens als (verpönte) Möglichkeiten bekannt, aber ein Baby im zarten Alter von 6 Wochen oder noch früher schon auf die Toilette zu »setzen«, nein, also sowas kann doch nun wirklich nicht gut sein. Meine Argumentation ist inzwischen recht überzeugend, nun ja, zumindest in den meisten Fällen (Eine Verkäuferin in einem Babyladen war nicht annähernd bereit, mir auch nur zuzuhören! Naja, es gibt andere Läden, die dasselbe Sortiment haben! *grins*) und das beste Beispiel ist meine Tochter. Doch und gerade bei diesem Thema ist der Zeitaufwand zum Diskutieren nicht unwesentlich!
Alles in allem finde ich meinen Erziehungsstil nicht aufwändig. »Normgerechtes« Erziehen wäre sicherlich nach aussen hin einfacher, aber keineswegs normaler. Ein natürliches Eingehen auf die Bedürfnisse eines Menschen, der zu 100% von mir abhängig ist, ist für mich das einfachste und selbstverständlichste auf der Welt. Umso mehr wundert es mich, dass diese Art zu leben, zu denken und zu handeln einen eigenen Begriff braucht. Nein, eigentlich gibt es ja sogar zwei Begriffe für diese Auffassung von Erziehung, die einander ergänzen und gar nicht so unähnlich sind in ihrer Grundaussage:
Attachment Parenting auf der einen Seite: ein Begriff, den Dr. Sears geprägt hat und das
Kontinuum-Konzept auf der anderen Seite, die Lebensauffassung Jean Liedloffs.
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