Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mensch«
Jan Carl Raspe schrieb am 12.7. 2000 um 22:10:02 Uhr zu
Bewertung: 24 Punkt(e)
Ein Mensch fragt: »Wo geht es hier zum Bahnhof?«
.
Es antworten:
Ein Sozialpaedagoge:
Ich weiss nicht, aber es ist gut, dass wir darueber reden.
Ein Sozialarbeiter:
Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin.
Ein Gespraechstherapeut:
Sie moechten wissen, wo der Bahnhof ist?
Ein Tiefenpsychologe:
Sie wollen verreisen?
Ein Psychoanalytiker:
Sie meinen dieses lange, dunkle Gebaeude, wo die Zuege rein und raus, rein und raus....fahren?
Ein Verhaltenstherapeut:
Heben Sie den rechten Fuss, schieben Sie ihn vor, setzen Sie ihn auf. Sehr gut! Hier haben Sie ein Bonbon.
Ein Gestalttherapeut:
Du, lass das voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.
Ein Bioenergetiker:
Machen Sie mal sch...sch...sch...
Ein human. Psychotherapeut:
Wenn Du da wirklich hinwillst, wirst Du den Weg finden.
Ein Psychiater:
Bahnhof? Zugfahren? Welche Klaasse?
Ein Psychodramatiker:
Das spielen wir jetzt mal. Such Dir jemanden aus, der der Bahnhof sein kann.
Ein integrativer Therapeut:
Was empfindest Du dabei, wenn Du mir gerade diese Frage stellst? Spuer mal genau hin! Was macht das mit Dir? Woran erinnert Dich das?
Ein Transaktionsanalytiker:
Und wenn Sie nun diese Frage klaeren: Was genau soll meine Rolle dabei sein?
Ein Qualitaets-Management-Berater:
Bilden Sie eine Arbeitsgruppe und fuehren Sie ein Brainstorming durch. Wir treffen uns hier wieder in einer Stunde.
Ein Systemiker:
Was glauben Sie wuerde Ihr Freund antworten, wenn Sie ihn fragen: Wo geht es denn hier zum Bahnhof?
Stöbers Greif schrieb am 26.1. 2000 um 19:06:30 Uhr zu
Bewertung: 22 Punkt(e)
Das einzige Lebewesen, das erröten kann. Der Mensch ist aber auch das einzige, das Grund dazu hat.
(Mark Twain)
Liamara schrieb am 14.10. 1999 um 22:16:49 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Es war einmal ein Mensch, der ging eines Morgens aus seinem Haus und fiel in ein Loch. Wer hat ein Loch in meinen Garten gegraben, dachte er, während er noch fiel. Ich war es nicht, dachte er und fiel noch immer. Hört das denn nie auf? dachte er, und dann schlug er auf. Das tat ziemlich weh, aber immerhin, er lebte noch. Also sah er sich um und bemerkte, dass er offenbar in China gelandet war. Verrückt, dachte sich dieser Mensch, da erzählen einem die Wissenschaftler seit Jahren, man könne kein Loch durch die ganze Welt bohren. Und jedes Kind weiss doch, wenn man das könnte, würde man in China landen. Nun ist mir genau das passiert. Und der Mensch beschloss, ganz schnell aufzuwachen, denn der Wissenschaft vertraute er, und er wollte nicht erleben, dass sie etwas falsches gelehrt hätten.
Laliera schrieb am 29.3. 2000 um 12:33:08 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
Der Mensch ist ein Engel, nur mit einem Flügel, und wenn er fliegen will, muß er einen anderen umarmen.
lumina* schrieb am 13.3. 2001 um 13:57:08 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Leben
Ein Mensch, der 70 Kilo wiegt, enthält unter anderem:
- 45 Liter Wasser
- genug Phosphor für 2200 Streichhölzer
- Fett für rund 70 Stück Seife
- genug Eisen für einen zweizolligen Nagel
- einen Löffel Magnesium.
Ich wiege mehr als 70 Kilo.
Und ich erinnere mich an eine Fernsehserie namens “Kosmos”. Carl Sagan, der Moderator, lief in einer Dekoration herum, die nach Weltraum aussehen sollte, und nahm große Zahlen in den Mund. In einer Folge saß er vor einem Behälter, der all die Stoffe enthielt, aus denen der Mensch besteht. Er rührte mit einem Stöckchen in dem Behälter herum und war ganz gespannt, ob es ihm gelingen würde, Leben zu erschaffen.
Es gelang ihm nicht.
Erlend Loe, “Die Tage müssen anders werden. Die Nächte auch.”
greenorange schrieb am 15.4. 2000 um 16:51:07 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Wir sind nie allein! Schon in unserem Mund sind mehr Lebewesen, als jemals Menschen auf der Welt gelebt haben.
Danijel schrieb am 8.7. 2001 um 20:24:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Was ist ein Mensch? Was unterscheidet ihn vom Tier? Ist es die Intelligenz? Haben Menschen überhaupt Intelligenz? Ist es intelligent mit dem Fortschritt die Natur, und somit sich selbst zu zerstören? »Menschen« in der heutigen Zeit hassen viel eher, als dass sie lieben. Sie haben ihre Menschlichkeit verloren. Sind Tiere nicht viel eher das, was »menschlich« genannt wird? Sie kümmern sich nicht um uns... sie leben einfach... glücklich und in Frieden. Sie haben keinen Fortschritt, mit dem die Natur zerstört wird... sie leben einfach nur... um des Lebens willen und nicht, um irgendwelche hohen Ziele zu erreichen oder möglichst viel Geld zu haben. Sind Tiere nicht also viel intelligenter als Menschen. Vielleicht lachen sie uns ja auch aus, vielleicht haben sie Spaß daran uns glauben zu lassen, sie wären dumm... dumm wie »Tiere«... oder wie Heinz Erhardt einst so treffend formulierte:
"Warum heißt bloß das Eichhorn 'Eichhorn'?
Denn weder hinten, geschweige vorn
hat es ein Horn oder dergleichen,
auch sieht man es nicht nur auf Eichen.
Ein Wort erscheint und tritt in Kraft,
sein Sinn jedoch bleibt schleierhaft.
So läßt mich noch etwas nicht ruhn:
Was hat der Mensch mit 'Mensch' zu tun?"
Warum hassen Menschen, wo sie lieben könnten???
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