Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Spiegel«
Bio-Lehrerin schrieb am 3.11. 2016 um 17:24:37 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ich habe einen besonders großen Spiegel im Badezimmer. Auf den bin ich sehr stolz.
Und noch stolzer bin ich auf das, was ich im Spiegel sehe.
Gesicht, (noch) ohne Falten und dafür mit einem liebreizenden Lächeln.
Hals, schön glatt und mit dem gleich Durchmeser wie meine Waden.
Brüste, die auch ohne BH glücklich machen.
Rippen, nicht zugefressen, deutlich sichtbar, wenn ich einatme.
Bauch, kein hartes Sixpack aber nicht weit davon entfernt.
Bauchnabel, da passt ordentlich Sekt hinein.
Hüften, richtig angriffslustig aber nicht zu breit.
Muschi, säuberlich rasiert und einladend.
Schenkel, gefährlich stramm.
Waden, rund und schön, auch wenn sie nicht im Wasser stehn.
Füße, sportlich dynamisch, nicht durch zu hohe Absätze verformt.
Rücken, gerade und muskulös. Meistens für mich unsichtbar.
Taille, so schmal, dass auch kleine Männer mit einem Arm herum kommen.
Hintern, voll und knackig. Kaum ein Männerblick reißt sich davon los.
Beine, ewig lang und kerzengrade.
wauz schrieb am 24.9. 2014 um 12:32:58 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Was der Spiegel nicht veröffentlich mag, Teil drölfzig:
Schöne Überschrift
Nichts markiert deutlicher, in welchen Zustand unser Staatswesen geraten ist, als diese Überschrift. Ein Staatsamt oder die Leitung einer Behörde wurde zur beute, zur Trophäe, die es zu gewinnen gilt. Das erinnert an den cursus honorum der alten Römer, der im Konsulat gipfelte, an dessen Ende man eine proconsularische Provinz zum Ausbeuten übertragen bekam. Mit etwas Glück wurde man noch zensor, was wiederum fette Bestechungsgelder eintrug.
Und die Redakteure beim Spiegel/SpOn (gibt's da noch welche? Oder sind es mittlerweile nur noch Praktikanten?) finden das ganz normal.
Es gibt journalistische Grundsätze, von denen sollte man wenigstens mal gehört haben. So wie ein Soldat besser nie behaupten sollte, von der Haager Landkriegsordnung und der Genfer Konvention habe er nie etwas erfahren.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bka-chef-holger-muench-bremer-staatsrat-wird-ziercke-nachfolger-a-993288.html
SonOfCgn schrieb am 7.7. 2001 um 17:00:26 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich starre aus ihm heraus, schaue mir direkt in meine realen Augen. Warum kann ich nicht da draußen sein?? Warum bildet »er« sich ein, dass seine Welt die Realität sei. Langsam bewege ich meine Hände an das Glas und kratze dagegen. Ich will hier raus. »Er« bemerkt es, wird erst rot, dann weiß, dann schreit »er«.
»Sei ganz ruhig!«, flüstere ich.
»Er« schreit immer lauter. Langsam kippt »er« gegen die gegenüberliegende Wand, ist wohl zu schwach geworden, obwohl hier doch gar nichts passiert.
»Pssst, ganz ruhig«, versuche ich mein Schreiendes Ich zu beruhigen. Ich muss mir helfen. Langsam entsteige ich daher dem Spiegel. Erst die Füße. Dann ziehe ich meinen Körper nach. »Sein« Schreien steigert sich in Schrilles Kreischen.
Langsam gehe ich auf mich zu und streichle mir über den Kopf. »Pssssst, es ist jetzt alles gut, es ist alles gut!« Ich rutsche an der Wand nach unten, aber ich beruhige mich weiter streichelnd. Alles ist gut.
Der Spiegel ist grau und leer. In seiner Mitte ist ein dumpfer Fleck, der von einer Nichtexistenz zeugt.
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