Eifersucht
Bewertung: 10 Punkt(e)Eifersucht ist die Strategie, mit der man etwas Schönes zerstört, damit es einem nicht mehr weggenommen werden kann.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 169, davon 162 (95,86%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 57 positiv bewertete (33,73%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 248 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,178 Punkte, 61 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 16.2. 1999 um 02:59:18 Uhr schrieb momo über Eifersucht |
| Der neuste Text | am 7.12. 2020 um 13:17:30 Uhr schrieb Christine über Eifersucht |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 61) |
am 23.10. 2005 um 02:53:17 Uhr schrieb
am 19.8. 2014 um 09:44:57 Uhr schrieb
am 14.6. 2020 um 08:03:09 Uhr schrieb |
Eifersucht ist die Strategie, mit der man etwas Schönes zerstört, damit es einem nicht mehr weggenommen werden kann.
Vor dem Einsetzen der Eifersucht bitte Gehirn einschalten!
Blöder Spruch? Eigentlich nicht. Eifersucht ist ein Besitzanspruch auf einen anderen Menschen, nun, Pech gehabt, seit Ende der Leibeigenschaft besitzt man keinen Menschen. Gibt es Probleme in der Parnterschaft oder man hat das Gefühl, den anderen zu verlieren, sollte schnellstmöglich das Gespräch gesucht werden. Je früher desto besser. Eifersucht kann auch sein, dass man etwas auf den Partner projeziert, was man eigetlichselbst tun möchte: Nämlich mit einem/einer anderen...
Also: Eifersucht kann man verhindern und man sollte es auch, denn Eifersucht kann absolut und wirklich alles zerstören.
eifersucht ist doch das überflüssigste gefühl das es gibt. sie ist kein zeichen von liebe, sondern von egoismus. klammererkrankheit!
Eifersucht ist eines der unangenehmsten Gefühle, weil ich ganz genau weiss, dass sie nur negative Aspekte hat. Besitzgier, Minderwertigkeitskomplexe, den anderen kontrollieren zu wollen, ein neues Glück nicht gönnen. Ich bin sogar eifersüchtig auf einen Typen mit dem ich nie zusammen war. Er ist glücklich, geht mit seiner Freundin nach Australien und ich MAG SIE NICHT! Und wenn mein Ex erwähnt, dass er mit seiner Ex (meiner Vorgängerin) essen war, möchte ich ihn am liebsten zurück, obwohl ich soooo erleichert war als endlich Schluss war. Eifersucht ist eine Krankheit, und ganz sicher eine Sucht. Sie ist unangenehm und man kann nicht anders. Scheusslich. ICH MAG MICH NICHT WENN ICH SO FÜHLE.
Eifersucht ist scheiße scheiße scheiße! Du weißt genau, daß es absoluter Schwachsinn ist, wenn Du eifersüchtig bist, wenn die beste Freundin sich einfach nur mit dem Angebeteten unterhält - und nicht mir DIR, aber trotzdem brennt es wie eine Feuersbrunst im ganzen Körper, heißer Haß, Wut, Trauer, Verzweiflung, das Hirn schaltet sich völlig aus und Du könntest den Putz von der Wand fressen. Eifersucht ist hirnlos - aber menschlich.
-Eifersucht ist eine Sucht, die man mit Eifer sucht...
das verlangen nach exklusivität.
und eigentlich stufe ich die eifersucht als niedere emotion ein,
als etwas negatives, unreifes.
umso mehr tut es weh dass ich so sehr eifersüchtig bin.
heilbar? vertrauen habe ich.
aber kopf und bauch sind sich nicht immer einig.
bauchgefühl- magengrube...
Wenn man Frauen und Männer mit hypothetischen Szenarien sexueller versus emotionaler Untreue ihres
Partners bzw. ihrer Partnerin konfrontiert und bittet anzugeben, welche Art von Untreue sie mehr aufregt,
wählen Männer relativ häufiger als Frauen sexuelle Untreue. Dieser Befund wird aus
evolutionsbiologischer Sicht mit geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Kosten beider Arten von
Untreue erklärt. Da Männer sich ihrer Vaterschaft nicht sicher sein können, zieht sexuelle Untreue der
Partnerin potentiell Investitionen des Mannes in die Aufzucht von Kindern nach sich, die mit ihm nicht
genetisch verwandt sind. Für Frauen hingegen ist vor allem die emotionale Hinwendung des Partners zu
einer anderen Frau bedrohlich, da dies den Verlust der Kooperation des Mannes bei der Aufzucht ihrer
eigenen Nachkommen bedeuten kann. Aus dieser Sicht müsste sexuelle Untreue der Frau für einen
Mann weniger bedrohlich sein, wenn es sich bei dem Rivalen um seinen Bruder handelt, als wenn der
Rivale ein Fremder ist, da potentielle Nachkommen im ersteren Falle genetisch stärker mit dem Mann
übereinstimmen als im letzteren. Bei weiblichen Befragten lassen sich für den Vergleich
´Schwester-Fremde´ weniger klare Vorhersagen ableiten. In einem Experiment mit 198 britischen
Studierenden zeigte sich eine Replikation des klassischen Geschlechtseffekts bei Reaktionen auf
sexuelle versus emotionale Untreue. Im Widerspruch zur evolutionären Sicht gaben jedoch 89% der
Männer und 94% der Frauen an, dass sexuelle Untreue der Partnerin bzw. des Partners mit ihrem Bruder
bzw. ihrer Schwester für sie schlimmer waere als mit Fremden. Bei der Analyse von rund 1500
Testamenten in Kalifornien ergab sich ein spezifisches Muster bei Familien mit Kindern: Männer gaben
im Mittel 80% des Erbes an die überlebende Gattin und nur 17% an die Kinder. Frauen wiesen den
Witwern nur einen Anteil von 40% zu, dagegen ihren Kindern einen von 48%. Die Ergebnisse werden im
Rahmen des Gesamtfitness-Ansatzes interpretiert: Da Frauen eine kürzere reproduktive Phase haben als
Männer, ist es bei letzteren wahrscheinlicher, daß sie erneut heiraten und Kinder kriegen. Frauen können
daher weniger als Männer darauf vertrauen, daß der oder die Überlebende das Vermögen an die
gemeinsamen Kinder weitergeben. Die Unterschiede in den Zuweisungen sollten also nur auftreten, wenn
sich die Frau bereits jenseits ihrer reproduktiven Phase befindet, der Mann aber noch in ihr. Sind dagegen
beide noch in Lage, weitere Kinder zu kriegen, sollten die Anteile von Witwern und Witwen annähernd
gleich sein. Diese Annahme wurde in zwei Experimenten geprüft. In beiden Studien wurden die Vpn
gebeten, sich in eine Person zu versetzen, die ihr Testament macht und ihr Vermögen zwischen dem
gleichaltrigen Lebenspartner und zwei Kindern aufteilt. Alter (36 Jahre vs. 51 Jahre) und Geschlecht des
Erblassers wurden unabhängig variiert. Im ersten Experiment nahmen die Vpn die Zuweisung der
Ressourcen selbst vor, im zweiten bewerteten sie drei vorgegebene Aufteilungen (Gleichaufteilung,
Bevorzugung des Partners, Bevorzugung der Kinder). Die Ergebnisse entsprechen im wesentlichen den
theoretischen Vorhersagen und sind weitgehend unabhängig von Alter, Geschlecht und
erbschaftsbezogenen Zielvorstellungen der Vpn. Männer und Frauen erleben und bewerten ihre
Partnerschaft zum Teil unterschiedlich. Anhand einer Längsschnittuntersuchung an über 600 Paaren
verschiedener Altersbereiche werden diese Wahrnehmungsunterschiede in verschiedenen Bereichen
aufgezeigt. Die Befunde bestätigen gängige stereotype Vorstellungen über die Geschlechtsspezifität
dyadischer Wahrnehmungsprozesse nur zum Teil. So etwa findet die Annahme, daß Frauen eine engere
Bindung an die Partnerschaft zeigen als Männer, in den Daten keine Bestätigung. Im Gegenteil scheinen
Separationstendenzen (z.B. Trennungsgedanken) bei weiblichen Teilnehmern akuter und stärker als bei
den männlichen Teilnehmern. Auch einstellungsmäßige Vorbehalte gegen die Auflösung der Ehe zeigen
sich bei weiblichen Teilnehmern schwächer ausgeprägt. Weitere Geschlechtsunterschiede finden sich in
den Vorstellungen gelingender Partnerschaft, der subjektiven Fairneß in der Beziehung sowie dem
partnerschaftsspezifischen Kontrollerleben. Nach einer evolutionspsychologischen Hypothese reagieren
Frauen (aus Gründen von Versorgungsinteressen, resource interests) in imaginierten
Forced-Choice-Szenarien von Beziehungsuntreue mehrheitlich mit emotionaler Eifersucht bzw. finden
emotionale Untreue des Partners belastender, während Männer (aus Gründen der Vaterschaftssicherung,
paternity confidence) in solchen Szenarien tendentiell mit sexueller Eifersucht reagieren bzw. sexuelle
Untreue der Partnerin belastender finden. Etliche in den letzten Jahren dazu durchgeführte
fragebogenbasierte Studien erbrachten Evidenz im Sinne dieses Geschlechtsunterschied. Zugleich wurde
aber auch dessen vorgebliche kulturelle Invarianz in Frage gestellt: in ostasiatischen und
US-amerikanischen Stichproben fiel der Geschlechtsunterschied signifikant größer aus als in mittel- und
westeuropäischen Stichproben
| Einige zufällige Stichwörter |
Königsberg
vergoren
Dauerextase
Mumiensammlung
|