Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 165, davon 160 (96,97%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 42 positiv bewertete (25,45%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.3. 2000 um 20:08:48 Uhr schrieb
sagichnich über Politik
Der neuste Text am 9.9. 2026 um 22:39:13 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Politik
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(insgesamt: 73)

am 11.5. 2002 um 19:02:23 Uhr schrieb
Jakob the dark Hobbit über Politik

am 22.3. 2021 um 23:44:52 Uhr schrieb
Cotswold Gardens über Politik

am 26.10. 2009 um 19:27:35 Uhr schrieb
wuming über Politik

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Politik«

Peter K. schrieb am 5.3. 2007 um 11:53:55 Uhr zu

Politik

Bewertung: 1 Punkt(e)

Irgendwann merkt ein jeder, daß es nicht mit rechten Dingen zugeht, daß das, was uns die Schullehrer und sonstigen Oberlehrer erzählen, nicht stimmt. Oder zumindest nicht ganz. Irgendwas wird verschwiegen. Von Franz Josef Strauss ist das Wort über irgendeinen anderen Poltiker übermittelt, dem er vorwarf, er würde niemals die »Arkana der Macht« verstehen - das Geheimwissen.

Der Zufall hat mir Macciavelli in die Hände gespült - ich las von ihm im Band über die Renaissance von Will und Auriel Durants grandioser »Kulturgeschichte der Menschheit«, und besorgte mir den Fürst, zuerst als schmales Reklam-Bändchen, dann in der vornehmen Kröner-Ausgabe. Dazu dann noch die Discorsi. Ich war damals fünfzehn, sechzehn Jahre alt, und hatte das ehrliche Gefühl, das Tor zur Weisheit würde sich für mich öffnen. Ähnliches empfand ich übrigens bei der Lektüre von C.N. Parkinsons »Parkinsons Gesetz«.

Nur ein Beispiel: das »Aussitzen« von Problemen durch den seinerzeitigen, noch recht frischen Helmut Kohl, daß ihm alle vorwarfen - auf einmal verstand ich die darin liegende Weisheit.

Es ergab sich allerdings auch eine Frustration bezüglich unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung etc. und die Entscheidung zum Jurastudium, die meinen Geist weiter geprägt hat nach den Schulen der Kulturgeschichte, der Mathematik und der lateinischen Sprache.

Erst sehr spät, eigenlich schon zu meiner Assistentenzeit entdeckte ich dann Carl Schmitt und seine Hobbes-Interpretation. Anders als bei Macciavelli, Hobbes oder Parkinson ist das alles nicht knackig in ein einziges Buch, eine konzise Theorie zusammenzufassen.

Und schließlich: die Rhetorik, die uns lehrt, Kommunikation grundsätzlich als Manipulation zu verstehen. Sie wird nicht mehr akademisch gelehrt, ist verschwunden in obskuren Seminaren der Volkshochschulen und Unternehmensberater.

Das ist ein furchbares Desiderat der Bildung - denn lediglich die Grundkenntnis über die Manipulation von Menschen durch Menschen versetzt in die Lage, sie zu erkennen.

Mmmmiri schrieb am 18.7. 2000 um 22:15:43 Uhr zu

Politik

Bewertung: 4 Punkt(e)

Angeblich ist es ja so, dass man bei Politikerinnen mehr auf das Äußere achtet als bei Politikern; vielleicht war das früher mal so, dass eine Frau gut aussehen musste um es politisch zu etwas zu bringen, während Männer hässlich sein durften (man könnte fast meinen, hässlich sein müssen?) doch Angela Merkel beweist: dem ist nicht mehr so

Daniel Arnold schrieb am 29.3. 2001 um 00:03:05 Uhr zu

Politik

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Politik ist nicht das einzig schlechte im Lande und auf der Welt.
Die Wirtschaft kann auch sehr brutal und verlogen sein.
Ebenso die Medien. Sie sind und werden immer mehr kommerziell und scheiße - Entschuldigung. - .

An die Demokratie aber, an die Demokratie glaubt niemand mehr.

Und so wird ein Bild von der Politik erzeugt, dass schlecht ist, und das der Wirklichkeit vorraus eilt.

Vielleicht kann alleine die Hoffnung und auch die Überzeugung, dass durchaus nicht alle Politiker Verbrecher sind - vielleicht sogar nur eine Minderheit - dazu führen, dass die Demokratie wieder aufersteht.

Doch daran will die Masse nicht glauben. Sie lassen sich lieber von der Wirtschaft etwas anderes erzählen - auch über die Medien - .

Floz schrieb am 3.12. 2001 um 10:28:53 Uhr zu

Politik

Bewertung: 2 Punkt(e)

In Portugal wurde die Promillegrenze jetzt wieder von 0,2 auf 0,5 angehoben. Dieser Schritt geschah auf Druck der Weinindustrie.
Und so, wie es in Portugal läuft, läuft es auch in Deutschland: Lobbies haben mehr in der Politik zu sagen als sonst irgendwer, vor allem mehr als das gemeine Volk.
Allerdings sind es in Deutschland vielleicht nicht unbedingt die Weinhersteller, sondern die Autobauer wie BMW, Mercedes und VW.
Aber Gott sei Dank leben wir ja in einer Demokratie (*schulterklopf*).

irgendwer schrieb am 29.3. 2000 um 17:05:55 Uhr zu

Politik

Bewertung: 1 Punkt(e)

Interessiert sich da eigentlich noch jemand für? Po-li-tik? Po-li-tak? Nicht mehr so das heiße Thema, spätenstens seit dem Zusammenbruch des Ostblocks hat da bei sehr vielen Leuten die große Kater-Stimmung eingesetzt. Sicher gibt es noch Leute, die irgendwie Politik als Beruf betreiben. Der Fischer oder der Dings, na, der Gerhard Schröder, oder der Diepgen, der kann ja gar nichts anderes, können die alle nicht. Eigentlich komisch, wie Leute Politiker werden, ich finde das seltsam. Wie muss man da drauf sein, um so was zu wollen? Mir ist das schleierhaft.

Jasona schrieb am 15.8. 2001 um 00:04:46 Uhr zu

Politik

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eigentlich wollte ich ja was zu Engagement schreiben. Gibts nicht.
Was (vielleicht) ein weiterer Beleg dafür sein könnte, wie uncool eben jenes ist.
Das ist wirklich so. Du kannst Werbetexter sein, Bordellpianistin, Sex nur mit Einsatz von sauren Gürkchen und Wollhandschuhen so richtig geil finden oder 42 Hamster besitzen; damit wirst Du aber nie diese bestürzte, latent mitleidige und in allererster Linie unendlich abgetörnte Reaktion hervorrufen wie mit dem Geständnis, politisch aktiv zu sein. 1.Mai in Kreuzberg, okay, aber niemals diese Weltverbesserungssachen a la amnesty international.
Es ist ähnlich peinlich wie »regelmäßig den Gottesdienst besuchen«. Extrem unsexy.
Dabei braucht diese Welt Leute, die aus ihre eine gerechtere machen wollen.
Woher kommt das nur? Wäre für Erklärungsansätze dankbar.

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