Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 225, davon 205 (91,11%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 80 positiv bewertete (35,56%)
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Der erste Text am 23.12. 1999 um 19:35:35 Uhr schrieb
eva über Islam
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Gerhard über Islam
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am 14.10. 2004 um 23:29:13 Uhr schrieb
k über Islam

am 16.3. 2007 um 00:17:46 Uhr schrieb
backblech über Islam

am 27.4. 2003 um 18:17:03 Uhr schrieb
van Nuys über Islam

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Islam«

ingmar pelkoven schrieb am 12.5. 2016 um 23:02:59 Uhr zu

Islam

Bewertung: 22 Punkt(e)

Man braucht doch nur in die Länder zu schauen, in denen die Muslime bevölkerungsmäßig die Mehrheit stellen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen (Indonesien) werden grundlegendste Menschenrechte missachtet und insbesondere die Frauen als Menschen 2. Klasse behandelt.

Mädchen werden auf bestialische Art gesteinigt, wenn sie gegen ihre Vergewaltiger gerichtlich vorgehen! Vor Gericht gilt nämlich die Aussage einer Frau nur halb so viel; schlimm, was die Frauen dort erdulden müssen! Ganz zu schweigen von den Gräueltaten des IS, Boko Haram usw. Alles im Namen des Islam!

Bei uns berufen sich die Muslime aber nur allzu gerne auf unser Grundgesetz und vor allem auf die Religionsfreiheit; will aber ein Muslim seinen Glauben verlassen (was ihm eben diese unsere Religionsfreiheit ja auch garantiert), so wollen aber die meisten Muslime ganz plötzlich nichts mehr davon wissen; im Gegenteil, Apostaten werden im Islam meist mit dem Tode bedroht!

Hier zeigt sich die ganze Doppelzüngigkeit und Verlogenheit der islamischen Gesellschaftsordnung; sie ist eben nicht kompatibel mit unserem Grundgesetz und wird es auch niemals sein!

Die Türkei war mal ein moderner Staat (moderner als Europa übrigens), weil Kemal Atatürk schon sehr früh die strikte Trennung von Religion und Staat begründet hat. Unter Erdogan allerdings geht die Türkei wieder um Jahrhunderte rückwärts; und die türkischen Frauen werden aufpassen müssen, dass sie ihre hart erkämpften Rechte nicht in einem Aufwasch wieder verlieren.

Wenn sich der Islam in unserem Kulturkreis nicht grundlegend reformiert, wird er niemals Teil unserer aufgeklärten Gesellschaft werden.

GG Art. 1 - 4 schrieb am 10.4. 2016 um 23:37:06 Uhr zu

Islam

Bewertung: 19 Punkt(e)

Dem Schreiber Deutschland ist hier voll zuzustimmen!

Die Gleichstellung von Frau und Mann wird im islam klar verneint! Ebenso (und das oft mit der Fatwa »Todesstrafe«) die Apostasie, die als wichtiges Element zur Religionsfreiheit gehört.

Eine Religion oder Philosophie (welche auch immer) sollte sich stets als Angebot verstehen und die Türen in beide Richtungen offen lassen (kommen und gehen). Ansonsten ist es eine Diktatur, nichts weiter.

Ich persönlich werde die Muslime danach beurteilen, wie sie mit ihren Apostaten umgehen, und sollte die Zeit kommen, wo sie das mit dem gleichen Respekt tun, den sie auch im Umgang mit sich und ihrer Religion einfordern, werden sie auch ein Teil unseres Wertesystems werden.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Taxi schrieb am 11.9. 2000 um 10:04:51 Uhr zu

Islam

Bewertung: 15 Punkt(e)

Der Islam ist eine oft verkannte Religion. Ob es vielleicht daran liegt, dass er intolerant, frauenfeindlich und brutal ist? Dass es viele Extremisten gibt? Interessanterweise versuchen sich die Anhänger des Islam einen Gutteil ihrer Zeit darin, andere zu überzeugen, dass der Islam eine Religion ist, die weder intolerant, frauenfeindlich noch brutal ist!

Sheena schrieb am 26.4. 2016 um 21:37:44 Uhr zu

Islam

Bewertung: 13 Punkt(e)

Ich bin in Indien (Jaipur) geboren und aufgewachsen und habe am eigenen Leib gespürt wie dort die Muslime ticken! Frauen und Mädchen gelten dort nichts und werden wie Dreck behandelt; ich selbst habe mich erst emanzipiert, als ich als Austauschstudentin nach Deutschland kommen - und legal bleiben - durfte!

Als Erstes habe ich mich vom Koran und seinen frauenfeindlichen Lehren losgesagt, und heute bin ich keine Muslimin mehr. Ich habe den Weg der Apostasie gewählt - trotz Todesdrohungen aus meiner alten Heimat - und mich dem Buddhismus zugewandt.

Heute bin ich froh, in Deutschland leben und arbeiten zu dürfen, und ich schätze sehr das deutsche Grundgesetz! Vor allem aber auch die Freiheit, zu einer Religionsgemeinschaft konvertieren, sie aber auch verlassen zu können, in eigener Verantwortung und Selbstbestimmung! Die Gleichstellung von Mann und Frau ist für mich das Grundprinzip eines friedlichen Miteinanders! Alles andere führt nur zu Leid, Gewalt und Hass! Der Islam muss sich von Grund auf reformieren, wenn er in unserer abendländischen Werteordnung bestehen will!

The Troggs schrieb am 10.3. 2017 um 23:36:17 Uhr zu

Islam

Bewertung: 13 Punkt(e)

Ignatz Bubis schrieb am 14.08.2010: Islam ist Krieg!

Dem möchte ich 100% zustimmen und ergänzen: Islam ist Terror! Vor allem ein ständiger Terror gegen Mädchen und Frauen; es gibt keine Gleichberechtigung, kein Selbstbestimmungsrecht, keine freie Partnerwahl, statt dessen Verhüllungszwang bis zur Unkenntlichkeit; Genitalverstümmelung mit schwersten Folgeschäden und das Schlimmste ist: Es gibt keine Apostasie im Islam! Wer ihn trotzdem verlässt, muss mit dem Tod durch seine Häscher rechnen! Wenn der Islam wirklich so friedfertig wäre wie seine Protagonisten hier in Europa euch immer vorgaukeln, dann fragt sie doch mal, warum in den meisten muslimisch tradierten Ländern Tausende von Religionspolizisten nötig sind, um diese mittelalterliche Terrorphilosophie mit aller Gewalt (bis hin zur Steinigung) durchzusetzen? Gegen Andersdenkende kennt der Islam nämlich nur Eines: pure Gewalt mit allen Mitteln! Lest den Koran, dann werdet ihr es erkennen! Und hoffentlich tut ihr es bald, denn sonst habt ihr euer schönes Europa bald ganz schnell verloren!

Bwana Honolulu schrieb am 31.1. 2003 um 10:32:26 Uhr zu

Islam

Bewertung: 12 Punkt(e)

Ein früherer Kollege von mir war ziemlich streng islamisch. Er nahm das ganze sehr ernst, trank keinen Alkohol, betete, hielt sogar während des Dienstes den Ramadan ein, aber man konnte mit ihm auch gut über den Glauben reden und diskutieren. Fundamentalismus und Radikalismus hat er abgelehnt, weil er meinte, daß die höchsten Werte des Islam doch Liebe und Frieden seien, seiner Ansicht nach.
Wenn mehr Leute solche Ansichten hätten, hätte ich nicht so große Probleme mit dem meisten Religionen.

who is who schrieb am 31.1. 2003 um 09:50:20 Uhr zu

Islam

Bewertung: 8 Punkt(e)

Im Osten des Jemen befand sich einst ein Ort namens Hadramut.

Dort lebte ein Stamm, dessen Frauen ungeduldig auf eine Nachricht warteten. Als die Nachricht eintraf, malten sie ihre Hände mit Henna an, sie schmückten sich, musizierten und sie tanzten. Etwa zwanzig weitere Frauen schlossen sich ihnen an. Diese ersehnte Nachricht lautete: »Mohammed ist tot

Sie feierten nicht den Tod von Mohammed, der sich zum Propheten ernannt hatte. Sie feierten, weil sie hofften, dass somit die Zeit jenes Systems vorbei sei, das die Frau zum Sexualobjekt degradierte.

Denn vor dem Islam besaß die arabische Frau mehr Rechte und Freiheiten, als die Orientalisten und Gläubigen uns weismachen wollen. Sie betrieb Handel. Sie ging hin, wohin sie gehen wollte. Sie zog an, was ihr gefiel. Sie wählte sich ihren Lebensgefährten selbst.

Gronkor schrieb am 6.7. 2000 um 18:03:46 Uhr zu

Islam

Bewertung: 8 Punkt(e)

Sure 102:

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
Der Wettstreit um die Mehrung des Reichtums lenkt euch ab,
Bis ihr die Gräber erreicht.
Wiederum nein! Ihr werdet es bald erfahren.
Nein! Wüßtet ihr's nur mit gewissem Wissen,
Ihr müßtet die Hölle schon in diesem Leben sehen.


wenn das mal kein Aufruf zum Klassenkampf ist.

Charch schrieb am 26.4. 2003 um 01:49:22 Uhr zu

Islam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Frag den Mufti

Thomas Pany 15.11.2002

Aufklärung über Islam-Online: Wie human ist der »sanfte« Dschihad?

Die arabische Sprache sei eine besonders anspruchsvolle Geliebte, sagte
mir einmal ein grinsender Assistent des Instituts für Semitistik, der
den Humor und den Hang zu anschaulichen Bildbeispielen mit den Arabern
teilte, die er aus dem Studium vorislamischer Schriften kannte. Wer
sich auch nur einen Tag lang nicht um die Geliebte sorge, dem wende sie
alsbald den Rücken zu. Würde der Schönen auch am zweiten Tag keine
Aufmerksamkeit zuteil, bereite sie schon alles für den Auszug vor. Bei
fortwährendem Liebesentzug am dritten Tag sei sie auf Nimmerwiedersehen
verschwunden. Wie der Großteil der Seminarbesucher, die am ersten Tag
noch beinahe siebzig Köpfe zählten und am Ende des Semesters nur noch
eine Handvoll.

Der Erwerb der arabischen Sprache ist mühsam und zeitaufwendig. Das
entsprechende Studienfach galt bis vor kurzem noch als wenig
aussichtsreiches Exotenfach für einen kleinen Haufen
bemitleidenswerter, lebensferner Studenten. Selbst wenn das Interesse
an der Sprache seit dem »Kampf der Kulturen« gestiegen sein dürfte, die
Anzahl derer, die hierzulande diese Sprache beherrschen, ist nicht
groß. Leichtes Spiel also für alle möglichen berufenen wie unberufenen
Aufklärer des Islam, zentrale Schlüsselbegriffe nach persönlichem
Gutdünken auszulegen - hervorragendstes Beispiel: der Dschihad.

"When will fear, killing, destruction, expulsion, orphaning and
widowing remain only limited to us while security, stability and
happiness remains only limited to you? This is an unfair allotment. The
time has come to share in these matters equally.

Just like you kill, you will be killed. And just like you bombarded,
you will be bombarded. Be prepared to receive the glad tidings of what
will be bad for you.

By the grace of Allah, the Islamic Ummah (nation) has started to fire
at you with its sincere youth, who have promised Allah to continue
Jihad with words and swords, in order to defend the truth and to
extinguish the falsehood till the last drop of blood.

Finally, I ask Allah to provide us with support in order to defend His
religion and to continue on the path of Jihad for His Sake so that when
we meet Him, he is pleased with us. He is the only One capable of that
and our last supplications shall be that All Praise is to Allah, Lord
of the Worlds." (Aus der angeblich von Usama bin Ladin stammenden Rede,
die al-Dschasira am 12.11. gesendet hatte.)

Geistige Anstrengung oder heiliger Kampf

Die Unbedarften, so die Unterstellung vieler Islamkundiger gegenüber
westlichen Medien, übersetzen den Begriff allzu leichtfertig und
vorschnell mit »heiliger Krieg« - und stehen damit immerhin im Einklang
mit verschiedenen terroristischen Vereinigungen, die eben diese
martialische Auslegung auf ihr Kampfbanner geschrieben haben. Das
arabische Wörterbuch von Hans Wehr, die Referenz für alle
deutschsprachigen Übersetzer, tut dies genauso: "Kampf; heiliger Krieg
(gegen die Ungläubigen als relig. Pflicht)" ist dort zu lesen.

Nein, nicht ganz richtig heißt es in vielen Gegendarstellungen von
gelehrter Seite. Der Begriff lasse sich so nicht verkürzen. Der Wurzel
des Wortes (j-h-d) verweise auf eine Anstrengung, auf Mühe und
Bemühung, einen geistigen und gesellschaftlichen Einsatz für den Islam
schlechthin. Also eher eine spirituelle, religiöse Haltung.

Die Philologen und Korankenner führen an, dass in diesem Wortstamm und
im ersten Erscheinen von Dschihad im heiligen Buch kein Bezug auf das
»Töten« (Wurzel hier vielmehr: q-t-l) gegeben sei. Von Anhängern des
»sanften« Islam - oft mit ausgesprochener Sympathie für die Sufis und
den spirituellen Kern des Islam - bekommt man alle Tage genau dieses
Argument zu hören: Der Westen (die westlichen Medien) würde(n) den
Dschihad, eine geistige Anstrengung, zu einem blutrünstigen
Kampfbegriff herabwürdigen und damit die ganze Religion als im Kern
aggressiv denunzieren.

Wie vielleicht vielen anderen auch, wäre es mir sehr lieb, wenn der
»Heilige Krieg« sich einzig auf eine seelisch-geistige Anstrengung
konzentrierte, weshalb ich sehr neugierig wurde, als die New York Times
kürzlich eine islamische Website vorstellte und einer der dort
Beteiligten seine Mitarbeit stolz als einen »Akt des Dschihad«
bezeichnete, selbstverständlich im Sinne eines »spirituellen Kampfes«.

Die Medienaufklärung geht von Katar aus

Die Site Islam-Online [1] zählt mit täglich mehr als 250.000 Zugriffen
zu den meist besuchten islamischen Seiten im Netz, deren Popularität
sie vor allem der englisch-sprachigen Ausgabe verdankt: nur eine
Minderheit der weltweiten Muslim-Gemeinschaft kann arabisch lesen, die
meisten aber englisch.

Islam-online gibt es seit drei Jahren. Gegründet wurde die Site in
Katar, dessen Herrscher Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani für
fortschrittliche Medienpolitik bekannt ist - auch al-Dschasira ist in
Katar zuhause ( Al-Dschasira und die Rache der älteren Schwester [2]).
Wie bei al-Dschasira heißt der spiritus rector hinter den Kulissen
Scheich Yussuf Abdullah al-Qarawadi, ein prominenter Name in der
islamischen Geistlichkeit, der aufgrund seiner antiamerikanischen
Äußerungen und zugleich seiner entschiedenen Verurteilung der
Selbstmordattentate wegen - insbesondere der Anschläge vom 11.September
- verschiedene Male auch in westlichen Medien erwähnt wurde.

Ziel: islamische Renaissance

Entsprechend hochgesteckt sind die Ambitionen von Islam-online: Man
will einen kohärenten und lebendigen Islam präsentieren, der mit den
modernen Zeiten Schritt hält - Stichwort: islamische Renaissance - auf
der Grundlage festgelegter Prinzipien des islamischen Gesetzes. Die
Redaktion wurde nach Kairo verlegt, Sitz der berühmten
al-Asar-Universität, ein Standort, der es u.a. ermöglicht, die besten
und fortschrittlichsten Experten aus geistlichen und weltlichen
(Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Medien, Technologie, Kunst
usf.) Bereichen an Bord zu holen.

Das Spektrum von Islam-online umfasst News, Ansichten - Essays z.B.
über Feminismus im Islam, das Problem der Historisierung des Islam und
damit eingehender Relativierung von grundlegenden Traditionen, das Wort
Gottes, der Koran, ist ja zeitlos gültig - und vor allem und genau hier
sollen die Glaubensgrundsätze lebendig werden und der annoncierte
Gegenwartsbezug realisiert: eine Fatwa-Rubrik, wo Fragen an eine
ausgewiesene islamische Autorität gestellt und beantwortet werden.
Erwähnenswerterweise u.a. auch in ökonomischen Angelegenheiten, da
Zinsprofite im Islam verboten sind, was im derzeitigen globalen
Geschäftsverkehr große Komplikationen mit sich bringt. Häufig werden
Fragen gestellt, wie sich muslimische Grundsätze mit modernen
Fortpflanzungstechniken oder der Anwendung stimulierender Mittel wie
etwa Viagra vereinbaren lassen. Die Antworten sind z.T. sehr viel
flexibler, offener und liberaler als etwa katholische Ansichten.

»Ist es erlaubt, einen Juden außerhalb von Palästina zu töten

So weit so schön, lehrreich und lesenswert, wenn auch bei der
News-Auswahl selbstverständlich, was den Nahost-Konflikt angeht,
eindeutig die Position der Palästinenser repräsentiert wird. Größere
Irritationen entstehen aber, wenn man im Fatwa-Archiv Fragen und
Antworten zum Dschihad bezogen auf den israelisch-palästinensischen
Konflikt [3] sucht:

Frage: Ist es erlaubt, einen Juden außerhalb von Palästina zu töten?

Antwort: Im Namen Allahs,.. Es ist nicht erlaubt, einen Juden außerhalb
Palästinas zu töten, weil das Schlachtfeld auf das palästinensische
Land begrenzt ist. Darüber hinaus ist ein Jude außerhalb Palästinas
kein Usurpator unseres Landes und kämpft nicht direkt gegen uns, selbst
wenn er Israel unterstützt... Es ist uns nicht gestattet, solche Leute
zu attackieren.

Was aber ist mit denjenigen, die Pizza essen auf dem Territorium, das
von der arabischen Seite »Palästina« genannt wird. Gehört das
Bombenlegen in Pizzerien auch zum Dischihad, ist es also legitim nach
Auffassung [4] des islamischen Rechtsgelehrten?

Im Namen Allahs.... Was aber die Juden anbelangt, die innerhalb unserer
besetzten Gebiete leben und die israelische Staatsangehörigkeit
besitzen, so nehmen sie teil an der Aggression gegen unsere
palästinensischen Brüder. Unser Ziel sollte das Militärpersonal sein,
nicht die Zivilisten, solange Israel nicht unsere Zivilbevölkerung
angreift. Aber wie wir heutzutage sehen, verletzen sie das Leben aller
Palästinenser, Zivilisten wie Nicht-Zivilisten. In ihren Angriffen
machen sie keine Unterschiede zwischen einem Kleinkind und einer
älteren Person...Wir dürfen demnach auf die selbe Art zurückschlagen,
wie wir angegriffen werden...Folglich haben wir keine andere
Möglichkeit, als so mit ihnen umzugehen, um sie abzuschrecken. Folglich
ist es uns erlaubt, jeden (!) Israeli (!) zu töten, bis sie mit der
Massentötung und ihrem Heidentum (!) aufhören. Nur dann können wir
unsere Attacken auf israelische Zivilisten beenden, unser Dschihad aber
gegen das Militär wird erst aufhören, wenn sie unser Land verlassen.
Scheich Faisal Maulawi

Dass sich die Ulama, die Gemeinschaft der Islamgelehrten, zur Frage,
wie denn die Siedler zu behandeln seien, noch drastischer zu legitimen
Racheakten äußert - "..jedoch im Falle, dass der Feind unsere Kinder
abschlachtet, haben wir ihn im selben Maße zu behandeln..", wundert nun
nicht mehr.

So respektabel sich die ständigen Appelle auf Islam-online zum
Gewaltverzicht als dem einzig richtigen Weg zur Förderung der Ziele des
Islam ausnehmen, so bodenlos werden sie, sobald die Sprache auf den
zentralen Konflikt zwischen den Arabern und Israel kommt. Die eben
zitierten Aussagen, die von namhaften Vertretern der Ulama gemacht
wurden, sind derart grob, roh und apodiktisch gegen das einzelne Leben
gerichtet, im Wortlaut wie in ihrer schablonenhaften Deduktion und
Zuspitzung, dass es einem schwer fällt, an eine islamische Renaissance
zu glauben, in deren Mittelpunkt eine »Humanitas« stünde, der man gerne
sehr viel Interesse und Aufmerksamkeit entgegenbringen würde. Aber
diese Zuwendung für eine so schwierige Geliebte in einer alten muffigen
scholastischen Kampfmontur?

Links

[1] http://www.islam-online.net
[2] http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/13557/1.html
[3]
http://www.islamonline.net/livefatwa/english/Browse.asp?hGuestID=REG5Nv
[4]
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDisplay.asp?hFatwaID=46143

Tanna schrieb am 7.2. 2000 um 13:38:38 Uhr zu

Islam

Bewertung: 15 Punkt(e)

Das Christentum neigt dazu, den Islam nicht ganz ernst zu nehmen - erstens ist er später entstanden, zweitens hat er fast nur vorhandene Ideen und Einflüsse aus Judentum, Christentum und Stammesreligionen verarbeitet - originell ist im Islam wenig.
Seltsamerweise wundern sich dieselben Leute dann, wenn das Judentum (aus den gleichen Gründen) das Christentum nicht ganz ernst nimmt.

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