| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
122, davon 120 (98,36%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (36,89%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 18.2. 1999 um 23:50:03 Uhr schrieb Peter
über weinen |
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am 28.7. 2022 um 14:14:32 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über weinen |
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am 6.7. 2006 um 08:38:12 Uhr schrieb holli über weinen
am 16.11. 2004 um 01:42:41 Uhr schrieb christian über weinen
am 9.12. 2006 um 00:07:45 Uhr schrieb fritz über weinen
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Weinen«
Peter schrieb am 25.1. 2003 um 00:23:53 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Weinen im Dunkeln
Ich sitze im stockfinsteren Kinosaal. Die Leinwand bleibt schwarz und langsam schraubt sich aus den Boxen ein ganz sanftes Orchester. Zuerst ist es nur eine Flä-che, aber dann tritt plötzlich eine Melodie, von Hörnern gespielt, aus der homogenen Klangmasse. Der Film Dancer In The Dark beginnt und ich weine. Ich hatte den Soundtrack von Björk vorher gehört und lieben gelernt. Der Moment in dem Kino war dann so intensiv, erwartungsvolle Freude gepaart mit plötzlicher Überwältigung, dass ich die Tränen nicht halten konnte und nicht halten wollte. In dem Moment waren also die Tränen mit einem überschwänglichen Glücksgefühl verbunden.
Ähnlich ging es mir bei Das Leben ist schön von Roberto Benigni. Ein Film, der mich auch zu emotionaler Veräußerung zwang. Da dies beides sehr tragische Filme sind, kann man vielleicht nur schwerlich nachvollziehen, dass es mir um das Weinen vor Glück geht, aber das möchte ich gerne erklären. Zuerst ist es natürlich die Überwälti-gung durch einen guten Film, der fähig ist, die Emotionen auf den Zuschauer zu ü-bertragen. (Wäre also Titanic nicht ein ganz so perfekter Film, sondern vielmehr ein richtig guter Film, hätte man wahrscheinlich aus vielen Kinos die Zuschauer in Form von Wasserleichen ziehen müssen.)
Dann sind es die magischen Momente. Momente, in denen alles zusammentrifft: Fantastische Bilder, Schauspielkunst, ein dramatischer Knotenpunkt der Geschichte, Emotionen und nicht zu benennende Magie. Sie sorgen für Klarheit im Kopf und in diesem Moment ist alles ganz nah.
Diese magischen Momente waren in einem anderen Film noch viel ausgeprägter. Auch wenn Harald Schmidt und Max Goldt mir dabei nicht zustimmen werden, Die fabelhafte Welt der Amelie war für mich ein einziger magischer Moment. Ich habe fast durchgängig geweint. Falls nun langsam jemand denkt, bei mir handelt es sich um eine ozeangroße Heulboje, den muss ich leider enttäuschen. Im normalen Leben und auch in anderen Filmen passiert es mir eher selten, dass ich weinen muss. Dazu gehört schon einiges an Kunst oder Trauer. Der 20.15-ZDF-Pilcher reicht da nicht aus.
Verve schrieb am 15.3. 2001 um 17:43:54 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Weinen hat mit Füssigkeit zu tun, so wie Wein.
Läßt sich auch zusammen anwenden.
Thomas schrieb am 18.10. 1999 um 14:30:04 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Tränen trage ich viele in mir. Sie sind gebunden an verschiedene Gefühlerlebnisse die ich hatte. Eigentlich mag ich das garnicht so gern wenn mich etwas altes einholt!
Dragonfly schrieb am 30.12. 2005 um 18:39:14 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich verdränge die Tränen, ich erdrücke sie zu einem einzigen Klumpen Schmerz im Bauch, und dann verzieh ich das Gesicht, zu dem breitesten Grinsen in der Weltgeschicht, es hätten Tränen sein sollen. Doch ich konnts nicht.
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